Sonntag, 18. Mai 2014

Mal wieder Medienalarm: Bischof Tebartz-van Elst wohnt immer noch...

Diesmal hat es wohl nicht so richtig geklappt mit dem Aufreger. Irgendwie haben manche Medien abgewunken: für uns nicht mehr interessant genug. Aber einige wollten es wenigstens probiert haben. Die angebliche Schreckensnachricht: Der zurückgetretene Limburger Bischof Tebartz-van Elst wohnt immer noch neben dem Dom "in der teuren Bischofsresidenz"...
Das soll vermutlich heißen: Wie dreist ist das denn? Warum ist der Kerl nicht längst ausge-
zogen?
Wieso lässt der sich überhaupt noch blicken?

Nun ist es allerdings so, dass die Interessen-
ten für die nachfolgende Nutzung nach seinem Auszug dafür nicht gerade Schlange stehen. Insofern erkenne ich nicht, warum da Eile vonnöten wäre. Das Bistum winkt auch ab und erklärt, dass er seinen Umzug vorbereite und bis dahin für die Wohnung Miete zahle. Mit ein wenig Nachdenken könnte jeder von selbst darauf kommen, dass es Tebartz-van Elst wohl kaum Spaß machen dürfte, in Limburg (von Journalisten) gesehen und angesprochen zu werden. Also immer halblang, liebe Spekulanten...!
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Unterdessen gibt's in Limburg neue Baupläne, wie man liest: "Mit Engels-
zungen"
wurde bei einer Pressekonferenz auf die anwesenden Journalisten eingeredet, warum es jetzt wichtig ist, das Limburger Priesterseminar von Grund auf zu renovieren, für etwa 5 Millionen Euro. ---> KLICKEN !
Irgendwie erstaunlich, wenn dessen Zustand wirklich so miserabel ist, warum das den Verantwortlichen im Bistum nicht Jahre früher aufgefallen ist?! Ein Priesterseminar ist das Priesterseminar ohnehin nicht mehr, und Tagungshäuser gibt's so einige im Bistum Limburg, eines davon übrigens direkt gegenüber. Aber sei's drum: Lasset uns bauen...!

Kommentare:

  1. Am jämmerlichen Zustand des besagten Gebäudes
    muss doch jemand Verantwortung tragen ?!
    Wieso hat man ausgerechnet das Priesterseminar derart
    verkommen lassen?
    Das spricht doch wohl Bände...!
    DENK ICH AN LIMBURG IN DER NACHT,
    BIN ICH UM DEN SCHLAF GEBRACHT...

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  2. Es kann angehenden Priestern überhupt nicht schaden, in einem etwas maroden Gebäüde mal eine Zeitlang leben zu müssen, bevor sie ihre überdimensionierten "Pfarrhäuser" mit Kardinal-Bertone-Ausmaßen beziehen und überhaupt mit zwangskirchensteuerfinanzierten A 13-Gehältern mehr als angenehm leben.

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