Donnerstag, 29. Mai 2014

Listigerweise erst nach den Europa-Wahlen: EU-Kommission schmettert "One of Us" ab

So läuft das in der Politik. Gerade haben wir die Europa-Wahlen hinter uns, folgt ein Schlag gegen eine der größten Bür-
gerinitiativen in Eu-
ropa: Gestern hat die EU-Kommission ver-
kündet, das Anliegen von "One of Us" und 1.700.000 Un-
terschriften zurückzuweisen: Die Initiative wollte erreichen, dass die EU die Finanzierung von Abtreibung und Embryonenforschung aus Haus-
haltsmitteln der EU stoppt. Die EU-Kommission findet jedoch, man sehe "keinen Bedarf" an diesem Stopp. Auch Papst Franziskus und sogar viele deutsche Bischöfe hatten die Bürgerinitiative zum Schutz des Lebens unterstützt -- erst einmal vergeblich.
Vor der Wahl wollte man seitens der EU solches natürlich lieber nicht verkünden, um Aufsehen, Proteste und Abstrafungen bei der Wahl zu vermeiden. Da kann man mit Friedrich Schiller nur sagen: "Das war
kein Heldenstück, EU-Kommission!"
   

Und vielleicht, liebe Leser, achten Sie auch mal darauf, wie (wenig)
wichtig dieser neuerliche Politik-Skandal in der Berichterstattung unse-
rer Qualitätsmedien ist, die sonst so gerne mit Schlagzeilen dabei sind, wenn es um das Thema Kirche geht...

Meldung bei der Nachrichtenagentur "kathweb" ---> KLICKEN !      

1 Kommentar:

  1. Ordinariatsgeschädigter29. Mai 2014 um 13:11

    Schön, dass auch die Bischöfe sich da engagiert haben.
    Ich bin nur mal gespannt, wie empört oder wie kleinlaut
    sie jetzt reagieren werden.

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