Donnerstag, 16. April 2015

Den deutschen Priestern geht's prima -- Überraschendes Ergebnis der Seelsorgestudie

Heute um 17 Uhr wurde sie
der Presse vorgestellt, die brandneue und mit etwa 8.600 Teilnehmern aus 22 deutschen Bistümern sogar international größte Seelsorgestudie.
Im Gespräch mit dem Kölner "domradio" äußerte sich
Prof. Dr. Christoph Jacobs selbst überrascht vom uner-
wartet positiven Ergebnis.
Die befragten Seelsorger
(etwa die Hälfte der Befragten ist Priester) seien ganz überwiegend sehr zufrieden mit ihrem Beruf; der Wert liege deutlich über dem Normalwert der Bevölkerung. 

Man könne auch nicht generell von einer besonderen burnout-Gefährdung sprechen. Es habe sich sogar gezeigt, dass selbst große pastorale Räume nicht per se mehr an Belastung erzeugen als kleine Pfarreien. Ein wesent-
licher Punkt für die Berufszufriedenheit sei dabei die eigene Spiritualität, die persönliche Gottesbeziehung.
Nähere Einzelheiten erfährt man z.B. ---> HIER und HIER und HIER !

Es dürfte sich für die Verantwortlichen in den Diözesen, in der Priester-
ausbildung usw. also lohnen, die Studie im Detail zu analysieren. Allzu schnell kommt in der Regel durch Pressemeldungen und ausgeschiedene Seelsorger ein Bild an die Öffentlichkeit, nach dem man annehmen könnte, dass die Arbeit in der Seelsorge als Berufswunsch kaum zu empfehlen ist. Die Studie belehrt uns eines Besseren...