Sonntag, 13. April 2014

"katholisch.de" im Kampf um Klickzahlen? -- Jetzt Kooperation mit "FOCUS online"...

Gut oder nicht gut? - Da gehe ich vorläufig mal etwas pragma-
tisch ran und sage mir: Warum eigent-
lich nicht?
Wie man derzeit bei "FOCUS online" und bei "katho-
lisch.de"
  lesen kann, kooperieren beide ab sofort.
Ich nehme mal an, das bezieht sich erst einmal auf die Zeit bis Ostern und auf die Thematik der christlichen Sichtweise der Karwoche und Ostertage. Aber man wird sehen, vielleicht ist das Ganze auch strategisch betrachtet vor allem ein Versuchsballon, wer davon wirklich zahlenmäßig profitiert und wie Bischöfe und katholisches Publikum auf die ungewöhnliche Part-
nerschaft reagieren.
Das Portal "katholisch.de" will natürlich legitimerweise auch die Zahlen nach oben bringen. Eingeweihte wissen längst, dass man diesbezüglich, um es mal vorsichtig auszudrücken, noch Nachholbedarf zu anderen Portalen wie etwa "kath.net" hat. Sogar "Katholisches.info" soll das bischöf-
liche Portal gelegentlich mit den Klickzahlen übertroffen haben, konnte man zwischenzeitlich lesen.
Die genaue Statistik kann man sich bei "Alexa" besorgen, und die sehen für "katholisch.de" nicht übermäßig berauschend aus.
Für die Kooperation mit dem Nachrichtenmagazin wird wohl gelten, was man allgemein so gerne sagt: Man wird sehen. - Oder: entscheidend ist, was hinterher rauskommt. Dabei denke ich allerdings vor allem an die Kirche und an die katholischen Leser...
ALEXA über "katholisch.de" ---> KLICKEN !

ALEXA zeigt "kath.net" klar vorne ---> KLICKEN !
Auch "Katholisches.info" auf der Überholspur? ---> KLICKEN !
Ganz unten der Hinweis auf die Kooperation ---> KLICKEN !
Blog "Beiboot Petri" sieht "Katholisch.de" mit gemischten Gefühlen...
---> KLICKEN !

Kommentare:

  1. So einem Freizeitblogger kann es natürlich relativ egal sein,
    wie hoch die Besucherzahlen sind.
    Katholisch.de kostet die Bischöfe jedoch eine ganze Stange Geld,
    und da muss schon der Nachweis erbracht werden, dass die
    Investition nicht vergeblich war.

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  2. Kooperationen sind für Wirtschaftsunternehmen
    die normalste Sache der Welt.
    Bei Tschibo oder Eduscho gibt's auch nicht nur Kaffee.
    "katholisch.de" kooperiert z.B. schon länger mit dem
    St. Benno Verlag ("Vivat!"), pikanterweise auch schon zu Zeiten,
    als die Bischöfe noch Weltbild-Eigentümer waren.
    Geschäft ist eben Geschäft, da kann man auf Empfindlichkeiten
    keine Rücksicht nehmen.

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  3. Wer im Glashaus sitzt, sollte bekanntlich nicht mit Steinen werfen.
    Besonders die katholischen Blogger nutzen doch jede Gelegenheit,
    um sich "in eigener Sache" selbst darzustellen und zu verkünden,
    wenn sie mal wieder 10 neue Leser gewonnen haben.
    Also Vorsicht, der Schuss geht nach hinten los, mein Herr Kreuzknappe!

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    1. Wirkt eher peinlich auf mich,
      wenn man ein Portal mit jährlichem Millionenetat
      und mehr als einem Dutzend bezahlten Mitarbeitern
      mit Bloggern vergleicht, die ihre Freizeit aus Liebe zur
      Kirche dafür opfern.

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    2. Na, ja, also wenn ich in meiner Freizeit in meinem Blog schreibe, weil ich mich an meinem Glauben und an der Kirche freue, auch wenn mich manchmal was ärgert, dann freu ich mich natürlich, wenn andere das lesen. Ich stehe aber nicht im Wettbewerb mit kommerziellen Portalen, die eine Menge Geld kosten und - wie katholisch.de auch sehr aufwendig "verpackt" sind. Schließlich wurde die Seite von einer der besten Werbeagenturen Deutschlands kreiert. Das nutzt aber nix, wenn die Inhalte nicht stimmen und sich niemand für das interessiert, was da derzeit drinsteht: überwiegend Mainstream, den man woanders auch lesen kann. Da ist es schon wichtig, wenn da von Kirchenseite drauf geachtet wird, ob sich diese Investition auch lohn. Offensichtlich ist das Interesse aber im Moment nicht sehr groß. Ob Focus da der richtige Partner ist? Die kirchenfeindliche Tendenz des Focus spricht da im Moment eher nicht dafür.

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    3. Doch, das ist die Kirche, die die Öffentlichkeit will. Wenn die katholische KIrche von eienr Mehrheit gewollt werden will, dann muss sie sich so verpacken, dass diese Mehrheit, das, was sie will, in ihr sieht. So einfach funktioniert Werbung. Ob sie dann noch auf die Dauer etwas anderes IST ... tja, your guess is as good as mine

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  4. Von kath.net wird immer wieder behauptet, dass die Jungs aus Linz ihre Zahlen ziemlich nach oben maniplieren.
    Und dass das unsägliche Krawall-Portal "katholisches.info", gegen das die Piusbrüder geradezu ultraliberal erscheinen, höhere Klickzahlen hat als das seriöse "katholisch.de", wen wundert's?! Das Abgründig-Schmutzige zieht nun mal immer an, so ist der Mensch. "Bild" wird auch immer eine vielfach höhere Auflage als die FAZ haben.

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    1. "ALEXA" wäre überflüssig, wenn es Angaben der Websitenbetreiber vertrauen würde. Die Klickzahlen werden wie bei google durch spezielle Programme unabhängig gemessen.

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  5. Hoffe doch, die Blogger ofpfern ihre Freizeit weniger aus Liebe zur Kirche als vielmehr aus Liebe zu unserem Herrn Jesus Christus.

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    1. Warum muss man daraus ein Nullsummenspiel machen? Ich liebe die KIrche, weil ich Christus liebe.

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    2. Sicher, das würde ich nicht anders sagen. ber eben: "...WEIL ich Christus liebe." Die Christusliebe, bzw. das Gefundensein von ihm, ist immer das Erste. Erst dann kommt in einem zweiten Schritt "sein Leib", die Kirche. Christus ist immer noch mehr als die Kirche, beide sind nicht 1:1 identisch. Sonst würde in "Lumen gentium" das traditionelle "est" stehen. Tut es aber nicht. Statt dessen steht da das schwer übersetzbare "subsistit", das eben Raum für den Vorrang und das "Mehr" Christi gegenüber der Kirche öffnet.

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    3. Die Kirche hat dieselbe sakramentale Struktur, wie sie im Chalcedonense für die Menschwerdung formuliert ist. Unvermischt und ungetrennt. Deshalb kann man, wenn man das braucht, betonen, dass Christus "mehr" sei als die Kirche, man kann aber nicht feststellen, wo dieses "mehr" zu finden ist. Vgl. LG 8.

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  6. Ordinariatsgeschädigter13. April 2014 um 20:06

    Der Kreuzknappe hat recht, wenn er das ganz pragmatisch sieht.
    Der Vorteil bei dieser Kooperation liegt doch eindeutig auf der
    Seite von "katholisch.de".
    Der "FOCUS" spielt bei den Besucherzahlen online in einer ganz
    anderen Liga, und für ihn geht es nur um ein bisschen religiösen
    Anstrich vor den Ostertagen, als Zugeständnis an manche Leser.
    "Katholisch.de" dürfte als Juniorpartner dagegen deutlich aufge-
    wertet werden und mehr Klicks erhalten.
    Ich warte nur auf den Tag, an dem man auch mit der BILD kooperiert...

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