Freitag, 23. Mai 2014

Exkommunikation: "Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich"

Die (Selbst-) Ex-
kommunikation der österreichischen "Wir-sind-Kirche"- Chefin Martha Heizer

(siehe meinen gestri- gen Artikel dazu!) hat hohe Wellen geschla- gen. Während das Ehepaar Heizer sich in einer Stellung-
nahme schockiert über die kirchliche Entscheidung zeigte (---> HIER !), verkündete Martha Heizer seltsamerweise einer anderen Zeitung gegenüber das Gegenteil, das sei für sie kein Schock gewesen: "Ich habe das so erwartet" (---> HIER !). Zugleich gab sie dort unmissverständlich zu verstehen, dass dieses nur der erste Akt in diesem Trauerspiel war: Ein Weg zurück kommt für sie nicht infrage: Sie könne nicht erklären, dass es ihr leid tue und dass sie es nie wieder tue. Ferner gehe sie auch davon aus, dass sie weiterhin beim Besuch von Heiligen Messen die Kommunion empfangen werde...
In einem lesenswerten, sehr nachdenklichen Kommentar von Jan Hendrik Stens im Kölner "domradio" mit der Überschrift "Kein Grund für Jubel" stellt er fest, die starrköpfige Ankündigung des Ehepaares zeige, "auf welch schmalem Grat" sich "Wir sind Kirche" bewege. Die Gruppierung sei doch mit dem Ziel angetreten, man wolle die katholische Kirche reformieren. Wie könne man dann aber den offenen Bruch mit ihr anstreben?

Kommentar im "domradio" ---> KLICKEN !
Das ist also so sicher wie das Amen in der Kirche: Die Dame wird weiter für Ärger sorgen....

Kommentare:

  1. In einer Kombination aus Realitätsverlust und Größenwahn trumpft die Dame nun in spätinfantilem Trotz mit allerlei Drohungen, was sie alles tun wird, auf. Ob sie sich zur "Märtyrerin" ihrer Wir-spielen-Kirche-Truppe stilisieren möchte oder als eine Art Lutherin eine neue evangelisch-heizerische Glaubensgemeinschaft gründen möchte, wer kann das wissen?
    Die Innsbrucker Diözese sollten den Staub von den Schuhen schütteln und um eine Last erleichtert weiter ziehen. Unsere exkommunizierte Martha H. aber wird sich für lange Zeit im medialen Scheinwerferkunstlicht sonnen und an gefühlten 1000 Talkshows teilnehmen können. Uta Ranke-H. hat ernstzunehmende Konkurrenz und eine Schwester im Geiste bekommen.
    Die Kirche aber wird Frau Heizer in diesem Leben nicht mehr "reformieren" oder nach ihrem Bilde umgestalten.

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    1. Der Thuriferar23. Mai 2014 um 09:15

      Ja, zuerst habe ich auch gedacht:
      Dann ist sie eben raus, und fertig. Zwar schade und traurig,
      aber nicht zu ändern.
      Inzwischen fürchte ich, auch nach den Ankündigungen,
      weiterhin die Kommunion empfangen zu wollen, dass es
      deswegen noch einige Schlammschlachten in den Medien
      geben wird.
      In der Tat werden sich die Talkshows um die Heizerin
      reißen, und wir müssen wieder allerlei Unsinn ertragen.

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  2. Endlich hat die Kirche hier mal durchgegriffen und jemand, der nur die Sprache des Aufruhrs kennt, hochkant rausgeworfen. Das sollte freilich vielö fter geschehen. Rom muss gegen die Häretiker einfach mehr machen.

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