Freitag, 30. Mai 2014

Vergessen Sie alles, was Sie über das Aussehen eines Tabernakels wissen...

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:
Jeder von uns kennt sie,
die mit edlen Materialen kunstvoll gestalteten Taber-
nakel als würdevoller Aufbe-
wahrungsort des Allerheiligsten Altarsakramentes. Laut Vor-
schriften muss dieser an einem hervorragenden Ort in der Kir-
che stehen, gut sichtbar sein und zum Gebet einladen. Es muss vor ihm ununterbrochen ein "Ewiges Licht" brennen und er muss aus festem, undurchsichtigen Ma-
terial so angefertigt sein, dass die Gefahr des Missbrauchs durch Diebstahl so gut wie ausgeschlossen ist.
Es gibt schöne, sehr schöne und auch weniger schöne Tabernakel, und auch viele "moderne" Exemplare sind sehr ansprechend gestaltet. Aber... -- ach, sehen Sie doch selbst:
Diesen nenne ich mal "Filtersystem" ---> KLICKEN !

Ach, da ist noch was von "Star Trek" übrig ---> KLICKEN !
Gleich fliege ich los... --->
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Das ist keine Stehlampe! ---> KLICKEN !
Das ist doch hoffentlich ein Irrtum...? --->
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.
... als Zugabe noch ein paar "interessante" Altäre...:
Camping-Altar? ... ---> KLICKEN !
Ach, da ist unsere Tischtennisplatte! ---> KLICKEN !
Bitte nicht als Hauklotz verwenden! ---> KLICKEN !  
Ganz schön auf Draht... ---> KLICKEN

Weil jetzt wieder ein halbes Dutzend empörte E-Mails eintrudeln wird,
wir "konservativen" katholischen Blogger hätten an allem was zu meckern: Was mich betrifft, finde ich die "Dinger" einfach nicht über-
mäßig gut gelungen und schreibe das auch. Wenn Sie das anders sehen, ist das in Ordnung. Vielleicht kann man trotzdem persönliche Belei-
digungen einfach mal weglassen...?!
 

Kommentare:

  1. Ja, der letzte "Tabernakel" ist - glaube ich - wirklich ein Irrtum. Da hat wohl jemand den Begriff des "Tabernakelsekretärs" fehlgedeutet. Der existiert nämlich in der Möbelschreinerei seit dem Barock und ist eine Zierde jedes eleganten Salons.

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  2. Zum Glück sind das nur Ausnahmen,
    so wie es auch schreckliche Häuser gibt oder schreckliche Gemälde.
    Ich frage mich nur, ob bei der Genehmigung die Verantwortlichen in
    den Ordinariaten gerade geschlafen haben.

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  3. Nr. 1 ist meines Erachtens (der Bildbeschreibung zufolge) dem Himmel sei Dank kein Tabernakel, sondern eine Installation, die die Künstlerin, die „Materialien“ aus einer lutherischen Kirche verwendet hat, so nennt.

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  4. Ich frage mich nur, wie ver(w)irrt nicht nur die sogenannten Künstler sind,
    wenn sie solche "Dinger" für Kirchen entwerfen, auch die Hausherren (= Pfarrer)
    der damit beglückten Gotteshäuser wissen vermutlich nicht, was sie tun.
    Und diese unsäglichen Dinger werden von Bischöfen auch noch gesegnet.
    Könnte da einer nicht einmal protestieren und sagen, so einen Mist segne i
    ch nicht? Aber unter dem Deckmantel der Freiheit der Kunst ist heute
    alles möglich und ein Bischof möchte natürlich nicht als Kunstbanause
    gelten, was würde da die Presse nur wieder schreiben?

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    1. Die Pfarrer werden oft gar nicht mehr gefragt. Im Erzbistum München-Freising finden sie viele Beispiele, wo historische Kirchen trotz massivem Widerstand von Pfarrern und Ortsgemeinden auf Anordnung des Ordinariates liturgisch, ästhetisch und finanziell verschandelt wurden.

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