Dienstag, 27. Mai 2014

Von wegen "Brückenbau" - Das nenne ich dreist: ZdK verabschiedet "Regensburger Aufruf"

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Der "Bund Katholischer Ärzte" wird die heutige Presse-Erklärung
des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken (ZdK) als blanken Hohn empfinden.
Einen Tag vor Beginn des Katholiken-
tages erklärt das ZdK in seinem Aufruf bzw. in der Vorlage für die Presse: "Christinnen und Christen hätten die Pflicht, nach dem Beispiel Jesu Christi als Brückenbauer Kirche und Welt zu gestalten... Durch dieses Engagement sollen sie mithelfen, die Gräben zu überwinden...."
Die Katholikentagspraxis sieht aller-
dings ganz anders aus: Da werden nicht Gräben überwunden, sondern aufgerissen: Man lehnt es ab, den Katholischen Ärzten einen Info-Stand zu bewilligen, weil deren Meinung zur Homosexualität nicht in den "Mainstream" passt.
Also, liebe Oberkatholiken des ZdK: Brückenbauen sieht doch ziemlich anders aus, oder...? Es hätte Ihnen gut angestanden, hier einmal über den eigenen ideologischen Schatten zu springen!
Ich berichtete mehrfach über den Katholikentag, z.B. HIER und HIER und HIER und HIER!

Die Homepage der Katholischen Ärzte ---> HIER !

Kommentare:

  1. Katholikentag?
    Wie sagt der Schwabe? Sowas ignorieren wir noch nicht mal.

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  2. Dann brauchen Sie ja auch nicht drüber zu schreiben. Wenn Sie eh schon wissen, dass der katholikentag so besch... ist, dass man ihn ned mal ignorieren braucht.

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  3. Mich würde die ehrliche Meinung von Bischof Voderholzer in dieser Sache interessieren.
    Teilt er die ablehnende Haltung des ZdK oder ordnet er sich lediglich resigniert unter?
    Beides wäre betrüblich!

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  4. Hat hier schon einmal jemand mit einem "katholischen Arzt" (also mit einem, der diesem "Bund" angehört) Kontakt gehabt, mit ihm gesprochen?
    Falls ja, sollte die Verwunderung nicht mehr so groß sein, dass nicht nur das ZdK, sondern auch Bischof Vorderholzer hinter der Entscheidung steht, dieser Vereinigung keinen Info-Stand zu gestatten.

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    1. Ordinariatsgeschädigter28. Mai 2014 um 09:51

      Vielleicht sollte man erwähnen, dass die Ärzte auf dem vorigen
      Katholikentag in Mannheim sehr wohl vertreten waren.
      Weil aber Krawallmacher Ärger provoziert haben und sogar die
      Polizei eingreifen musste, ist das ZdK den Weg des geringsten
      Widerstandes gegangen. Wenn man dazu noch weiß, welche
      seltsamen Grüppchen bis hin zu den Frauen katholischer Priester(!)
      sehr wohl einen Stand in Regensburg haben, dann wird es vollends
      zur Karikatur nach dem Motto "Meinungsfreiheit ja - aber nur wenn
      es unsere Meinung ist"...
      Was Bischof Voderholzer betrifft, so ist er "umgefallen". Das sieht
      man z.B. daran, dass er zuerst ganz klar gegen den Auftritt der
      umstrittenen Gruppierung "Donum vitae" war, entsprechend den
      vatikanischen Vorgaben, dann aber nach einigen "Gesprächen"
      jetzt sagt, er "dulde" die Anwesenheit des Vereines.
      Wieso "duldet" er dann nicht auch die Ärzte?

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  5. Es zeugt nicht gerade von katholischer Weite,
    was da mit den Ärzten geschieht. Öffentlich wird betont, man
    wolle Brücken bauen, man wolle im Dialog bleiben,
    aber das sind bloße Lippenbekenntnisse.
    Was spricht denn dagegen, sich die Argumente der Ärzte anzu-
    hören? Hat man Angst vor anderen Meinungen?
    Für mich gilt bezüglich des Katholikentages: Hier ist leider
    Fremdschämen angesagt!

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    1. Die - legitime - "Meinung" der Ärzte ist das eine. Wenn es nur um diese ginge, muss der Katholikentag ihnen natürlich offen stehen. Es geht aber um den Ton, in dem diese Meinung dort gerne vorgebracht wird. Wenn das Egagement gegen Abtreibung bevorzugt mit Ausdrücken wie "Babycaust", "Mörderinnen", "Abtreibungskanzlerin" etc. betrieben wird (ich habe es selber im Gespräch mit einem in dieser Intitiative engageierten Arzt erlebt), dann macht solch ein Ton eine Musik, wo sich jeder Verantwortliche für ein Christentreffen überlegen muss, ob das noch verantwortbar ist. Form (=Sprache) und Inhalt hängen immer zusammen, das ist ein katholisches Essential. Von daher verstehe ich Bischof Voderholzer.

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  6. Ich hätte nicht gedacht, dass die Verantwortlichen
    sich so eine Blöße geben würden. Feine Demokraten seid ihr!

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  7. Was soll der Stress hier?
    Ich zumindest kann das wenige Geld, das ich habe,
    nur einmal ausgeben. Und deshalb fahre ich lieber zum
    Kongress "Freude am Glauben".
    Damit ist das Thema für mich abgehakt.
    Und für euch in der Redaktion auch der Tipp:
    Lasst sie doch stuhlkreisen und ZdK-Hymnen ertönen lassen.
    Jedem das Seine...

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  8. Warum sollten solche "Ärzte" auch eine Plattform bekommen? Scharlatanerie ist das. Nichts anderes.

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