Donnerstag, 15. Mai 2014

Falls Sie für die Hl. Messe an Pfingsten ein Altar-Tänzchen einstudieren wollen...


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In diesem Blog gibt's des öfteren ganz handfeste, praktische Tipps.
Nicht alle davon werden Sie für sich und in Ihrem Wirkungsbereich auch umsetzen wollen. Bei den beiden heutigen tänzerischen Anregungen könn-
te das durchaus auch so sein.
Sakraler Tanz oder Kirchen-
tanz ist dabei m.E. nicht automatisch negativ zu be-
werten. Man muss auch nicht, wenn man davon angetan ist, jedes Mal den vor der Bundes-
lade tanzenden König David wieder ausgraben.
Neben grundsätzlichen Über-
legungen, ob es sein muss, die Heilige Messe mit (fast) allen denkbaren und möglichen Elementen voll-
zupacken, scheint mir die Kernfrage zu sein: Wozu dient der Tanz im jeweils ganz konkreten Fall? Ist er ein netter "Gag", um bei den Leuten Eindruck zu machen, oder führt er die Teilnehmer der Heiligen Messe tiefer ins Verständnis der Feier? Oder etwas platt ausgedrückt: Werde ich durch allerlei "Show-Einlagen" eher abgelenkt oder hilft es mir, im besten Sinne "fromm" die Eucharistie mitzufeiern ("Tut dies zu meinem Gedächt-
nis")?  Und schließlich schadet es auch nicht, wenn man überlegt, ob Ele-
mente, die in einem Gruppengottesdienst angebracht sein können, dies auch in der sonntäglichen Heiligen Messe der ganzen Gemeinde sind.

.

Aber vielleicht sehe ich das auch einfach nicht "locker" genug?

Kommentare:

  1. Was in Afrika oder Südamerika angebracht ist, muss hier bei uns
    nicht auch zutreffen. Tanz im Gottesdienst: Nein, danke!
    Gott sei dank ist mir das noch nicht begegnet. Wenn doch, würde
    ich aufstehen und die Kirche verlassen, da die Andacht dann
    ohnehin futsch ist!

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  2. In der Tat stellen Sie da die Kernfrage, wozu der Tanz in
    der Heiligen Messe dient.
    Ich behaupte jetzt mal, dass die meisten Gottesdienstteilnehmer
    durch solch ein Spektakel wohl kaum das Gedächtnis Todes
    und der Auferstehung unseres Herrn besser feiern können.
    Darum: Liturgischer Tanz von mir aus ja - aber nicht innerhalb
    der Heiligen Messe!

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  3. Mir geht bei diesen ungewollt komischen Liturgie-Importen die Andacht flöten. Es wäre schön, wenn die eigene Messchoreographie wiederentdeckt würde.
    Ich habe vor Jahren einmal das Glück gehabt, indische Ordensleute beim Tanz der Passionsgeschichte erleben zu dürfen. Ein echtes geistliches Erlebnis, voller Anmut, Schönheit und Tiefe.
    Dieses Brummkreiseln ist doch inhaltsloser Aktionismus auf Wellnessniveau!

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