Samstag, 31. Mai 2014

Frisch zubereitet aus der Freiburger Gerüchteküche: Der Papst-Burger...!

Freiburg ist nicht gerade eine kleine (Erz-)Diözese, und deswegen bekommt die gestrige Ernennung von Stephan Burger ganz besondere Aufmerksamkeit. Die eigentliche Zeremonie der Bischofsweihe ist für den 29. Juni vorgesehen, aber schon jetzt wird "der Neue" dem ersten Eindruck nach mit offenen Armen und großen Erwartungen empfangen, siehe auch meinen gestrigen Artikel dazu. ---> KLICKEN !
Zugleich aber brodelt es heftig in der Gerüchteküche. Bekommen die Freiburger Katholiken etwa einen Papst-Burger serviert?
Die "FAZ" hat da nämlich etwas vernommen. Ich darf mal kurz zitieren:
"Dem Vernehmen nach fanden die Domkapitulare bei ihrer Auswahl aus der vom Papst vorgegebenen Dreierliste keinen der Namen mehr vor, die sie selbst zunächst vorgeschlagen hatten. Mithin setzte sich der Papst offenbar über die Wünsche aus Freiburg hinweg." ---> MIT KLICK ZUR "FAZ"
Dafür würde sprechen, dass die Leute, die eigentlich immer alles schon vorher zu wissen glauben, diesmal ganz falsch getippt hatten. Stephan Burger wurde jedenfalls auf diesem Posten nicht unbedingt erwartet.
Da wird immer schnell in Schubladen einsortiert. In diesem Falle:
"Der Neue" ist zwar umgänglich, heißt es, aber einer von diesen schlimmen Konservativen. Er sei ein Freund von Erzbischof Gänswein, was heißen soll, dass der da vielleicht etwas dran gedreht hat. Oder gar Kardinal Meisner?
Erstaunlich, dass dem Papst zwar attestiert wird, einen linientreuen Kandi-
daten gegen den Willen der Freiburger durchgedrückt zu haben, indem er ihnen einen Dreiervorschlag zurückschickte, bei dem das Domkapitel nur das kleinere Übel wählen konnte, weitergehende Papstkritik jedoch ganz ausbleibt.
Es gibt sogar wilde Spekulationen, wen aus dem Domkapitel und aus dem zuweilen recht freizügigen Freiburger Ordinariat der neue Erzbischof bald-
möglichst in die Wüste schicken würde.

Ich meine: Macht doch mal halblang, ihr selbsternannten Propheten. Gebt dem Mann eine reelle Chance und lasst ihn mal machen. Oder noch besser: Helft ihm bei seiner schweren Aufgabe, und sei es auch "nur" durch euer Gebet.