Samstag, 17. Mai 2014

Sollte es in Deutschland getrennte Kindergärten für Moslems und Christen geben?

Kürzlich schrieb ich darüber, dass die Toleranz in Deutsch-
land mittlerweile so weit geht, dass es in zahlreichen Kinder-
gärten und Schulen mit Rücksicht auf die moslemischen Kinder jetzt für alle generell kein Schweinefleisch mehr gibt.
Also ein radikales AUS für Frikadellen, Schnitzel und Curry-
wurst! ---> KLICKEN !
  -- Aber ist so etwas wirklich der Weisheit letzter Schluss? Warum eigentlich soll sich die Mehrheit entgegen den demokra-
tischen Gepflogenheiten in der Politik auf einmal völlig nach einer Minder-
heit richten?

Abhilfe ist, wenn man nur will, durch ein differenziertes Nahrungsangebot durchaus machbar, so wie man in Kantinen stets auch etwas Vegetarisches anbietet. Die Frage ist nur, ob bei Trägern und Stadtverwaltungen der poli-
tische und organisatorische Wille dazu vorhanden ist.                        
Inzwischen gibt es in einigen Kindergärten weiteren Ärger, wie man im In-
ternet erfährt. Es gibt nämlich mehr oder weniger geschickte Versuche von Moschee-Gemeinden, einige Grundzüge des Islam in normalen Kindergär-
ten zu vermitteln, z.B. durch anschauliche Schilderungen in Kindergarten-Gruppen durch einen Imam. 
Warum nicht, mag man denken. Aber dabei wird gerne mal übersehen, welches Geschrei manche Atheisten und auch Eltern schon veranstaltet haben, wenn katholische Priester mit so etwas zu Besuch waren. Der Kindergarten müsse schließlich weltanschaulich neutral sein, heißt es dann üblicherweise...                                                                             Im Sinne der Integration moslemischer Kinder ist eine kindgerechte Infor-
mation über den Islam grundsätzlich nicht schlecht; es kommt immer da-
rauf an, wer es macht und wie es gemacht wird. Inzwischen gibt es von islamischen Organisationen in Deutschland sogar schon Handbücher für Erzieher(innen), auch für die Zusammenarbeit mit moslemischen Eltern.
Da es in Kindergärten christlicher Träger auch schon islamische Feiern gegeben hat, erinnert eine Internetseite an die Zehn Gebote, insbesondere ans erste: "Du sollst keine anderen Götter neben mir haben..."
Ein anderer Trend sind Kindergärten in moslemischer Trägerschaft. Einen solchen gibt es z.B. in Mainz seit 2009, von den Medien anfangs viel be-
achtet. Prinzipiell kann ohnehin jeder eine private Kindertagesstätte grün-
den, wenn man die nötige Ausdauer für den Weg durch alle  Behörden auf-
bringt und die Richtlinien des jeweiligen Bundeslandes beachtet.

Beim islamischen Kindergarten in Wien steht die "Förderung der Integra-
tion"
im Mittelpunkt. So heißt es zu den Zielen u.a. wörtlich: "erlernen der Deutschen sprache", "erlernen der Arabischen sprache", "erlernen der Islamischen religion". - Eine Internetseite meint dazu etwas ironisch:
"Wer den kindern die Deutsche sprache lernt, wissen wir nicht..."

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    Ist das in Ordnung oder vielleicht doch übertrieben?
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       Den Direktlink zu diesem YouTube-Video gibt's ---> HIER !

 

1 Kommentar:

  1. Das ist doch bekannt: Die dümmsten Kälber...

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