Donnerstag, 29. Mai 2014

"Humanisten" beklagen sich über Millionen-Ausgaben für Regensburger Katholikentag...

"Du sollst deinen Kirchentag selbst bezahlen!"  wettern die Atheisten Humanisten derzeit vor Ort und im Internet.
Sie empören sich in ihrer Ge-
genveranstaltung darüber,
dass der Steuerzahler den Katho-
likentag kräftig mitfinanziere; die Rede ist von 3,5 Millionen Euro.
Wie man auf den Fotos ihrer Internetseite erkennen kann, hatte die dafür entwickelte Idee mit riesigen Tafeln mit "11 Ge-
boten"
allerdings ziemlich be-
scheidenen Zulauf. ---> KLICKEN !  -- Man sieht es sich vielleicht beim Vorübergehen in der Regensburger Innenstadt neugierig an, aber das war's dann auch schon.
Erst mal zum Vergleich: Die Stadt Hamburg hat voriges Jahr den Evange-
lischen Kirchentag sogar mit 7,5 Millionen aus Steuergeldern mitfinanziert. Bevor jetzt irgendwelche Leute wegen dieser Ausgaben einen Herzinfarkt bekommen, sollte man doch erst mal einige Realitäten zur Kenntnis neh-
men: Keine Stadt hat so überquellende Stadtkassen, dass man einfach so die ganz großen Spendierhosen angezogen hat. Wenn man also solch eine Veranstaltung unterstützt, dann geschieht das auch aus stadtväterlichem und stadtmütterlichem Eigeninteresse. Die Städte reißen sich ja fast um
die Austragung solcher Veranstaltungen, weil sie wie ein kluger Kaufmann handeln und sehr genau durch detaillierte Untersuchungen früherer Ver-
anstaltungs-Städte belegen können, dass da nicht nur Geld ausgegeben wird, sondern auch sehr viel Geld wieder reinkommt.
Die Kasse bei Gastronomie, Hotels und Einzelhandel klingelt tüchtig.
Die Stadt Bremen erzielte 2009 nach dem Evangelischen Kirchentag nachweisliche Mehreinnahmen von 21 Millionen Euro!
Aber nicht nur das: Die zahlreichen Medienberichte über solche Groß-
veranstaltungen (in Regensburg sind ca. 1.000 Journalisten angemeldet!) haben einen auch finanziell tollen Image-Effekt: Viele Menschen finden
die gezeigte Stadt daraufhin so schön, dass sie ihr später z.B. einen Wochenendbesuch abstatten.
Es sollte auch zu denken geben, dass weder Landesrechnungshöfe noch der Bund der Steuerzahler jemals die Zuschüsse für Kirchentage beanstandet haben.

Also, liebe Humanisten, immer schön fair bleiben und nicht nur die halbe Wahrheit verkünden!