Mittwoch, 9. April 2014

Predigt und Linktipps zum Palmsonntag A --- 13.4.2014

Evangelium Mt 21,1-11:
Als sich Jesus mit seinen Begleitern Jerusalem näherte und nach Betfage am Ölberg kam, schickte er zwei Jünger voraus und sagte zu ihnen: Geht in das Dorf, das vor euch liegt; dort werdet ihr eine Eselin angebunden finden und ein Fohlen bei ihr. Bindet sie los, und bringt sie zu mir! Und wenn euch jemand zur Rede stellt, dann sagt: Der Herr braucht sie, er lässt sie aber bald zurückbringen.
Das ist geschehen, damit sich erfüllte, was durch den Propheten gesagt worden ist: Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein König kommt zu dir. Er ist friedfertig, und er reitet auf einer Eselin und auf einem Fohlen, dem Jungen eines Lasttiers.
Die Jünger gingen und taten, was Jesus ihnen aufgetragen hatte.
Sie brachten die Eselin und das Fohlen, legten ihre Kleider auf sie, und er setzte sich darauf. Viele Menschen breiteten ihre Kleider auf der Straße aus, andere schnitten Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg. Die Leute aber, die vor ihm hergingen und die ihm folgten, riefen: Hosanna dem Sohn Davids! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe!
Als er in Jerusalem einzog, geriet die ganze Stadt in Aufregung, und man fragte: Wer ist das? Die Leute sagten: Das ist der Prophet Jesus von Nazaret in Galiläa. 

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              MITTWOCHSGEDANKEN ZUR SONNTAGSPREDIGT:  
           

                                Macht hoch die Tür…
        
                   

Heute, am Palmsonntag, beginnt die Karwoche, auch Heilige Woche oder Stille Woche genannt. Zur Erinne-
rung an den Einzug Jesu in Jerusalem finden an diesem Tag in vielen katholisch ge-
prägten Gegenden Palm-
prozessionen statt. In fast allen Kirchen werden als Ersatz für Palmzweige solche aus Buchs-
baum gesegnet und mit nach Hause genommen, um sie dort ans Kreuz zu stecken.
Wenn wir das heutige Evangelium vom Einzug Jesu in Jerusalem betrach-
ten, haben wir natürlich nicht nur dieses Geschehen vom Eintreffen Jesu
in der Hauptstadt im Kopf, sondern wir wissen auch, was damals danach kam: die Passion Jesu. Mit verteilten Rollen wird der biblische Text darüber in den heutigen Gottesdiensten vorgetragen, um uns alle eindringlich in Gedanken in das Leiden unseres Herrn mit hineinzunehmen.
Doch zuvor wird uns der triumphale Einzug Jesu in Jerusalem anschau-
lich geschildert. Jesus kam aus Jericho am Nordufer des Toten Meeres. Von dieser am tiefsten gelegenen Stadt der Welt (ca. 250 m unter dem Meeresspiegel!) zog er zu Fuß mit seinen Jüngern und vielen Begleitern die Straße nach Jerusalem hinauf, das in etwa 800 m Höhe liegt.
Zu dieser Zeit, kurz vor dem Pessachfest (Passah), waren Zehntausende von Pilgern gleichzeitig auf dieser ansteigenden Strecke unterwegs, für deren ca. 35 km man zwei Tage brauchte.
In und um Jerusalem konnte man jetzt mehr als eine Million Pilger zählen. Und ausgerechnet genau diesen Zeitpunkt, in dem es vor Soldaten und Tempelwächtern nur so wimmelte, hat Jesus sich für sein Eintreffen aus-
gesucht...

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