Sonntag, 26. April 2015

Am Automat bekommt man T-Shirts für nur zwei Euro, aber kaum jemand will eins kaufen...

Wie kann das denn bloß sein? - Die Konsumgesellschaft ist doch total schnäppchengeil...! - Und trotzdem wollen nur weni.-
ge ein Super-Sonderangebot nutzen, bei dem man für gera-
de mal zwei Euro ein T-Shirt erwerben kann.
Des Rätsels Lösung sehen Sie
in diesem Video: Die Menschen erfahren durch den Automat, unter welchen Bedingungen die Textilien her-
gestellt werden. - Was sagt uns das...?

Nähere Info auch auch bei "Twitter" ---> HIER !
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            Den Direktlink zu diesem Video gibt's ---> HIER !

Kommentare:

  1. Was uns das sagt?
    Daß der Mensch manipulierbar ist und sich gerne manipulieren läßt.

    Entweder hat der Aufsteller des Automaten tatsächlich T-Shirts im Angebot, die unter den gezeigten Bedingungen hergestellt wurden. Dann hat er sich schon mitschuldig gemacht an dem Leid. Oder aber der Aufsteller des Automaten hat "fair" produzierte T-Shirts gekauft und belügt die potentiellen Kunden.

    Der Aufsteller ist also entweder Ausbeuter oder Lügner. — Und einem solchen spenden die Leute Geld.

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    1. Zitat: "Der Aufsteller ist also... Lügner. ..." -
      Häää?

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  2. Das Video hat mich sehr betroffen gemacht.
    Mir sagt es, dass die Raffgier des modernen Menschen nur deswegen
    so ausbeuterisch funktoniert, weil er nicht hautnah sehen kann, was er
    mit seinem "Geiz ist geil" bei anderen Menschen anrichtet.
    Ähnlich läuft es ja bei der Fleischproduktion: Wenn die Verbraucher sehen
    würden, wie Tiere auf engem Raum leben müssen, dann könnten sie
    vielleicht ihr Schnitzel nicht mehr genißen.
    Also: Wenn man die Welt gerechter und besser machen will, muss man
    den Leuten den Spiegel vorhalten!

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  3. Helga und Hermann R.26. April 2015 um 13:41

    Wir müssen schmerzlich erkennen, dass wir alle ein Stück weit
    Mitschuld tragen: Der Fabrikbesitzer in Fernost ebenso wie die
    Handelsketten, deren Ziel es ist, die Preise gnadenlos zu drücken,
    und erst recht wir alle, wenn wir solche Produkte kaufen.
    Die Kirche klärt noch viel zu wenig darüber auf, aber immerhin haben
    wir bei MISEREOR schon viel Material dazu gesehen, und unsere
    Ministranten informieren auch darüber mit einem Stand vor der
    Kirche.

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  4. @Peter Friedrich
    Was ist an meinem Posting nicht zu verstehen?

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    1. Es geht um ein soziales Experiment. Woher in diesem Fall die dafür verwendeten Utensilien stammen und was sie kosten, ist ja erstmal nachrangig. Wäre ich der Veranstalter, hätte ich die Hemden von einer vertretbaren Quelle zum entsprechend üblichen Preis eingekauft, nach Möglichkeit selbstverständlich aus fairer Produktion, um sie dann für besagte reisserische "zwei Euro!" ins Experiment zu stellen.

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    2. Wenn ich T-Shirts zum Verkauf anbiete, die aus einer fairen Produktion stammen, und dann behaupte diese T-Shirts werden unter den in dem Video gezeigten Bedingungen hergestellt, dann lüge ich; dann bin ich ein Lügner.

      Auch unter dem Deckmantel eines „sozialen Experiments“ darf man nicht lügen.

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    3. "Deckmantel", "Lüge" - der moralische Rigorismus scheint bei Ihnen besorgniserregende Ausmasse anzunehmen.
      Demnach wäre etwa das Setting für eine Fernsehshow wie "Versteckte Kamera" eine "Vorspiegelung falscher Tatsachen" und beinahe schon justiziabel...

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