Dienstag, 30. Mai 2017

Ich hab's wieder getan, und meine geschätzten Leser sind da sehr verschiedener Meinung!

Die derzeit deaktivierten Leserkommentare bedeuten ja nicht, dass es keine Reaktionen gibt. Täglich trudeln E-Mails von Leserinnen und Lesern bei mir ein, mit Anregungen, Linktipps, mit Lob und Kritik.
Und wie könnte es auch anders sein: Einige finden das richtig doof mit dem "Blumentick" des Kreuzknappen alias Predigtgärtners. Blumen - das
sei eines der Themen, die nicht "katholisch" sind und ebenso wie die Artikel über Politisches nicht in meinen Blog gehören, wenn ich katholisch sein will. So schreibt man mir jedenfalls.
Nun gut, das nehme ich zur Kenntnis, aber wie man weiß, bin auch ich, wie ich bin, mit Ecken und Kanten und mit Interesse nicht nur an Liturgie, Papst und sogenannten Frauenpriesterinnen. Mich interessiert vieles, darunter eben besonders auch der Garten und auch die Politik (ich habe sowas ja mal studiert...).
So lade ich heute meine digitalen Besucher mal wieder ein, sich mit mir an der Blumenpracht in unserem Garten zu freuen (Fotos von heute, 9 Uhr) - und wem es nicht gefällt, der kann ja auf den nächsten Artikel warten, ganz ohne Blumen, versprochen!

Die derzeitige Hitze bringt jede Menge Probleme; frisch gepflanzte Blumen sind beleidigt und lassen die Blätter hängen, und im Gewächshaus herrschen Temperaturen von ca. 35 - 40 Grad. Da suche ich mir alles zu-
sammen, was irgendwie bei der Schattierung hilft...

Allen einen schönen Tag, auch den Kritikern! - Ich mag Sie trotzdem...!

 
 
 

Alternative Fakten? - Der Kopfhörer von Donald Trump ist der Presse nicht groß genug...!

Wir haben ja gottlob sonst keine Probleme, und so sucht die Mainstream-Presse nach jedem Sack Reis, der in China umgefallen ist.
Große Aufregung über die Darstellung der Medien, der böse, böse Donald Trump habe es natürlich nicht nötig, so wie die anderen G-7-Teilnehmer
die klobigen Kopfhörer aufzu-
setzen, um dem italienischen Redner bzw. dessen Dolmet-
scher zu lauschen ---> HIER und HIER !   -- Nachdem sich das halbe Internet darüber auf-
geregt hat
, machte sich mal ein Beobachter die Mühe, etwas Näheres darüber rauszukriegen, und siehe da: Nach dem Entrüstungssturm werden schon kleinere Brötchen gebacken, denn es könnte sehr wohl sein, dass Donald Trump die Monster-Ohrmuscheln einfach doof findet und deshalb lieber einen der bekannten kleinen fast unsichtbaren Ohrlautsprecher benutzt hat... ---> HIER und HIER !

Ach so, heißt es jetzt bei einigen Journalisten, das könnte natürlich auch sein. - Ärgerlich, dass da ab und zu Spielverderber recherchieren und uns die schönsten Vorurteile kaputt machen!
Wir leben offenbar in Zeiten, in denen Journalisten einfach voneinander abschreiben, ohne sich selbst die Mühe zu machen, Sachverhalte zu über-
prüfen. Wozu auch...?!

Pfandflaschen für 1,44 Euro aus dem Abfall gefischt: Rentner wurden vor Gericht gestellt!

Achtung, Ironie:
Gut, dass die deutsche Justiz so konsequent durchgreift und das Verbrechen im Keim erstickt. Am besten hinter Schloss und Riegel mit solchen dunklen Elementen, die Angst und Schrecken unter ihren Mit-
bürgern verbreiten, weil sie
sich an Altglas-Containern zu schaffen machen! --  Spaß beiseite:  Da haben Leute also Pfandflaschen, die eigentlich zurückgegeben werden sollen, um sie dem Flaschenkreislauf wieder zuzuführen, einfach in einen Altglas-Container entsorgt.
Ein Rentner-Ehepaar, das anschließend auf der Suche nach einer klei-
nen Renten-Aufbesserung diese nicht ganz einfach zu bewerkstelligende Herausfisch-Aktion veranstaltet, macht dies sicher nicht deswegen, weil
sie der sportliche Ehrgeiz gepackt hat und sie damit im Zirkus auftreten wollen.
Jedenfalls wurden sie erwischt, die Polizei kam, und sie landeten wegen der Entnahme der Pfandflaschen im Wert von sage und schreibe 1,44 Euro vor Gericht... ---> HIER !

Aber vielleicht dürfen sie ja auf Gnade hoffen; ein anderer Fall wurde vom Gericht lediglich mit einer Bewährungsstrafe bedacht... ---> HIER !

Montag, 29. Mai 2017

Was amerikanische Bischöfe bei ihrer Kritik an den radikalen Sparmaßnahmen von Präsident Trump verschweigen...

Es tut auch mir in der Seele weh, wenn ich in den Medien lese, dass Präsident Trump ganz energisch den Rotstift angesetzt hat bei seinem Haushaltsentwurf, der bis spätestens 30. September im Repräsentantenhaus und im Senat zur Abstimmung ansteht. Mit Sicherheit wird das so wie gedacht nicht durchkommen, denn es regt sich deutlicher Widerstand, auch bei katholischen Bischöfen und Laien.  Die radikalen Sparmaß-
nahmen treffen laut Medienberichten z.B. die Raumfahrt, den Umwelt-
schutz, den Bildungs- und Sozialbereich und einiges mehr.
Was das für die ärmeren Amerikaner bedeutet, die auf staatliche Hilfe in vielen Punkten angewiesen sind, kann man sich auch ohne höhere Mathe-
matik ausrechnen. Die kleinen Leute trifft es mal wieder am härtesten.

Insofern teile ich die Kritik am Haushaltsentwurf; man darf nicht das Kind mit dem Bade ausschütten und muss Einsparungen sozial ver-
träglich und fair verteilt gestalten... ---> HIER !

Was die Bischöfe allerdings verschweigen: Trump und sein Team haben den Bürgern diese harten Einschnitte, so sie denn überhaupt vom Kongress genehmigt werden, nicht aus Jux und Dollerei ausgearbeitet, weil sie sich soooo gerne unbeliebt machen.
Seit Jahrzehnten hat Amerika weit über seine Verhältnisse gelebt, und die Staatsverschuldung hat gerade unter Präsident Obama kräftig zuge-
nommen. Alle mehr oder weniger energischen Versuche, die Schulden-
bremse zu ziehen, sind unter den Vorgänger-Präsidenten kläglich ge-
scheitert.
Wären die USA eine Privatfirma, sie wären schon längst pleite und nie-
mand gäbe dafür noch Kredite. Die Lage ist mit "katastrophal" noch recht schmeichelhaft umschrieben, und es gibt Meinungen, das könne eines Tages in einem furchtbaren Crash enden, in den die Weltwirtschaft einschließlich Deutschland mit hinein gesogen wird.
Nach jetzigem Tempo der Schuldentilgung und Neuaufnahme von Krediten besteht auf Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte hinaus keine Chance, die Schulden loszuwerden.  Oder anders ausgedrückt: Es ist ungerecht gegenüber kommenden Generationen, dass sie für Schulden aufkommen müssen, die vor Jahrzehnten angehäuft worden sind. Und da jeder Dollar nur einmal ausgegeben werden kann, bedeutet die irrwitzige Staatsver-
schuldung für die Zukunft auch weniger Spielraum für großzügige Sozial-
programme.- Es trifft also die Ärmsten, wie immer, so oder so.
Wer jetzt also auf Trump einprügelt, der sollte sich eigentlich erst mal an diejenigen Herren Vorgänger wenden, die es so weit kommen ließen, dass das Wasser bis zum Hals steht...

Man schaue ---> HIER und HIER und HIER !
Wir sollten in Deutschland auch nicht überheblich auf die USA schauen, denn auch hier gibt es Armut. Man muss manchmal etwas genauer hin-
gucken, denn viele der Armen in Deutschland schämen sich, und sie schämen sich auch, "zum Amt" zu gehen und um Hilfe zu betteln.
Während der Staat z.B. die monatliche Erhöhung des Kindergeldes um sensationelle 2 Euro (!) pro Kind für Sozialpolitik hält, bekommen Manager, die Unternehmen in den Sand gesetzt haben, auch noch Millionen-Abfindungen.

Deutschland wurde in der Prioritätenliste höher gestuft, und das wird Sie nicht freuen!

Meistens freut man sich über einen vorderen Platz in einer Prioritätenliste,
so z.B. wenn man auf eine lebenswich-
tige Operation wartet. Doch diese Prioritätenliste wird keinerlei Jubel auslösen, denn sie stammt von der is-
lamistischen Terrororganisation "IS".
Nach Auffassung deutscher Geheim-
dienste (in Zusammenarbeit mit den US-Geheimdiensten!), so berichtete der Bundesinnenminister, stehe "Deutsch-
land auf der Extremistenmiliz weit oben...",
Deutschland sei nach neuen Erkenntnissen "vom IS höher priorisiert worden". -- Soll heißen: Man erwartet in nächster Zeit weitere Anschläge in Europa und besonders in Deutschland.

Das kann Justizminister Heiko Maas allerings nicht mit einem Gesetz löschen lassen, fürchte ich... ---> HIER !

Was feiern die Christen eigentlich an Pfingsten? - Man ahnt, was bei Befragungen herauskommt!

Heutzutage wird gerne, auch z.B. beim ZdK, damit argu-
mentiert, die Kirchenführung müsse sich in manchen Dingen endlich den Realitäten stellen.
Ich sage es mal krass:
Wenn wir uns danach richten wollten, dann sollten wir als Kirche Pfingsten als Feiertag (und dazu noch zweitägig...) schnellstens abschaffen. - Die traurige Realität: Je nach Umfrage sind zwischen 60 und 75 % unserer Bevölkerung völlig ahnungslos über den Sinn dieses Feiertages. Und das wohlgemerkt nach jahrelangem Religions-
unterricht.
Da stellen sich schon so einige Fragen, wenn man denn will...
Jetzt gibt es aber erst einmal eins auf das Auge für das Auge: In dieser katholischen Pfarrgemeinde pflegt man den Pfingsttanz in der Heiligen Messe. Ich ver-
kneife mir jedweden Kommentar zum Video
---> HIER !
Nur für Zuschauer mit guten Nerven zu empfehlen: Wer noch nach der nötigen Kleidung dafür sucht, wird in diesem Video fündig ---> HIER !

Und für diejenigen, die für eine vernünftige katholische Antwort auf-
geschlossen sind, hilft Prälat Wilhelm Imkamp weiter (Ton des Videos lauter stellen!) ---> HIER !

Bundesgerichtshof beschließt: Das Werben für den "Heiligen Krieg" ist nicht mehr verboten!

Der "Fortschritt" in eine bestimmte Richtung ist offenbar unaufhaltsam: Wie die "WELT" ausführlich berichtet, hat der Bundesge-
richtshof als höchste Instanz nun endgültig entschieden, dass die Werbung für den "Heiligen Krieg" und für islamistische Terror-Organisationen nicht mehr straf-
bar ist.

Bevor mein Blutdruck zu sehr steigt und ich Gefahr laufe, sowas zu kommentieren, gehe ich lieber zwei Stunden in den Garten. Am besten setze ich jetzt den Misthaufen um...  
Artikel zum Nachlesen ---> HIER !

Da sterben Hunderte durch islamistische Anschläge, und bei den Filmfestspielen in Cannes gibt's dann einen Film über ... rechtsextremen Terror!

Wir sind bei den heutigen Fundsachen aus dem Internet. Die Liste der Todesopfer isla-
mistischer Anschläge wird
lang und länger (---> HIER !), aber einen Kinofilm darüber präsentiert man wohl lieber nicht.
Stattdessen sind rechtsradikale Attentate ein hervorragendes Thema.
Also alles wie üblich... ---> HIER !
Wenn Fernsehreporter berichten: Oben hui und unten pfui ---> HIER !

Fürstliche Gehälter von unseren GEZ-Gebühren:  Fernsehintendanten verdienen z.T. mehr als 1.000 Euro pro Tag... ---> HIER !
Diese knifflige Frage gebe ich mal an meine Leser weiter ---> HIER !
Das halte ich für eine tolle Anregung für Bauernhöfe! ---> HIER !

... und zum schlechten Schluss: Alles andere als solch eine politisch korrekte Erklärung hätte mich beim Evangelischen Kirchentag auch gewundert... ---> HIER !

Als Zeitungsleser wissen Sie jetzt ja sicher, wie Sie Ihrem Chef heute die Hand geben müssen!

Früher hätte man sowas noch nicht mal der "BILD"-Zeitung als Schlagzeile zugetraut, doch heutzutage wird in den Medien schon der Händedruck eines europäischen Politikers zu einer wichtigen Nachricht gemacht. Da hat nämlich - hurra, wie toll! - der neue französische Präsi-
dent Macron dem US-Präsi-
denten die Hand gegeben
, aber wie! Macron hat fest zugepackt, so wie Trump das auch gerne macht, und nun ist der Franzose der Held der Schlagzeilen. Endlich haben wir ein wirkungsvolles Mittel in der Hand, um Trump Paroli zu bieten - man gibt ihm einfach die Hand!

Mit dem festen Händedruck ("ein Kräftemessen") zeigt man nämlich, "dass man keine Zugeständnisse macht, nicht einmal symbolisch". Halleluja!
Sie wissen also, was Sie zu tun haben, wenn Ihnen Ihr Chef im Flur be-
gegnet. Sofort auf ihn stürzen, ihn zum Händedruck auffordern und dann zudrücken, dass es knackt.
Dann hat der Boss verstanden, was Sie für ein toller Kerl / eine tolle Kerlin sind - und teilt Ihnen, da Sie vor Kraft nicht wissen wohin, noch ein paar Sonderaufgaben zu.

Wir haben seit dem Macron-Händedruck also auch eine neue Idee für Gruppenspiele und Kindergarten: Wir drücken der Reihe nach alle Hände und schauen dem Gegenüber dabei tief in die Augen. Wer als erster lachen muss, hat verloren!
Jedenfalls wissen Sie jetzt, wie nützlich Politik für den Alltag sein kann! ---> HIER !