Mittwoch, 23. Juli 2014

Predigt und Linktipps zum 17. Sonntag im Jahreskreis A --- 27.7.2014




Evangelium Mt 13,44-52                                                                             In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Mit dem Himmelreich ist es  wie mit einem Schatz, der in einem Acker vergraben war. Ein Mann entdeckte ihn, grub ihn aber wieder ein. Und in seiner Freude verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte den Acker.                                                                Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie.                                                           Weiter ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Netz, das man ins Meer warf, um Fische aller Art zu fangen. Als es voll war, zogen es die Fischer ans Ufer; sie setzten sich, lasen die guten Fische aus und legten sie in Körbe, die schlechten aber warfen sie weg.                                                 So wird es auch am Ende der Welt sein: Die Engel werden kommen und die Bösen von den Gerechten trennen und in den Ofen werfen, in dem
das Feuer brennt. Dort werden sie heulen und mit den Zähnen knirschen.
Habt ihr das verstanden? Sie antworteten: Ja.
Da sagte er zu ihnen: Jeder Schriftgelehrte also, der ein Jünger des Himmelreiches geworden ist, gleicht einem Hausherrn, der aus seinem reichen Vorrat Neues und Altes hervorholt.

MITTWOCHSGEDANKEN ZUR SONNTAGSPREDIGT:

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In einer deutschen Großstadt soll ein Altbau abgerissen und dort ein neues Parkhaus errichtet werden. Die Ausschachtungsarbeiten sind bereits in vollem Gange, da gibt es eine handfeste Überraschung: man ist auf Fun-
dament-Reste aus der Römerzeit gestoßen!
Was für den Bauherren erst einmal Verzögerungen oder gar Baustopp bedeutet, lässt die herbei gerufenen Archäologen jubeln: ein sensationeller Fund, mit dem man absolut nicht gerechnet hatte!   
Wir wissen, dass so etwas immer wieder mal passiert. Völlig überraschend wird irgendwo zufällig etwas sehr Wertvolles ausgegraben. 

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Damit beginnt Jesus auch seine heutige Gleichnis-Rede: „Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Schatz, der in einem Acker vergraben war. Ein Mann entdeckte ihn, grub ihn aber wieder ein. Und in seiner Freude verkaufte er alles, was er besaß, und
kaufte den Acker.“                  
Die Zuhörer Jesu werden sicher sofort zustimmend genickt haben, als sie das hörten. In ihrem Land hatte es in der Vergangenheit immer wieder Bürgerkriege und räuberische Überfälle gegeben. Wer etwas wirklich Wertvolles besaß, vielleicht als Altersvorsorge, der musste es selbst ge-
schickt vor Diebstahl oder Plünderung schützen. Was lag da näher, als seinen Schatz irgendwo in der Erde zu vergraben!
Das war damals also tatsächlich der Normalfall. Natürlich mussten die Verstecke sehr geschickt gewählt werden, insbesondere auch, damit man seine Kostbarkeiten später selbst wiederfinden konnte...

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