Samstag, 24. Mai 2014

Limburg: Bischof Tebartz-van Elst wird in Kürze ins Ausland abgeschoben -- oder so ähnlich...

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Dem zurückgetretenen Limburger Bischof Tebartz van Elst droht in Kürze die Abschiebung. Die beiden abgebildeten Schlagzeilen (BILD, Hamburger Abendblatt) als Beispiele für viele ähnliche künden dramatische Ereignisse an. Wird eines Morgens in aller Herrgottsfrühe die Polizei den Bischof zum Flughafen schaffen?
Ein Exklusiv-Interview in der "Frankfurter Neuen Presse" mit Datum von gestern sorgt bei den aufgescheuchten Journalisten für Aufregung. Wolfgang Rösch, Stellvertreter des noch erkrankten Apostolischen Admi-
nistrators Weihbischof Manfred Grothe äußerte sich nur drei Tage vor dessen Dienstbeginn nach der Genesung von einer Hüft-Operation, so als wolle er das auf den letzten Drücker unbedingt noch unterbringen.

Aus dem längeren und lesenswerten Interview picken sich die Zeitungen dann das Interessanteste heraus, und das ist natürlich die Frage nach dem zukünftigen Einsatzgebiet für Bischof Tebartz-van Elst.
Auf die Frage, ob es eine neue Aufgabe für diesen gäbe, antwortete Rösch:
"Auch das kann ich nicht sagen. Dafür ist die Bischofskongregation in Rom verantwortlich. Die neue Aufgabe wird wohl nicht im deutschsprachigen Raum sein. Hier kann es keinen unbefangenen Neubeginn geben. Die Welt-
kirche steht ihm offen..."

Aus dieser eigentlich recht unverbindlichen Aussage wird an den Redak-
tions-Computern dann auf wundersame Weise die Abschiebungs-Schlag-
zeile. So einfach funktioniert Berichterstattung über die Kirche. Die Wahr-
heit für uns "Dummies", gewissermaßen in der "Light-Version"...

Das komplette Interview in der "FNP" ---> KLICKEN !

Kommentare:

  1. Es ist wenig glaubwürdig, wenn man sich nun auch noch über Pfr. Rösch echauffiert. Schließlich ist Rösch ein Mann von Bischof Tebartz, dieser hat ihn seinerzeit zum Generalvikar ernannt. Damals war er auch noch sehr gut angeschrieben in der Blogozese. Es reicht offenbar schon aus, kein bedingungsloser Tebartz-Verteidiger zu sein, daß bestimmte Katholiken dann einen kritisieren. Rösch hat, wie alle in der DZ Limburg bestätigen, einen hervorragenden auf Ausgleich bedachten Job gemacht. Wenn er daran erinnert, daß es wichtig ist, daß Tebartz in absehbarer Zeit nach außerhalb der Diözese geht, spricht er damit eine Binsenwahrheit aus.

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    1. Bevor hier Legenden entstehen: Es ist zwar nicht wirklich wichtig,
      was ich über Herrn Rösch denke, aber ich habe ihn stets gelobt,
      siehe z.B. hier:
      http://kreuzknappe.blogspot.de/2013/10/bistum-limburg-habemus-generalvikar.html

      http://kreuzknappe.blogspot.de/2013/11/der-limburger-generalvikar-wolfgang.html

      Auch an meinem heutigen Artikel kann ich beim besten Willen
      nichts Negatives erkennen. Im Gegenteil: Ich schrieb von einem "lesenswerten Interview". Und dass er auf den letzten Drücker noch das Interview gibt, ist doch genau richtig, denn mit diesem Schachzug hält er Weihbischof Grothe vor den Medien den Buckel frei.

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    2. Ich finde, man sollte neben die Info, dass TvE ins Ausland gehen soll, die Info, dass Franziskus Business Class fliegt, stellen. Vielleicht kann er TvE ja gleich mitnehmen?

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    3. Sie haben Recht. Ich habe zu oberflächlich über Ihren Text gelesen und ihn vorschnell auf das Konto des in vielen katholischen Blogs üblichen Rösch-Bashing verbucht. Was bei Ihnen nicht stimmt. Bitte sehr um Entschuldigung!

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  2. Finde ich keine schlechte Idee. Im Ausland soll die Katholikendichte in den katholischen Gemeinden größer sein als hier.

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    1. Defendor fidei25. Mai 2014 um 09:12

      Ersten das, und zweitens ist im Ausland der Neid-Faktor viel geringer als im linksgrün-sozialistischen Deutschland. Dort kann Seine Eczellenz auch ohne dauernde Störfeuer seinen ästhetischen Lebensstil pflegen, der ihm hier so schäbig missgönnt wurde.

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