Samstag, 29. März 2014

Limburger Bischof: Erst Bitte um Vergebung, und dann einen neuen dicken BMW bestellt...!

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Ich wiederhole mich: Ja, ich sehe das auch so, dass der zurückgetretene Limburger Bischof Tebartz-van Elst der Hauptschuldige an der Limburger Misere ist. Wie viele andere bin ich geschockt und enttäuscht nicht nur über das Ausmaß der Misswirtschaft beim Bau des sogenannten Diöze-
sanen Zentrums.

Nach dem Rücktritt und dem gestrigen Gespräch mit dem Papst hat der Bischof eine Presserklärung herausgegeben, in der er um Vergebung bittet ---> KLICKEN !
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Und nun muss man in den Medien lesen, dass es einen weiteren Aufreger gibt: Noch während seiner verordneten Auszeit fern von Limburg im Kloster Metten ließ er sich einen funkelnagelneuen 5-er BMW mit starker Motorisierung und exklusiver Ausstattung bestellen, heißt es. Das erfuhr die jetzige Bistumsleitung gestern durch die Presse und ist verblüfft. Niemand weiß was Genaues.
Das war sicher wieder einmal ein nicht übermäßig geschicktes Handeln des Bischofs, und es stellt sich durchaus die Frage, ob er zu jenem Zeitpunkt dazu überhaupt noch berechtigt war.
Andererseits zeigt ein Blick auf die aktuellen Presse-Schlagzeilen, dass hier aus einer Mücke ein Elefant gemacht wird. Aber selbstverständlich ist die Presse nur an objektiver Berichterstattung über wichtige Ereignisse inte-
ressiert, und da hat der bischöfliche Dienstwagen für Limburg garantiert ein riesigen Stellenwert innerhalb der Weltpolitik...
Otto Normalleser soll nun wohl denken: Ist der Mann jetzt total durchge-
knallt? Warum kauft er noch im Januar so ein Super-Auto (das übrigens
im Mai ans Bistum ausgeliefert wird)?
Auch an diesem kleinen Beispiel lässt sich aufzeigen, wie manipulativ in vielen Medien gearbeitet wird: Der bestellte BMW ist überhaupt nicht das völlig aus der Reihe tanzende Super-Fahrzeug, als das er z.B. von "BILD" hingestellt wird ---> KLICKEN !
Eine Umweltorganisation hatte 2013 mal die Fahrzeuge der deutschen Bischöfe aufgelistet und dabei die Umweltfeindlichkeit der schweren Schlitten im Blick. Für uns ist daran aber besonders interessant, welche Fahrzeuge die anderen Bischöfe fahren. Sie werden staunen...!
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Hat der Bischof aber tatsächlich ein neues Auto gekauft? - Auch da ist die Lage etwas komplizierter, als man das den Lesern gerne darstellt. Aber Details stören bekanntlich ja nur bei unseren Qualitätsmedien.
So kann man z.B. mit Leichtigkeit recherchieren, dass der Leasingvertrag für das in Nutzung befindliche Fahrzeug zur jährlichen Erneuerung oder Kündigung anstand. Ja, ganz klar, da hätte der Bischof das Ordinariat einschalten sollen. Aber so zu tun, als habe er aus heiterem Himmel einer plötzlichen Eingebung folgend ein neues Auto bestellt, ist grober Unfug. Es stand eine Entscheidung über die Verlängerung des Leasing-Vertrages an, und die hat er getroffen, obwohl er den Vorgang besser weitergereicht hätte.
Eine Sensation kann ich darin beim besten Willen aber nicht entdecken...