Mittwoch, 14. Mai 2014

Predigt und Linktipps zum 5. Sonntag der Osterzeit --- 18.5.2014


Evangelium Joh 14,1-12:
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott, und glaubt an mich! Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten? Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin. Und wohin ich gehe - den Weg dorthin kennt ihr.
Thomas sagte zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie sollen wir dann den Weg kennen?
Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.
Philippus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns.
Jesus antwortete ihm: Schon so lange bin ich bei euch, und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen.
Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater? Glaubst du nicht, daß ich im Vater bin und daß der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch sage, habe ich nicht aus mir selbst. Der Vater, der in mir bleibt, vollbringt seine Werke. Glaubt mir doch, daß ich im Vater bin und daß der Vater in mir ist; wenn nicht, glaubt wenigstens aufgrund der Werke!
Amen, amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen, und er wird noch größere vollbringen, denn ich gehe zum Vater.
                                                                                    
MITTWOCHSGEDANKEN ZUR SONNTAGSPREDIGT:
           Reservierung bestätigt!

Wir alle kennen das: wer z.B. eine Urlaubsreise bucht oder einen Platz
im Konzertsaal, der bekommt meistens bald nach seiner Buchung eine Reservierungs-Bestätigung. Das gibt ein sicheres Gefühl. Ja, mein Platz
ist für mich freigehalten, und ich kann mich jetzt schon darauf freuen.

Im heutigen Evangelium warten auch welche auf eine Art Bestätigung. Vor allem aber spüren wir, welcher Druck auf den Jüngern jetzt lastete. Sie wollten wissen, woran sie sind: Wie geht das konkret weiter mit uns, und wie ist es nun genau mit Gottvater und mit dem Himmel? Wir blicken da noch nicht durch und möchten es doch ganz genau von dir wissen! Jesus, du bist doch der Experte, gib uns die Details, bitte!
Jesus hatte ihnen bereits angekündigt, dass er bald zurück zum himm-
lischen Vater gehen werde. Das löste bei ihnen ein Gefühl aus, plötzlich ganz allein gelassen zu sein, vielleicht sogar so etwas wie Panik:
Werden wir ohne den direkten Kontakt mit unserem Herrn überhaupt bestehen können? Werden wir in einer Umgebung überleben können,
die zum Teil recht skeptisch gegenüber den Christen ist?
Werden wir die richtigen Antworten finden, wenn wir nach unserem Glauben gefragt werden?  

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