Mittwoch, 5. Februar 2014

"Freier atmen" nach Erklärung der deutschen Bischöfe? -- Eine evangelische Warnung...

     Predigt/Linktipps zum 5. Sonntag A (9.2.): Heute ca. 14.30 Uhr online!
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Laut "katholisch.de" können die Katholiken nach der Vorstellung der Umfrage-Ergebnisse durch die deutschen Bischöfe endlich wieder "freier atmen". So unterstellt es jedenfalls die Riesen-Schlagzeile zum heutigen Artikel, in dem der katholische Professor Erich Garhammer zu Wort kommt. ---> KLICKEN !
Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass fast gleichzeitig von evangelischer Seite eine Warnung kommt: Der Religionssoziologe Detlef Pollack gibt der katholischen Kirche aktuell bei "evangelisch.de" den guten Rat, diese Umfrage besser nicht überzubewerten. "Wenn die Kirche sich davon abhängig macht, was Mehrheitsmeinung ist, gibt sie Theologie und Offenbarung als eigene Erkenntnisquelle preis", sagte der Münsteraner Forscher dem "Kölner Stadt-Anzeiger", wird er zitiert. ---> KLICKEN !
Irgendwie bemerkenswert, oder nicht...?!

Kommentare:

  1. Das Portal "katholisch.de" ist tendenziell eher linkskatholisch
    einzuordnen. Der Artikel an sich wundert mich nicht, eher schon
    die riesige Überschrift nach dem Motto: Zur Freiheit, Brüder, zur
    Sonne...

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  2. Besagtes Portal wird mit etwa 2 Millionen Euro jährlich von
    den deutschen Bischöfen finanziert. Da darf man doch wohl
    auch eine Gegenleistung erwarten.

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  3. hahaha, dann kann man doch glatt mal nen fundispruch zurückschicken: dann geht doch zu den protestanten ;-)

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    1. Andersrum wird ein Schuh draus, Herr Kranz!
      Wie schlimm ist die Lage inzwischen, wenn man inzwischen von der evangelischen Kirche bessere Anregungen bekommt als vom offiziellen
      bischöflichen Portal katholisch.de.....?!

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    2. Was regen Sie sich auf? Wenn die Lage in der "offiziellen bischöflichen" Kirche so "schlimm" ist, stehen Ihnen ja alle Wege zu den Piusbrüdern offen. Da finden Sie alles, was Sie "offiziell bischöflich" vermissen.

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  4. Der Garhammer schreibt ja heute noch so, wie er damals, als ich ihn noch in seinen Vorlesungen gehört habe, gesprochen hat: nichtssagend und rumschwafelnd

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  5. Zitat: "Auch dass die Distanzierung der Kirche von den Menschen für nicht wenige zur Distanzierung vom christlichen Glauben führt, wird angesprochen..... Hier wird klar, dass es grundsätzlich neue Perspektiven braucht." Zitat Ende.

    Leider wird nicht benannt, um welche Perspektiven es sich handelt. Wenn jemand z. B. die Ehe bricht, dann hat er m. E. nur zwei Perspektiven: Entweder er macht weiter wie bisher und verharrt im Ehebruch oder er ändert sich und beendet den Ehebruch. Zumindest hört er dauerhaft auf die Ehe zu brechen. Wenn Professor Garhammer weitere grundsätzliche Perspektiven hat, dann muss die Welt das doch erfahren.

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  6. Himmel, machen Sie es sich einfach. Und da wundert es Sie, dass die Menschen scharenweise der Kirche davon laufen?

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    1. Himmel, machen Sie es sich einfach!
      Durch katholische Blogger laufen die Leute nicht scharenweise davon.
      Wohl aber durch Leute, die den katholischen Glauben bis zur
      Unkenntlichkeit verformen. Piep, piep, piep, wir haben uns alle lieb.
      Warum dann noch Kirche?

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    2. Warum dann noch Kirche? Weil Kirche einstmals durch den geworden und gekommen ist, der ist, der von sich sagte, dass er selber die Liebe sei. Und weil sie unaufhaltsam gewachsen ist aufgrund dessen, was ein hellsichtiger Beobachter so ausgedrückt hat: "Seht, wie sie einander lieben!" (Tertullian). Scheint also sooo häretisch doch nicht zu sein mit dem "wir haben uns alle lieb". Das geistliche und zahlenmäßige Wachstum, das die Kirche durch Jagd auf Ketzer erfahren hat, dürfte demgegenüber geringer sein.

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  7. Einfach macht es sich der, der sein Fehlverhalten relativiert. In der Kirche nennt man es Sünde. Das kann die Einfachen zum Weglaufen animieren, niemand hindert sie daran. Selbst Gott nicht.

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  8. Einfach macht es sich vor allem der, für den sich die "Lehre der Kirche" auf ein nicht enden wollendes Runterbeten der immergleichen Formel reduziert: a ist nicht gleich -a.
    Das ist nicht falsch, sogar richtig. Aber wer den Glauben darauf reduziert, ist genau die Figur, die Dostojewski in seiner Legenden in den "Brüdern Karamasow" so treffend beschrieben hat und der aus seiner Sicht nur zu gute Gründe hatte, Christus in den Kerker zu werfen.

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