Donnerstag, 14. August 2014

Amtsenthebung von Pfarrer Eckert: Gläubige protestieren, aber kann das Bistum einlenken?

 Predigt Mariä Himmelfahrt --> HIER KLICKEN   Predigt 20. So. A: siehe weiter unten!
.
Die drohende Versetzung des Pfarrers von Beckingen hat viel Staub aufgewirbelt; mein gest-
riger Artikel wurde viel beach-
tet, was sich auch in zahlrei-

chen Leserkommentaren niederschlägt. Wer ihn noch nicht gelesen hat, bitte nach-
holen, um die Zusammenhänge zu verstehen. --> KLICKEN !
Zusätzliche dringende Lese-Empfehlung: Der bekannte Blogger Alipius hat in seinen "Klosterneuburger Marginalien" ebenfalls darüber geschrie-
ben, und die vielen Leserbriefe dort sind auch sehr, sehr aufschlussreich. ---> KLICKEN !
Heute wollen sich Gläubige in Beckingen treffen, um über ihren weiteren Protest gegen die Entscheidung von Bischof Ackermann zu beraten. Auch die Messdiener haben inzwischen ganz offen für ihren Pastor Stellung bezogen ---> KLICKEN !
Ob das beim Ordinariat in Trier dazu führt, dass man doch noch einlenkt und vielleicht gemeinsam nach einem Kompromiss sucht? - Ich hoffe es, denn der Flurschaden ist bereits jetzt enorm. Ein Bekannter, der in einem (anderen) Ordinariat arbeitet, zeigte sich gestern im Gespräch mit mir eher skeptisch: Der Bischof könne sich keinen Gesichtsverlust leisten, das Ganze sei nun schon eine Sache des Prinzips, fast schon so, wie man das bei bei aktuellen politischen Konflikten kennt.
Aber wer weiß? Mit Klugheit (und Barmherzigkeit?) kommt man manch-
mal zu überraschenden Ergebnissen, vielleicht sogar in der katholischen Kirche...

Kommentare:

  1. Das sehe ich auch so: Bischof Ackermann kann doch jetzt gar nicht mehr zurück!
    Wieder einmal ein ganz trauriges Kapitel des sonst so gepriesenen kirchlichen Miteinanders im Bistum Trier.

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    1. Aus diesem Grund ist SE. Bischof Ackermann seinen Aufgaben nicht gewachsen, da er die Menschen mehr scheut als das Gericht Gottes.
      Zeitgeist-Bischöfe haben wie genug, was wir brauchen sind Hirten die vor der Herde stehen und sie verteidigen. Die liberalen freimaurerischen Kräfte im Untergrund lachen sich kaputt wegen so viel unvermögen oder...?
      MfG

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  2. Nemrod meint: Ich hoffe noch auf ein gutes Ende. Auch ein Bischof Ackermann könnte die Größe zeigen und sagen- ja, ich habe mir hier geirrt und bin von falschen Voraussetzungen ausgegangen. Er müßte dann höchstens von gewissen Mitarbeitern abrücken. Aber es ist ein Zeichen wahrer Größe auch Fehler einzugestehen. Und wenn er tatsächlich das Wohl der ( hier) Beckinger Pfarreiengemeinschaft im Auge hat, sollte er diese Größe besitzen können! Wir hoffen es. Denn - und das schreibe ich hier als Pfarrangehöriger dieser Pfarrei- wir kämpfen nicht gegen den Bischof sondern für unseren Pfarrer, für eine lebendige, prosperierende Pfarreiengemeinschaft. Die Pfarreiengemeinschaft Beckingen könnte ein Beispiel werden für positive Entwicklungen - man sehe nur auf das Zusammenwachsen der Meßdienerschaft aus 8 Pfarrorten ( Bilder aus Rom sprechen wohl Bände: http://www.pg-beckingen.de/bilder/messdiener/rom-2014/ ). Und als Katholik glaube ich auch an Wunder....sogar bei Trierer Bischöfen...

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    1. Dem Pfarrer Eckert widerfährt das jetzt schon zum 2. Male. Er war seinerzeit auch aufgrund einer Intrige nach Beckingen versetzt worden. Eine Minderheit mit heißem Draht zum Generalvikariat. Ich verstehe den Bischof nicht. Er ist doch
      ein ambitionierter Mann.

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  3. Bischof Ackermann hat in den vergangenen Monaten des öfteren gezeigt, wie linksliberal er eingestellt ist. Kein Wunder also, wenn ihm Leute wie Pfr. Eckert nicht übermäßig zusagen. Sogar auf der facebook-Seite des Bistums Trier hagelte es Kritik, als der Bischof sich zum Thema Verhütung äußerte. Auch seine Argumentation, wenn die Mehrheit der Gläubigen einen Glaubenssatz nicht mehr verstehe, müsste die Kirche darüber nachdenken, ist wenig erquicklich und lässt für Pfr. Eckert nichts Gutes ahnen.
    Die Kirche muss mit der Zeit gehen, glaubt Bischof Ackermann.
    Er bewegt sich auf dünnem Eis.

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  4. Tja, Klugheit und Barmherzigkeit... die hätte man sich im Falle David Bergers, der einfach einmal ein paar Wahrheiten angesprochen hat, auch gewünscht.

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    1. Einfach mal ein paar Wahrheiten angesprochen?
      Bei YouTube sind noch genügend Videos online, die einen David Berger zeigen,
      wie er über Papst und Kirche herzieht. Sie vergleichen Äpfel mit Birnen!
      Googlen Sie mal nach Fotos von David Berger, dann sehen Sie seine "Wahrheiten"...!

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    2. David Berger hat Papst Franziskus durchschaut. Der tut zwar ganz freundlich, steht aber in Wirklichkeit für manche offensichtlich etwas überraschend auch bezüglich ausgelebter Homosexualität fest auf dem Boden des Katholischen Katechismusses.
      Das findet David Berger natürlich empörend. Der Papst meine ebenso wie Putin, Homosexuelle sollten sich nicht in irgendwelchen Gruppen und Seilschaften zusammentun. "Damit steht er auf einer Stufe mit dem russischen Präsidenten Putin", befindet Berger.
      Der habe auch Homosexualität im Einzelfall akzeptiert, aber öffentliche Kundgebungen verboten...
      Möglicherweise ist das Gefühl, diskriminiert zu sein, bei David Berger bereits chronisch geworden, so häufig gebraucht er den Begriff. Aber er hat auch eine Lösung parat, wie man Abhilfe schaffen kann: Bei Talkshows etwa sollte man einfach keine Gesprächsteilnehmer mehr einladen, die sich gegen Schwule äußern, regte er vor einigen Wochen an.
      So einfach schafft man Probleme also aus der Welt --- das da aber vorher keiner drauf gekommen ist...!

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  5. So ist das, wenn eben nicht Barmherzigkeit und Klugheit herrschen... Dann treibt man die Leute ins Extrem. Im Falle eines konservativen Priesters ist das dann die Piusbruderschaft. Typische Trotzreaktionen eben, so ist der Mensch.

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  6. ein Kritiker des Pfarrers15. August 2014 um 13:14

    Es ist ja schon merkwürdig, dass es immer die Intrigen der anderen sind, die denselben Priester stets bedrohen. Tatsache ist, dass hier ein Priester massiv die Gemeinde spaltet. Sollte das wirklich dem Hirtenamt dienlich sein. Ich frage mich, wie dieser Priester behaupten kann, er sei ein treuer Diener der Kirche, gleichzeitig aber in dieser Art und Weise jegliche Bitte des Bischofs mißachtet und einen solchen Konflikt in der Öffentlichkeit austrägt. Nein, wer hier sein Verhalten überdenken sollte ist dieser Pfarrer, nicht der Bischof. Man kann sich Treue und Gehorsam nicht zurechtbiegen, wie es einem gerade passt!

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    1. Typische Reaktion der linksgrün weichgespülten Mainstream-"Kirche", die Sie hier geben. Pfarrer Eckert tut nur das, was viel zu wenige romtreue konservative Priester tun, weil sie schon längst systematisch an die Wand gemobbt worden sind: er wehrt sich. Was sein gutes Recht ist.
      Es ist kein Wunder, dass das Trierer Priesterseminar eines der leersten in Deutschland ist. Wer will unter einem Mietling wie Herrn Ackermann noch Priester sein...?!?

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    2. Dass Pfarrer Eckert die Gemeinde spaltet kann sein: 98% pro - 2% contra. Es gibt immer Nörgler und Anders-Machen-Woller. Aber die 2% sind wesentlich lautstarker und finden deshalb in den Medien mehr Gehör.
      Hier in Beckingen ist es gottlob jetzt mal anders gelaufen.
      Kein treuer Diener der Kirche?? W e r zweifelt denn die Morallehre der KK an?
      Pfarrer Eckert jedenfalls nicht.

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  7. Es ist doch gar keine Frage der Mehrheit, ob der Pfarrer recht hat, oder nicht. Es ist eine Frage, ob er den katholischen Glauben, so wie ihn die Kirche lehrt, predigt und lebt. Das kann man anhand objektiver Kriterien nachprüfen. Und das tut er. Punkt. - Wenn ihm das bereits 2 mal zum "Verhängnis" geworden ist, dann liegt es am Bistum, am Bischof oder an sonst wem. Aber sicher nicht an Pfarrer Eckert.

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