Samstag, 5. Juli 2014

Kardinal Lehmann an Lebenssschützer: Embryonenmodelle sind abstoßend...!

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Kardinal Lehmann sorgt ab und zu gerne für etwas Wirbel und hält es für "Blödsinn", was andere machen, siehe ---> HIER !
Aktuell hat er der Presse schon mal vorab einen Artikel für die Mainzer Bistumszeitung zukommen lassen, in dem er sich mit dem Thema Lebensschutz und Schwangerschafts-
beratung kurz auseinandersetzt, im Original nachlesbar ---> HIER !
Auf den ersten Blick macht sein Beitrag einen recht ausgewogenen Eindruck, dann fällt aber auf, dass er eine heftige Breitseite gegen die Lebensschützer eingebaut hat.
Allen Ernstes behauptet er darin z.B., dass kleine Embryonenmodelle aus Plastik "abstoßend" wirkten. Solche werden bekanntlich gelegentlich von Lebensschützern verteilt. Meine Leserinnen und Leser mögen sich selbst anhand eines Fotos überzeugen, ob diese tatsächlich abstoßend auf Zuschauer wirken, wie der Kardinal behauptet ---> KLICKEN !
Meine Meinung: Schade, Herr Kardinal! - Sie verfallen mal wieder in ein simples Lagerdenken und erschweren damit die faire Diskussion. Gerade die für den Lebensschutz Engagierten in unserer Kirche sind darüber ent-
täuscht und sauer, siehe z.B. eine ausführliche Stellungnahme von Klaus Kelle bei "kath.net" ---> KLICKEN !

Abstoßend, Herr Kardinal, sind nicht die Modelle, sondern etwas ganz anderes...

Kommentare:

  1. Wie wir wissen, ist Kardinal Lehmann ein hochstudierter Mann,
    der genau weiß, was er tut und sagt.
    Wenn er ausgerechnet zum jetzigen Zeitpunkt gegen die Lebens-
    schützer wettert, will er nur Öl ins Feuer gießen und ist an
    ehrlicher Diskussion nicht interessiert.
    Oder wie würden Sie selbst reagieren, wenn Sie öffentlich so
    vorgeführt würden?

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  2. Vielleicht kennt ein Leser den Kardinal etwas besser:
    Was bezweckt er mit dieser Kritik?
    Glaubt er wirklich, die Kirche engagiere sich schon genug
    für den Lebensschutz?
    Wenn ich z.B. an den Marsch für das Leben denke,
    glänzen die Bischöfe doch wohl eher durch Abwesenheit,
    übrigens ganz im Gegensatz zu Papst Franziskus.

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  3. Auch wenn ich mich damit hier sicherlich unbeliebt mache, aber Kardinal Lehmann hat Recht. Wenn ich mich für die Abschaffung des Todesstrafe in den USA und vielen anderen Staaten einsetze, dann mache ich das auch nicht, indem ich den Leuten CD's mit Videoaufnahmen von qualvollen Sterbeprozessen auf dem elektrischen Stuhl ode rmit der Giftspritze verteile. Das ist ebenso aggressiv wie kontraproduktiv.

    Diese Aggressivität der "Lebensschützer" ist es, weshalb bei deren Demonstrationen kaum je ein kirchlicher Wüdenträger dabei ist.

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    1. Ach so, und wegen dieser Aggressivität geht Papst Franziskus
      ausdrücklich mit.
      Gut, das zu wissen.

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    2. Auch welcher Demonstration der "Lebensschützer" ist der Papst wann mitgegangen? Wieviele Embryonen hat er verteilt, wieviele Frauen hat er vor Betreten einer Klinik gehsteigberaten"?? Das ist mir offensichflich was entgangen.

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    3. "...dann mache ich das auch nicht, indem ich den Leuten CD's mit Videoaufnahmen von qualvollen Sterbeprozessen auf dem elektrischen Stuhl ode rmit der Giftspritze verteile."
      Wieso eigentlich nicht? Ich finde das weder "aggressiv wie kontraproduktiv", sondern einer Auseinandersetzung mit der Realität förderlich.

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    4. Herr Ottaviani möge sich mal der großen Mühe unterziehen und danach googlen. Die Medien waren voll davon, als der Papst in Rom beim Marsch der Lebensschützer mitfuhr und sogar ein Stück mitging.

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    5. Okay, ich habe gegoogelt, es stimmt, er ist einige Zeit mitgegangen. Aber er hat nicht gesprochen, sondern sich dann diskret wieder zurückgezogen. Und von Embrynonenverteilen und "Gehsteigberatungen" durch den Papst habe ich nichts gefunden.
      Franziskus hat ja schon wiederholt bekundet, daß er der Meinung ist, dass die Kirche zu obsessiv auf die "Unterleibs-Themen" fixiert ist und dass es noch weiteres Himmelschreiende auf der Welt gibt als "Homos" und abtreibende Frauen.
      Von daher eignet sich der Papst wohl eher weniger zum Konzeugen für die von den "Lebensschützern" praktizierten Methoden. Da müßte man sich eher bei den Pius-Bischöfen und Priestern umschauen.

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  4. Abstoßender als die Embryonen-Modelle ist das Resultat einer Abtreibung, der Anblick der zerstückelten, durch die Absaugpumpe in Einzelteile zerrissenen kleinen Menschen, aber darüber schweigt unsere Mainzer graue Eminenz lieber. Kardinal Lehmann will es sich schließlich nicht mit den MSM verderben.

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  5. Seelenklempner5. Juli 2014 um 13:40

    Kardinal Lehmann's Bischofskollege Voderholzer sprach beim
    Katholikentag über Abtreibung und nannte sie "ein Massaker
    im Mutterleib". -- Wie aggressiv und ordinär, würde der Kardinal
    wohl dazu sagen...

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  6. Selbst in der stramm rechtskatholischen und in Sachen Abtreibung eindeutigen Bloggerszene wurde Bischof Vorderholzer für diese Wortwahl teilweise heftig kritisiert. Viele sagten, dass er mit solchen Sprüchen, die abtreibende Frauen subkutan mit KZ-Betreibern gleichsetzen, seinem berechtigten Anliegen einen Bärendienst erwiesen hat.

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  7. Wenn es in Deutschland über 100 000 Abtreibungen pro Jahr gibt, dann ist das kein Massaker?

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  8. Werter Herr Franken,
    dann ist für Sie also eine Frau, die (aus welcher Lage heraus auch immer, denn das spielt für die "Antreibende Frauen sind Mörderinnen"-Verfechter ja keinerlei Rolle) abgetrieben hat, also gleichzusetzen mit Massenmördern wie Höß oder Eichmann.

    Nun, das ist wenigsten eine klare Ansage, da weiß man, wo man dran ist. Auch was wert.

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  9. Werter R. Schell

    nein, eine Frau aus welcher Lage heraus auch immer, wird, zumindest von mir, nicht gleichgesetzt mit Massenmördern wie Höß(?) oder Eichmann. Ich hoffe das war auch(!!) für sie eine klare Ansage.

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