Sonntag, 1. März 2015

Das Portal "kath.net" wird vom Passauer Bischof Stefan Oster öffentlich kritisiert...

Ein Teil meiner Leser hat es sicher schon mitbekommen: Das private katholische Por-
tal "kath.net" steht mal wieder in der Kritik. Erst im Herbst sahen sich die Macher öffent-
licher Schelte gegenüber, weil sie nach Ansicht des Bistums Erfurt u.a. ein Foto einfach über-
nommen hatten, das urheberrechtlich klar ge-
schützt war. Zur Erinnerung an den Streitfall lese man meinen Artikel vom 25.11.2014
---> HIER !
Ganz aktuell gibt es in dieser Richtung leider wieder Ärger. Auf seiner "Facebook"-Seite beklagte sich gestern der Passauer Bischof Stefan Oster in einem ausführlichen Artikel über "kath.net". Es sind, wenn ich das richtig sehe, vor allem zwei Kritikpunkte: Zum einen hat "kath.net" nach Darstellung des Bischofs einfach Texte von seiner Seite übernommen, ohne "in den allermeisten Fällen" dafür vorher seine Zustimmung eingeholt zu haben, wieder mal
ein bedauerlicher Verstoß gegen Urheberrechte. Bischof Oster mutmaßt, das "sollte vermutlich den Eindruck vermitteln, ich würde kath.net ex-
klusiv meine Texte überlassen. Das war und ist nicht der Fall."

Der zweite Anlass zur bischöflichen Kritik an "kath.net" betrifft den dort erkennbaren Umgang mit der Meinung anderer. Bischof Oster findet, dass "die Darstellung... und das Ringen um Argumente und Gegenargumente auch sehr gut ohne die persönliche Diffamierung Anderer auskommen kann und sollte".
Daher schlägt er in seinem Artikel an die Redaktion von "kath.net" ge-
richtet vor, doch bitte "grundsätzlich zu unterstellen, dass andere auch dann der Ehre Gottes und dem Wohl der Kirche und dem Heil der Men-
schen insgesamt dienen wollen, wenn sie nicht die Position von kath.net teilen."
Leider unterstelle man bei kath.net anderen "schnell unlautere Motive". ---> HIER !
Wie man sich denken kann, hat die neuerliche Kritik in katholischen Kreisen viel Aufmerksamkeit bekommen. Sind es inzwischen mehr als
500 Leserkommentare bei Facebook?
Bemerkenswert ist vor allem, dass der Bischof seine Kritik öffentlich anbringt. Mancher mag denken, ein geharnischter Brief an die Redakti0n von "kath.net" hätte es auch getan. Man kann diesbezüglich diverse Mut-
maßungen anstellen. Möglicherweise hat die öffentliche Kritik eine Vor-
geschichte; im Artikel des Bischofs ist z.B. von einer Intervention der Pressestelle des Bistums Passau die Rede. Vielleicht ist ihm einfach der Kragen geplatzt?

Ich empfinde es als angenehm, dass der Bischof auch lobende Worte für
die Macher von "kath.net" findet und insgesamt einen freundlich-versöhn-
lichen Ton anschlägt. Soll dieser Schuss vor den Bug die "kath.net"-Leute vielleicht wachrütteln, nachdem andere Versuche scheiterten?

Ich weiß es nicht und werde den Vorgang in den nächsten Tagen weiter-
verfolgen. Vielen Lesern bei "Facebook" hat der Bischof jedenfalls aus der Seele gesprochen.

Kommentare:

  1. Echt stark, dass ein deutscher Bischof den Mut hat,
    den selbsternannten Glaubenswächtern mal den Marsch zu blasen.
    Danke, Bischof Oster -- Sie sind mir Trost und Hoffnung in insgesamt
    dunklen deutschkatholischen Zeiten!

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  2. Bekennender Dunkelkatholik1. März 2015 um 16:55

    Ich finde das einen unglaublichen Vorgang und habe mir mehr als zweimal die Augen gerieben, als ich das las. Ausgerechnet der Bischof, den kath.net seit Monaten fast jeden Tag positiv hervorhebt und immer wieder im O-Ton zu Wort kommen lässt, zeigt sich nun derart undankbar. Mal von der fatalen kirchenpolitischen Steilvorlage Osters an die Linksgrünen, die sich jetzt vor Häme nicht mehr einkriegen, ganz abgesehen - sowas ist einfach nur schäbig. Eine gute Kinderstube scheint Seine Exzellenz nicht genossen zu haben. So etwas macht man einfach nicht. Aber wie agte Helmut Kohl gerne: "Die Hand, die segnet, wird als erste gebissen!"

    Es ist immer wieder das Gleiche: die Konservativen pulverisieren sich selbst in internen Kleinkriegen, während die Linken, im kommunistischen Kampf erprobt, geschlossen bleiben und so Boden um Boden in der Kirche gewinnen. Ein Trauerspiel. ODER: haben wir uns evt. getäuscht und Oster hat sich nur den Anschein eines Konservativen gegeben, und ist es in Wahrheit gar nicht??!!??

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    1. So ist es!
      Hier fällt ein bekannter deutscher Bischof zur großen Freude
      der antikatholischen Medien den eigenen Leuten in den Rücken.
      Wenn er sich ans Telefon geklemmt und mit der Redaktion
      diskutiert hätte, o.k. - Aber damit hat er auch mich bitter enttäuscht.

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    2. Woher wollen Sie denn wissen, dass er das nicht vorher versucht hat, bevor er diesen Weg gegangen ist? Es spricht einiges dafür, dass es so war.

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    3. Nein, Oster hat sich nicht den Anstrich eines Konservativen gegeben, er wurde von kath.net so angestrichen, wie es den Linzern gerade ins Bild passte.

      Natürlich ist Bf. Oster konservativ und bleibt das sicher auch, aber er war immer eine ehrliche und tief gläubige Haut und legte Wert auf lagerübergreifende Verständigung. Was ihn mit kath.net, die seit jeher zum Kirchenkampf aufstacheln, unschöne Kampagnen fahren und überall Öl ins Feuer gießen, im Prinzip inkompatibel macht.
      Deshalb hatte mich seine Präsenz bei diesem Medium immer irgendwie irritiert und ich schob das auf eine gewisse Leichtgläubigkeit seinerseits bzw. netzseitig auf propagandistisches Geschick.

      Dieser Schritt musste jdfs. kommen, das ist nämlich keine Lagerfrage, ob man kath.net unterstützt oder nicht, sondern eher eine Charakterfrage.

      Hab mir damals gleich nach der Bischofsernennung Osters Publikationen aus der Zeit vorher durchgelesen und war seitdem immer für ihn eingenommen, ganz unabhängig von den Positionen, die er vertritt und die ich (etwa in der Wiederverheiratetendiskussion) gar nicht immer teile und auch nicht alle für zuendegedacht hielt, aber vertretbar und vor allem unbestechlich christushörig. Deshalb hab ich auch trotz dieser kath.net-Jubelorgien nicht an ihm gezweifelt und sehe mich nun bestätigt. Deo gratias.

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  3. Das kann man aber auch ganz anders sehen als unsere
    ewig nörgelnden Tradis:
    Bischof Oster weiß aus seiner Journalisten-Erfahrung und durch
    viele Gespräche als Seelsorger ganz sicher, wie verheerend die
    öffentliche Wirkung der Kirche ist, wenn Uneinigkeit und Polarisierung
    herrschen statt Brüderlichkeit und gegenseitigem Respekt.
    Es ist doch genau so, wie er schreibt: Da werden Andersdenkende
    in Artikeln und Leserkommentaren runtergeputzt, dass es eine wahre
    Freude ist für die Linkspresse: Seht, wie sie einander hassen,
    die Katholiken!
    Bischof Oster hat es genau richtig gemacht, und auch ich bin im
    dankbar dafür, denn mitunter ist es doch arg bei KATHNET.

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  4. Wenn man mal nachliest, in welcher Art und Weise kathnet
    besonders in letzter Zeit über die deutschen Bischöfe geschrieben hat,
    braucht man sich über die Reaktion aus diesem Bereich nicht zu wundern.
    Das geschieht kathnet recht.
    Dieses ständige Wir sind die wahren Katholiken geht doch den allermeisten
    auf den Senkel!

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  5. Zur rechtlichen Seite ist zu sagen, dass kath.net mit der Reaktion von Bischof Oster noch unheimlich viel Glück gehabt hat. Und Bischof Oster hat ja erst einmal über seiner Pressestelle das mit kath.net abklären lassen. Aber anscheinend hat kath.net auch nach dieser Abklärung immer wieder Texte von ihm ohne vorherige Autorisierung veröffentlicht? SOWAS MACHT MAN NICHT!

    Spätestens seit der Auseinandersetzung um die Urheberrechtsverletzungen bei der Einführung von Bischof Neymeyr sollte kath.net doch klar gewesen sein, dass man nicht einfach fremde Bilder bzw. fremde Texte verwendet ohne da VORHER mal nachzufragen. Aber anscheinend besteht da eine gewissen "Lernresistenz".

    Der Blogger Peter Winnemöller hat dazu auch einen recht interessanten Artikel veröffentlicht : http://katholon.de/?p=8212

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  6. Mittlerweile ist das Thema sogar bei "Radio Vatikan" angekommen:

    http://de.radiovaticana.va/news/2015/03/01/d_bischof_oster_kritisiert_kathnet/1126376

    Gut, dass durch die öffentliche Intervention des mutigen Bischofs
    endlich eine Diskussion über den Umgang mit Andersdenkenden
    in der Kirche und bei gewissen Portalen angestoßen wird.
    Andererseits:
    Wenn ich mir die "BILD"-Zeitung kaufe, weiß ich auch, dass ich
    nicht das Niveau der katholischen "Tagespost" erwarten darf...

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    1. Der Untreschied zwischen Bild und kath.net liegt für mich darin, dass kath.net für sich in Anspruch nimmt ein hochseriöses katholisches Nachrichten-Medium zu sein. Und wenn man so einen Anspruch nach außen vermittelt, dann darf man eben nicht einfach so bei anderen abschreiben (ohne Quellennennung bzw. ohne Autoroisierung) und anscheinend auf Urheberrechte pfeiffen?

      Vom Umgangston mal ganz zu schweigen. Wobei bei hiesigen Kommentatoren wie z. B. @BekennenderDunkelkatholik und @Der Thuriferar anscheinend ganz untergegangen ist, dass Bischof Oster auch schrieb: " ... Eine ähnliche Polarisierungstendenz beobachte ich natürlich ebenfalls schon lange auf der einen oder anderen Webseite aus dem vermeintlich liberalen Lager ..."

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  7. Ordinariatsgeschädigter1. März 2015 um 19:03

    Ein "schönes" Beispiel für die Art der Berichterstattung
    bei "kath.net" - aus den TOP-10 des Jahres 2012:

    http://episodenfisch.blogsport.de/2012/12/26/die-kath-net-highlights-2012-die-plaetze-10-6/

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  8. Ich habe die Facebookseite des Bischofs gelesen.
    Da wird auch davor gewarnt.
    Frau Esterbauer schreibt, daß die Seite nicht echt ist,
    sondern manipuliert, um Spaltung zu provozieren !!!!!

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  9. Semper Catholicus1. März 2015 um 20:02

    Auch wenn ich seit der Franziskus-Perlenpapolatrie der letzten zwei Jahre innerlich auf Distanz zu kath.net gegangen bin - aber was Oster da gemacht hat, ist auf gut deutsch gesagt eine Schw...ei. Das nennt man einen Dochstoß von hinten. Und der Feind lacht sich ins Fäustchen...

    Ich hoffe, die kath.net-Leute werden sich wehren. Und wir sind um eine weitere, eine der allerletzten Hoffnungen ärmer, was unsere Bischöfe betrifft. So langsam komme ich um die Feststellung nicht mehr herum, dass man den echten katholischen Glauben nur noch bei den vier Pius-Bischöfen findet.

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    1. Der Feind? Sie sollten mal zum Therapeuten gehen! Andere Katholiken sind eben nicht der Feind, sie haben zu viel kath.net gelesen!

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    2. Semper Catholicus2. März 2015 um 12:51

      Ich muss mitnichten zum Therapeuten gehen. Jesus hat zur "Feindesliebe" aufgerufen. Das macht nur Sinn, wenn es auch einen Feind der Jünger Jesu gibt. Und dieser Feind stand, steht und wird immer stehen: links.

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    3. Ja, ihr Herz ist auf der linken Seite, schau'n Sie mal rein, wer sich da so breit macht ;-)

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    4. @Semper Catholicus

      Ich wusste bis heute nicht, dass solche Gestaten wie Hitler "links" sind.

      Immerhin war er bis zuletzt Katholik und wurde auch NIE offiziell exkommuniziert.

      Merken Sie eigentlich, dass sie mit ihrem "links" all jene aufrechten gläubigen Märtyrer, die unter dem grausligen Regime von Hitler ins KZ verfrachtet wurden grad fürchterlich abwerten?

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    5. Semper Catholicus3. März 2015 um 09:24

      @ Marram: es ist leider ein durchschlagender Erfolg der linken Ideologie, daß die Nazis als "rechts" firmieren. Dabei waren sie eindeutig eine LINKE Bewegung mit nationaler Sauce drauf. Nicht zufällig schimpten sie sich National-SOZIALISTEN. Ende der Durchsage. Pius XII. hat das auch immer so gesehen und benannt.

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    6. Dann sind die Rechtsextremen, die ihn auch heute noch bejubeln also eigentlich Linke... OK, dann gebe ich Ihnen Recht! NPD, AfD und ein Großteil des Pegida-Mobs sind Linke, die auch ich ablehne!

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    7. Semper Catholicus3. März 2015 um 09:57

      Die NPD ist letztlich eine linke Partei, da gebe ich Ihnen Recht. Die AfD und "Pegida", die vor allem aus christlich engagierten Menschen besteht, sind in keinster Weise links, das ist eine Verleumdung. Sie sind im besten und katholischsten Sinne rechtspatriotisch.

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    8. Endlich haben Sie einmal einen gelungenen Gedanken! Genau das meint Marx, wenn er sagt, dass die DBK keine Filiale Roms ist. Die italienische Kultur ist eine andere als die nigerianische und die deutsche, pastorale Antworten müssen kulturspezifisch und nicht zentralistisch gegeben werden, patriotisch eben. Wir nähern uns an :-) Das ist katholisch!

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  10. Schade, dass Bischof Oster nicht erkennt, dass die Gefahr für die katholische Kirche in Deutschland nicht von kath.net ausgeht, sondern von Bischöfen wie Marx (keine Filiale Roms) und Bode (die "konkreten Lebenswelt der Menschen“ als eine weitere theologische Erkenntnisquelle neben Schrift und Tradition !). Wahrscheinlich erscheint es Bischof Oster aber zu gefährlich, Marx zu widersprechen.

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  11. Einige Beobachtungen (ohne Wertung oder Schlussfolgerung):

    - Bischof Oster ist vom ersten Tag an persönlicher Liebling von kath.net
    - Er ist Suffragan von Kardinal Marx, Profesorenkollege von dessen Generalvikar Beer und sicher nicht ohne Zustimmung von Marx ernannt (wahrscheinlich sogar auf dessen Empfehlung hin)
    - Oster äussert sich nie über die reichhalige Berichterstattung bei kath.net ihn betreffend
    - kath.net bringt einen heftigen Artikel gegen Kardinal Marx (200 meist böse Kommentare)
    - 3 Tage später kritisiert Oster ganz allgemein aber heftig die Arbeit von kath.net...
    ...nur Zufall oder ist Bischof Oster vielleicht doch nicht der Fels in der Brandung sondern einfach Teil des Marx´schen Machtsystems?

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  12. Christian Fischer2. März 2015 um 09:03

    Es ärgert mich, dass manche frommen Katholiken jetzt empört
    aufschreien, aber nicht etwa über kath.net und seine Praxis,
    sondern über den mutigen Bischof, der das kritisiert.
    Wer Bischof Oster auch nur ein wenig kennt, geht davon aus,
    dass vor diesem Schritt an die Öffentlichkeit interne Versuche
    gescheitert sind. Das deutet er auf seiner Facebook-Seite auch
    an.

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  13. Seit gestern schaue ich immer mal wieder auf kath.net, in der Hoffnung, dort endlich eine "Gegenrede" lesen zu können. Aber nichts dergleichen. Sie schweigen dort. Warum? Das irritiert mich.

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    3. Ich möchte meine Leserkommentatoren bitten,
      auf persönliche Attacken zu verzichten.
      Leser "Da schau her!" bezieht sich wahrscheinlich auf Informationen
      wie diese:
      http://derstandard.at/1338558577016/Katholische-Medien-Kathnet-Benedikts-Internet-Garde

      http://www.profil.at/home/kreuzzug-vatikan-modernisten-erzkonservative-kirche-234486

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  14. Technische Probleme bei kath.net?2. März 2015 um 17:12

    Sprache verschlagen .... Da wird Stefan Oster seit Monaten seitens kath.net als Hoffnungträger und letzter lehramtstreuer Bischof in deutschen Landen "aufgebaut" und dann kommt geanu von dort die volle Breitseite. WUMM! Volltreffer! Da kann es einem schon mal die Sprache verschlagen. ... als Bergoglio Papst wurde herrschte auf kath.net auch Funkstille. Technische Probleme? ... *hüstel*

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    1. Ja die selbsternannten neurechten Kreuzritter und Katholiban aus Linz starten gern als Elefant und landen nicht selten als Bettvorleger.

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  15. kath.net hat das große Problem, dass sie zu Zeiten ihres Heros Benedikt über exzellentes Networking in der Kurie verfügten, weil Roland Noe ein persönlicher Spetzl von EG Gänswein war. Damit ists nach Benedikts Abgang vorbei. Auch ihre (nach anfänglicher Schockstarre) etwas angestrengt wirkende Anbiederung beim jetzigen Papst (den sie in Wahrheit natürlich nicht mögen) hat den Stand der Linzer Jungs nicht wirklich verbessert. Deshalb macht sich dort zunehmend Frust breit, aus dem heraus kath.net mehr und mehr in Richtung des verschwundenen kreuz.net sich bewegt. Die Tradis freut das natürlich. Aber halt auch nur sie.

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    1. Ich bitte alle Kommentatoren noch einmal dringend, persönliche Angriffe
      zu unterlassen. Auch Ausdrücke wie etwa "das sind Feiglinge" u.ä.
      akzeptiere ich nicht, da sie evtl. als beleidigend aufgefasst werden könnten.
      Formulieren Sie also so, dass trotz Meinungsverschiedenheiten ein
      persönlicher Respekt voreinander erkennbar ist. DANKE !

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    2. Sie verlinken doch auch zutiefst beleidigende Seiten, dieses scheinheilige Geschwätz nimmt Ihnen doch keiner ab!

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    3. Wo wir gerade bei "Geschwätz" sind:
      Butter bei die Fische: Wo und wann habe ich jemanden beleidigt?

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    4. Lesen Sie meinen Kommentar noch einmal und stellen Sie dann eine Frage, die sich darauf bezieht!

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    5. Peter, zählen Sie bitte die "zutiefst beleidigenden Seiten" konkret auf.
      Vielen Dank.

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    6. Helmut Schneider3. März 2015 um 11:12

      Sorry, aber Leser Peter sollte mal zum Therapeuten gehen,
      um seine eigenen Worte zu zitieren.
      Seine Kommentare sind unerträglich und gehören nicht hierhin.

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    7. Um mal meinerseits einen Antwortversuch zu machen: "Zutiefst beleidigend" wird man unter den hier verlinkten Seiten bezeichnen würden:
      - katholisches.info
      - Der Katholik und die Welt
      - Zölibat & Mehr
      - Esto Miles
      - Elsas Nach(b)revier (jedenfalls soweit es um Russland und die dort gepflegte Putinolatrie geht)

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    8. Vielen Dank, Leser "Speedy",
      für Ihre Sicht der Dinge. Da ich ja neugierig bin und gerne
      dazulerne, nennen Sie mir bitte die konkreten Verlinkungen
      auf meiner Seite, die Sie zu diesem Urteil kommen lassen.
      Danke!

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    9. Nun, Sie haben alle fünf genannten Seiten rechts in Ihrer Linkliste enthalten.

      Oder möchten Sie konkrete inhaltliche Belege, weshalb ich (und damit stehe ich sicherlich nicht allein) diese Seiten als "zutiefst beleidigend" einstufe? Da bräuchte ich einen halben Tag, um alles aufzuschreiben, was dort zutiefst beleidigend ist... Es kann sich ja jeder selber, wenn er sich das geben will, durch einen Klick dorthin seine Meinung bilden...

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    10. Hinweis an Leser "Speedy":
      Herzlichen Dank.
      Bekannterweise erklärt man sich nicht automatisch mit
      allem einverstanden, was in einer Linkliste steht.
      Es bedürfte also schon eines konkreten Nachweises,
      wo ich wen ausdrücklich gelobt habe.

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    11. Das habe ich jedenfalls - vielleicht im Unterschied zu Leser "Peter" - nicht gemeint, dass Sie diese ziemlich unsäglichen Seiten mal audrücklich gelobt hätten. Zumindest kann ich mich da an nichts erinnern. Mir ging es lediglich um die Verlinkung als solche. Die muss man ja nicht machen...

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    12. Hinweis an Leser "Speedy":
      Es gibt immer ein schiefes Bild, wenn man Einzelne rauspickt,
      statt das Ganze zu sehen. Elsa z.B. ist in Bloggerkreisen hoch
      angesehen und eine engagierte katholische Buchautorin.
      Abgesehen davon habe ich dort auch andere Blogs aufgeführt
      wie beispielsweise den von Hochwürden Alipius.
      Das sollte man bitte auch berücksichtigen.

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    13. Dass Sie auch sehr lesenswerte Seiten verlinkt haben, will ich überhaupt nicht in Abrede stellen. Und ich bin auch oft dankbar für die konkreten Links, die Sie in Ihren eigenen Texten uns bieten, z.B. heute das ausführliche Gespräch mit Kardinal Marx in einer Jesuitenzeitschrift. Dafür gebührt Ihnen Dank.

      Trotzdem bleibt die Frage, ob man sich als katholischer Blogger etwa mit der Verlinkung einer Seite wie "kathosches.info", die man mit guten Gründen als traditionalistisches Hass-Portal ansehen kann (wie oft wird dort in Leserkommentaren unverhohlen die Hoffnung auf baldigen Tod des Papstes artikuliert!), einen Gefallen tut. Aber das ist natürlich die freie Entscheidung des Blogbetreibers.

      Was die "in Bloggerkreisen hoch angesehene Elsa" betrifft: seit die Hälfte der Blogs dieser Dame in romantisierend-kitschigen Russland-Hymnen und wüster Beschimpfung des "Westens" und der angeblich "faschistischen" Ukrainie besteht (Sarah Wagenknecht lässt grüßen!), kann man sich fragen, ob das Ansehen noch so hoch ist...

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    14. Hinweis an Leser "Speedy":
      Auch wenn Sie das jetzt wundern wird: Ich selbst bin kein
      regelmäßiger Leser von "katholisches.info", schaue aber ab
      und zu mal rein.
      Dennoch habe ich aufgrund Ihres Hinweises (jetzt staunen
      Sie sicher!) noch einmal nachgedacht und rechts in der
      "Blogliste" den Link dorthin entfernt.
      Also war es gar nicht schlecht, dass wir darüber gefachsimpelt
      haben.

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    15. Da staune ich in der Tat!
      (Was nicht heißen soll, daß ich Sie auch nur von ferrne einer sachlichen Nähe zu diesem Portal verdächtigt hätte, niemals!)

      Jedenfalls: Respekt!

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  17. nicht jonglieren!3. März 2015 um 04:42

    Ik binne da mal jespannt, wie weit es die Kerk in Duitsland mit katholisch.de, Christ und Welt et al. bringt. Wenn der Bischofe aus Passau keine größeren Probleme als kath.net in der deutschen Kirche sieht, dann muss es in - Kohlscher Sprechweise - dortzujlande blijende Kerksche Landschaftje jeben. Dat Jongliere is not niemals jut jejange.

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  18. Hinweis für alle, die meine Linkliste rechts lesen.
    Dort gibt es auch dazu nähere Hinweise,
    z.B. diesen:

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  19. @Richard Dorn, der Kreuzknappen-Blog ist (nicht nur, aber besonders was Fairness und Diskussionsstil angeht) ein echter Lichtblick, lassen Sie sich nichts anderes einreden. Ich bin weiß Gott in vielerlei Dingen nicht Ihrer Ansicht, das hat aber gar nichts damit zu tun.

    @Speedy:
    Die Einschätzung der genannten Portale und Blogs als "zutiefst beleidigend" ist auch wieder sehr subjektiv.

    Der "Zölibat" ist im Blogroll einfach fehl am Platz, weil er gar nicht zum katholischen Spektrum gehört (er definiert sich selbst als Nichtgläubiger und bloggt nicht zu Kirchenthemen, sondern verbreitet fast ausschließlich ausländerfeindliches Zeug). Bei dem ist ganz am Anfang irgendwas schief gelaufen, dass er überhaupt in die Liste gelangte.

    Martina und dgl. Jos Betle und noch ein paar andere sind abschreckende Beispiele für tragisch verlaufende Radikalisierungsspiralen innerhalb der Bloggersphäre. Traurig aber wahr. Sie deswegen auszusortieren wäre diskriminierend und würde ihnen auch kaum helfen.

    Auf katholisches.info kann man bzw. muss man vllt. sogar verlinken hier in diesem Umfeld. Die dort vertretenen oder aus dem angelsächsischen und italienischen Radikalenspektrum importierten Inhalte sind großteils indiskutabel (entsetzlich feindselig, sachlich verdreht, politisch mitunter extremistisch), aber man kann das allein schon wegen der Meinungsmacht dieses Mediums (und seiner Quellen) nicht ignorieren und muss das auch von einem Blogger nicht erwarten.

    Beleidigendes fand man dort in den Kommentaren öfter, aber was Fairness angeht, ist Narni z.B. sehr viel transparenter als kath.net u.v.a. (durchaus auch im progressiven Bereich).
    Bis er seinen Kommentarbereich anmeldepflichtig machte, konnte ich bei ihm praktisch immer problemlos kommentieren und sogar lange und ausführliche Diskussionen mit anderen Lesern führen und dabei anstandslos Positionen vertreten, die seiner Linie völlig widersprechen.

    Noé hat dasselbe schon vor Jahren (noch vor dem Papstrücktritt) nur eine gewisse Zeit geduldet und mich dann, da ich trotz aller Schikanen (lange Wartezeiten und Streichungen in meinen Beitragen) immer freundlich und sachlich blieb, endgültig und bis heute gesperrt, nachdem ich einen Leserbrief an die Tagespost geschrieben hatte, der eine auf kath.net publizierte Behauptung Guido Horsts widerlegte. Lustigerweise hat Roland Noé dabei die Zusagen seiner eigenen Redaktion gebrochen, die mir wenige Wochen vorher ein Jahresabo für sein Medienportal geschenkt hatte, weil ich eine kostenlose Übersetzung für sie gemacht hatte.

    Elsa ist einfach oft wütend. Kann man ihr nicht unbedingt verdenken, auch wenn es nicht schön ist. Ein solches Urgestein mir nichts dir nichts vom Bildschirm verschwinden zu lassen, wäre irreell.

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