Freitag, 12. Dezember 2014

Schon wieder Hetze gegen den Papst? -- "Christ & Welt" macht Benedikt XVI. zum Gegenpapst

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Hurra, diesmal bin ich aber fein raus! - Ich habe hier aber auch rein gar nichts auf der Pfanne, was auch nur annähernd nach Kritik an Papst Franziskus aussieht!
Aber es gibt dennoch erheb-
liche Papstkritik, allerdings von Christiane Florin in "Christ & Welt". Wie schon in der Ver-
gangenheit mehr als zur Genüge demonstriert, mag sie Papst Benedikt XVI. nicht besonders, und das gewissermaßen heiß und innig.
Und so arbeitet sie sich auch in der neuesten Ausgabe des Blattes an ihm ab: "Ein Gegenpapst?" fragt sie in der Schlagzeile, um dann sofort fest-
zustellen, mit einigen wenigen Äußerungen in den letzten Wochen habe sich dieser quasi auf den Kriegspfad begeben  und nicht weniger als "eine Kampfansage an Franziskus" abgeliefert.
Da muss zuerst mal Marlene Dietrich als Vergleichsobjekt für einen Papst herhalten: Die habe im Alter ihre Pariser Wohnung bis zu ihrem Tod nicht mehr verlassen und nur ein einziges Interview gegeben.

Nachdem wir diese hochbrisante, weltbewegende Einzelheit kennenler.-
nen durften, erfahren wir auch, dass Papst Benedikt, "der bloß Papst ist",  im Gespräch mit der "FAZ" Qualitäten einer Diva zeigt. (Den diesbezüg-
lichen Artikel kann man noch nachlesen, und zwar ---> HIER !)

Papst Benedikt wolle nach eigenem Bekunden so still sein wie möglich, doch Frau Florin befindet: "Wer mag das glauben, außer Verehrer auf Knien?" - Denn, so hat sie beschlossen: "Der Papa emeritus ist der Gegenpapst!"
Da fühlt man sich doch an üble Zeiten in der Kirchengeschichte zurück-
erinnert. Fehlt nur noch, dass der böse Papst Benedikt XVI. seinen ver-
meintlichen Gegner/Feind gefangennehmen lässt, um Franziskus zeit-
lebens in ein dunkles Verließ zu sperren, wo er von die Alte Messe feiernden Franziskanern gequält wird...
Ach, Frau Florin, Sie liefern mir immer mal wieder einen guten Grund,
Ihre Zeitung nicht allzu häufig zu lesen.

Artikel in "Christ & Welt" ---> HIER !

Kommentare:

  1. Was Frau Florin betrifft, bin ich ganz Ihrer Meinung - nur eines ist mir - eigentlich sehr positiv zu Papst Benedikt eingestellt - auch bei dem Artikel in der FAZ aufgefallen: ein gewisses Darstellungsbedürfnis scheint bei ihm trotz allem vorhanden zu sein, sonst hätte er ja die Reporter nicht eingeladen. Und die "Bescheidenheit" ("eigentlich möchte ich Vater Benedikt genannt werden") ist in merkwürdigem Gegensatz dazu, dass er immer das weiße (Papst-)Gewand trägt, oder? Ganz frei von Eitelkeiten ist aber ja niemand. Was Frau Florin da mit "Gegenpapst" schreibt, ist natürlich Quatsch - wie so vieles, was ich von ihr schon in diesem Pseudo-christlichen Blatt schon gelesen habe...bevor ich es abbestellt habe.

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  2. "Ach, Frau Florin, Sie liefern mir immer mal wieder einen guten Grund,
    Ihre Zeitung nicht allzu häufig zu lesen" - dann schreiben Sie das doch bitte nicht nur, sondern setzen es in die Tat um. Das erspart uns auch überflüssige Blogs über Reissäcke, die in der Mongolei umfallen.

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    1. Ach, Herr Hengsberger!
      Ich hoffe zu Ihren Gunsten, dass Sie nicht unter einem
      Klick-Zwang leiden. Niemand zwingt Sie, meine Artikel zu lesen.
      Aber danke für die Zeit, die Sie mongolischen Reissäcken opfern!

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    2. Touché!
      Der Reissack-Umfaller war früher auch oft auf dem Boot unterwegs und hat fast jeden Artikel auf diese Art und Weise kommentiert. Wir haben ihm aber keine Gelegenheit der Darstellung gegeben und sämtliche "Beiträge" sofort in den Mülleimer katapultiert. Er scheint also wirklich einen "Klickzwang" zu haben. ;-)

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    3. Na,na mal nicht so unfreundlich und beleidigt!
      Kürzlich gab es ein dickes Dankeschön für die von Ihnen gerechneten 9.000 Aufrufen täglich, bei 5.828.413 Aufrufen in zwei Jahren.
      Gut, das deutsche Zentralorgan für untenrum hat sicher mehr, da fallen aber auch mehr Reissäcke täglich um.
      Aber für einen privat betriebenen Blog?
      Ich bitte Sie!
      Was ist dagegen schon das bisschen Kritik?

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    4. Sehr geehrter Leser "Achtern",
      immer wieder freue ich mich über Ihre Kritik, und das ist ehrlich gemeint.
      Eine Anmerkung noch:
      Sie beziehen sich wohl darauf, dass ich Herrn Hengsberger in der
      von ihm gewohnten Tonart kurz geantwortet habe.
      Heute würde ich seine Provokation wahrscheinlich einfach ignorieren,
      aber gestern war für mich gesundheitlich ein schlechter Tag.
      Ich versuche mich zusammenzureißen...

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  3. Ich bedanke mich sowohl für den Artikel als auch über die Rückkehr von Kreuzknappe!

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