Samstag, 11. Mai 2013

Menschen mit Down-Syndrom: Doktortitel, Lehrer, Bundesverdienstkreuz...

Aktuelle Predigtgarten-Predigt: --- > HIER KLICKEN !

Die Blutuntersuchungen während der Schwangerschaft werden immer häufiger und genauer angewandt. Inzwischen lässt sich mit dem neuen "Praena-Test" nach Hersteller-Aussage "mit einer hohen Wahr-
scheinlichkeit"
(was immer das ist) im mütterlichen Blut Merkmale für einen Verdacht auf Down-Syndrom beim Baby entdecken.

Bischöfe wie z.B. der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick haben schon dagegen protestiert; der Test sei eine "Kampfansage an behin-
derte Menschen... Eine Gesellschaft, die Menschen mit Behinderung aus-
grenzt und sie mit allen Mitteln zu verhindern sucht, wird unmenschlich.
"
- Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Hubert Hüppe, hatte vorher schon das Schicksal solcher Menschen treffend so charakterisiert: "Diese Menschen leiden nicht am Down-Syndrom, wie oft formuliert wird. Sie leiden allenfalls an oft immer noch bestehenden Vorbehalten in der Gesellschaft." - Die Eltern, die vom Arzt die Nachricht von einer möglichen Behinderung ihres Kindes bekommen, sind oft in Panik oder zumindest ratlos. Da wünscht man sich eine umfassende Beratung und menschliche Unterstützung, wie sie etwa dieser Arzt besorgten Eltern gab: Als sie von ihm wissen wollten, wie schwer ihre Tochter später behindert sein würde, antwortete er weise: "Das hängt ganz von Ihnen ab...!"
Die Abtreibungsrate bei Verdacht auf Down-Syndrom ("Trisomie 21") liegt jetzt bereits bei erschreckenden 91,5 Prozent!

Daraus lässt sich auch herleiten, wie wenig in unserer Gesellschaft dafür getan wird, dass Eltern in Konfliktsituationen eine wirkliche Stütze haben und Aussichten auf Hilfen in jeder Beziehung. So fällt die Entscheidung für eine Abtreibung einfach aus der Angst heraus, später mit einem behinder-
ten Kind überfordert zu sein.

Dabei haben viele Menschen ein Handicap, und die wenigsten von ihnen von Geburt an. Hunderttausende Mitmenschen haben Behinderungen, die erst im Verlaufe des Lebens auftreten, z.B. durch einen Unfall. Da wäre es eigentlich konsequent, diesen auch ein angeblich leidvolles Weiterleben zu ersparen, oder...?
Was viele auch nicht wissen: Menschen mit Down-Syndrom sind oft nicht nur besonders gefühlvolle, liebenswerte Menschen, sondern sie sind je nach Schweregrad der Behinderung auch zu enormen Leistungen fähig. Da wäre z.B. Karen Gaffney aus Oregon/USA zu nennen, die in Anerkennung ihres riesigen Einsatzes für Behinderte mit dem Doktortitel ehrenhalber ausgezeichnet wurde. Die 35-jährige mit Hochschulausbildung ist Motivationstrainerin, gewann zwei Goldmedaillen im Schwimmen und vieles mehr. Der Spanier Pablo Pineta z.B. arbeitet als Lehrer, und "Bobby" Brederlow erhielt sogar das Bundesverdienstkreuz.
Info über Dr. Karen Gaffney --- > KLICKEN !
Bundesverdienstkreuz --- > KLICKEN ! 

Lehrer mit Down-Syndrom --- > KLICKEN !
Info-Center... --- > KLICKEN !.

Er sollte auf jeden Fall sterben, aber Tim lebt...

<

50.000 Menschen in Deutschland... 

<    
 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Bitte beachten: DERZEIT versuchsweise wieder Leserkommentare möglich. Anonyme oder beleidigende Zuschriften haben keine Chance! Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht. Bis zur Freischaltung Ihres Leserbeitrages kann es einige Stunden dauern!
Zuschriften, die nach 19.45 Uhr eintreffen, können zumeist erst am
nächsten Morgen online sein!
=================================================================================