Freitag, 22. September 2017

Jetzt über 100.000 "Likes" bei Facebook: Herzlichen Glückwunsch, "katholisch.de"!

Dieser kleine Artikel gehört zur Kategorie "Ich sitze zwischen sämtlichen Stühlen - und es ist mir wurscht!" - manche Tradis werden mir den Glückwunsch an "katholisch.de" übel-
nehmen, und manche eher nach links tendierenden Katholiken werden auch die eigene Schubladenwelt nicht mehr verstehen.
Ich tue es trotzdem, und mein Glückwunsch ist ehrlich gemeint: Ich freue mich mit "katholisch.de" über mehr als 100.000 "Likes" bei Facebook!
Das heißt ja nicht, dass ich über alles, was bei "katholisch.de" steht, entzückt bin, und schon gar nicht über das, was so bei Facebook steht,
aber 100.000 Likes, das ist schon was!

"Radio Vatikan" verzeichnet (deutsche Ausgabe) ca. 30.000 "Likes",
die Seite "kath.net" bekam bislang ca. 16.000 "gefällt mir", das Kölner "domradio" etwa 85.000.
Klar, andere Medien spielen in einer ganz anderen Liga, z.B. die "Tages-
schau"
mit 1.390.000 "gefällt mir", aber immerhin.

Es ist gut, dass es einige katholische Seiten gibt, die im Internet auf großes Interesse stoßen. Dies bedeutet aber auch ein hohes Maß an Verantwortung für die Redakteure, auch bezüglich des Bemühens um halbwegs "ausgewogene" Artikel, die sowohl den eher progressiven wie den eher konservativen Leser berücksichtigen.
Das Video von "katholisch.de" zu diesem erfreulichen Anlass fand ich jedenfalls sehr gelungen!
Man schaue ---> HIER !

Ruft Papst Franziskus mit dieser Erklärung dazu auf, Muslime zu missionieren?

Da brauchen wir jetzt wohl dringend mal wieder Exegeten des päpstlichen Wortes! 
 Laut heutigem Artikel von "Radio Vatikan" sieht Papst Franziskus im Strom der Mi-
granten, die zu uns kommen, auch ganz neue missiona-
rische Möglichkeiten
; die Grenze könne neu gesteckt werden, und damit seien die (zumeist muslimischen!) Migranten "eine privilegierte Gelegenheit", unseren katholischen Glauben zu verkünden, "ohne sich aus dem eigenen Lebensraum fortbewegen zu müssen", wie
es im besagten Artikel weiter heißt.
Außerdem sei die Begegnung mit den Zugereisten eine Chance für "bereichernden...Dialog".

Zugleich drückte der Papst seine Sorge darüber aus, dass auch in der Kirche vor Ort ein "tiefes Unbehagen" vorhanden sei, was die "massiven Migrationsströme" betrifft. 
Man lese ausführlich ---> HIER !

Überall Schlafsäcke: Vor dem Vatikan sieht es heutzutage auch etwas anders aus...

Wer den Bereich vor dem Vatikan
als Tourist in Erinnerung hat, der wird jetzt auch umlernen müssen: Dort sieht es neuerdings nämlich so aus... ---> HIER !

Da bleibt nicht mehr genug zum Leben: Die Kosten für die Miete betragen bei vielen Familien zwischen 30 und 40 % des monatlichen Ein-
kommens...
---> HIER !

Und weiter geht's bei den heutigen Fundsachen mit der unglaublichen Geschichte eines Tennis-Stars: Die Gewinnerin zahlreicher Spiele wurde jetzt aus ihrem Tennis-Club ge-
worfen
, weil sie sich zur christlichen Ehe bekennt. ---> HIER !

Ein Kurzfilm über die Rettung ver-
folgter Christen
hat einen Preis gewonnen... ---> HIER !

... und zum Schluss: Der Bürgermeister, der vor drei Wochen für bundesweiten Medienrummel sorgte, weil er ein AfD-Plakat (-> HIER !) abgehängt hatte, sorgt für die nächste Überraschung: Er hat es mittlerweile wieder aufgehängt. Ob das auch alle Medien groß raus-
bringen? ---> HIER !

Brisante Studie des Bundestages: Hätte Merkel die Flüchtlinge 2015 abweisen müssen?

Wie man in der Presse heute lesen kann, haben Juristen des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages Zweifel daran, dass das Verhalten von Bundes-
kanzlerin Merkel im Jahre 2015 beim großen Flüchtlingszu-
strom rechtmäßig war.
Die Flüchtlinge seien aus sicheren Drittstaaten gekom-
men, und da stelle sich die Frage, ob sie dann nicht zurückgewiesen werden mussten. Ein Untersuchungsausschuss im neuen Bundestag droht für  Merkel möglicherweise sehr unangenehm zu werden.  ---> HIER !

Der "KREUZKNAPPE" schadet der Kirche!

... und schon wieder plaudere ich etwas aus dem Nähkäst-
chen, und zwar ohne den Namen meines Kritikers zu nennen. Ich bekomme immer mal wieder bei per-
sönlichen Begegnungen bestätigt, dass mein Blog auch von Hunderten von "Amtsträgern" wie Priestern, Ordinariatsmitarbeitern und Redakteuren der Kirchenpresse gelesen wird; allein die eingebettete "Yumpu"-Umblätter-
datei mit der neuesten Predigt wird ca. 1.700 mal angeschaut, sagt die Statistik, in Spitzenzeiten ("Mariä Himmelfahrt") sogar bis zu 6.000 mal pro Predigt.

Ich habe mir mit meiner Schreiberei auch Gegner und sogar Feinde geschaffen; mehrere Morddrohungen haben Polizei und Staatsschutz be-
schäftigt. Es geht mir schon sehr nahe, wenn ich angegriffen werde, aber das ist doch wohl normal, oder...?

Gestern erreichte mich eine äußerst kurze (sehr schade!) E-Mail eines Priesters, der sich nicht lange mit irgendwelchen Höflichkeitsfloskeln aufhielt, sondern auf den Punkt kam: "Ich weiß ja, dass Ihnen das egal ist, aber Sie sollten in einer stillen Stunde mal darüber nachdenken, wie sehr Sie und andere Blogger und auch "gloria.tv" und ähnliche Internetauf-
tritte der katholischen Kirche schaden!"

Rumms, das hat gesessen: Der böse, böse "Kreuzknappe"...
Solche Kritik macht mich auch ein Stück weit traurig, denn ich fühle mich da völlig missverstanden und auch unfair beurteilt.

Es ist doch gerade die "Liebe" zur katholischen Kirche, die mich und andere immer wieder schreiben lässt, mit zumeist mahnendem Unterton. Aber Kritik, so sie denn fair ist, sollte doch nicht als Nestbeschmutzung gedeutet werden! - Man kann natürlich den Feuermelder dafür kritisieren, dass er den Sirenenalarm auslöst, aber es sind doch die Brandstifter, die die eigentliche Ursache sind, finde ich.
Ich nehme meinen Blog nicht zu wichtig und mich auch nicht; irgendwann mache ich meine Augen zu und verabschiede mich von hier. Aber so lange es gesundheitlich geht, lege ich den Finger auf die Wunde und sage: Schaut, so geht das nicht, ihr seid es, die der Kirche Schaden zufügen, durch euer Tun und Reden!

Wenn es nichts mehr über solche Kirchenvertreter zu schreiben gäbe - das wäre der zweitschönste Tag meines Lebens!

Donnerstag, 21. September 2017

Bischof gewährt Flüchtlingen Dispens? Müssen sie nicht zur Integration an den FKK-Strand?

Ein paar Leser von "katholisch.de" fanden das Beispiel von Bischof Feige dann doch etwas überzogen.
Er stellt die Frage, was denn zur Integration von Flüchtlingen dazugehören sollte - und was nicht. Gehört der passend "gekleidete" Besuch eines FKK-Strandes dazu? ---> HIER !
Wir sind bei den heutigen Fundsachen aus dem Internet, und da schockt eine Meldung aus dem Behindertensport ---> HIER !
Nur Panikmache? -Dieser Psychiater glaubt nicht daran, dass die Integration von Millionen Flüchtlingen klappt ---> HIER !
München: Arme Rentnerin soll 2.000 Euro Geldstrafe zahlen, weil sie leere Flaschen aufsammelte ---> HIER !

Brasilien: Theaterstück mit Transgender-Jesus... ---> HIER !
... und zum Schluss: Eine junge Frau mit Down-Syndrom macht manche nachdenklich... ---> HIER !

Neues aus Trier: Zeitung schreibt über "Bauchweh" von Bischof Ackermann!

Naja, die neuen Probleme sind eigentlich die alten Probleme: Seit einiger Zeit knirscht es im Getriebe, nicht nur was die Personalpolitik des ältesten deutschen Bistums betrifft, sondern
z.B. auch wegen der Zusammenlegungen von Pfarreien zu Großraum-Seelsorgeräumen.
In anderen Bistümern wird es gewiss Ähnliches geben, aber die Dauer und Heftigkeit in Trier ist schon beachtlich - und traurig!

Die Konflikte summieren sich, wie ich schon vor einigen Wochen über das Bistum von Bischof Ackermann schrieb ---> HIER !
Immer wieder erscheinen Artikel, die zeigen, wie sauer Gläubige sind ---> HIER und HIER !
Gestern dann der nächste Akt: Ein Artikel in der "Saarbrücker Zeitung" trägt die Schlagzeile "Der Bischof hat Bauchweh".
Man erfährt darin, dass der Dauerkonflikt dem Bischof selbst auch arg zusetze. Unterdessen versuche der Trierer Generalvikar, "die Wogen zu glätten", schreibt  die Zeitung.
Ob es gelingt? - Jedenfalls ist von den optimistischen Artikeln zur Zeit der Trierer Synode nichts mehr übriggeblieben... ---> HIER !

Predigt und Linktipps zum 25. Sonntag im Jahreskreis A --- 24.9.2017


Kurz und bündig: Die detaillierten Link-
tipps zum direkten Anklicken finden Sie
wie gewohnt auf der Fortsetzungsseite
----->> HIER !
Die Predigtgedanken zum Download gibt es
wie immer schon hier auf der Hauptseite:
Die PDF-Datei finden Sie weiter unten bei "YUMPU" !
:
Predigt-Dateien herunterladen?
Dafür gibt's...

-- die WORD-Datei >> HIER!
-- die Ambo-Version >>HIER !
... und die Kurzfassung >> HIER !

Die nachfolgende Umblätter-Datei von "YUMPU" kann übrigens auch ausgedruckt und als pdf-Datei gespeichert werden (in der Abbildung
die Symbole unten beachten)!



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Empörte Leser der Kirchenzeitung Münster: Das war daneben, Herr Generalvikar!

Na, da scheint sich einer etwas verrannt zu haben, wenn man die weit überwiegend kritischen Stellungnahmen der Kirchen-
zeitungs-Leser bei "Facebook" studiert! 

Zur Sache: Durch den Artikel der Bloggerkollegin Felizitas Küble wurde ich auf einen Streitfall im Bistum Münster aufmerksam. Da hat der Pfarrer Markus Dördelmann sich öffentlich in einem Leserbrief gegen eine Kampagne gegen eine Politikerin und deren Familie ausgesprochen; sie gehört zu seinen pfarrlichen Schäfchen und leidet sehr unter offenbar unbegründeten Attacken.
Der Priester ergriff für sie Partei und schildert, dass insbesondere die Kinder der Familie unter der medialen "Hetzjagd" litten, die durch Tier-
schützer ausgelöst worden war, die heimlich "verstörende" Fotos von der Tierhaltung auf ihrem Bauernhof gemacht worden waren, wobei es um verletzte Tiere und verdreckte Ställe ging.
Laut Pfarrer habe jedoch die Staatsanwaltschaft die Tierhalterin "von den Vorwürfen entlastet", es gibt offenbar noch nicht einmal einen Anfangs-
verdacht für etwaige Tierquälerei .
Wenn ich das richtig sehe, haben sich auf die öffentliche Äußerung des Pfarrers zum Schutz der Familie hin einige Politiker der GRÜNEN mit einer Art Beschwerde an den Generalvikar in Münster gewandt, der sei-
nerseits den Pfarrer daraufhin gleich zweimal wegen angeblichen Eingriffs in den Bundestagswahlkampf öffentlich kritisierte, und zwar in der Bistumszeitung "Kirche und Leben".

Das wiederum geht etlichen Lesern entschieden zu weit, und sie halten
im Gegenteil ausdrücklich zum Pfarrer. Der habe als guter Seelsorger gehandelt und das Leiden der Familie gesehen; angesichts der offenbar unbegründeten Vorwürfe habe er der Landwirtin, die gleichzeitig in NRW Landwirtschaftsministerin (CDU) ist, als zuständiger Priester völlig korrekt zur Seite gestanden.
Für den Generalvikar kommt es in den Leserbriefen aber noch dicker: Dass er sich derart auf die Seite der GRÜNEN schlage, statt das direkte Gespräch mit dem Pfarrer zu suchen, nennt man "äußerst schwach".

Im Gegenteil sei der Generalvikar derjenige, der mit seinen Vorwürfen in den Bundestagswahlkampf eingreife. Da die Vorwürfe gegen die Familie staatsanwaltschaftlich längst entkräftet seien, habe er sich als Vorgesetzter schützend vor den Pfarrer stellen müssen statt diesen zu tadeln. Ein Leser nennt das Verhalten des Generalvikars schlicht "unprofessionell"...
Man schaue ---> HIER und HIER und HIER und HIER !