Mittwoch, 29. April 2015

Fettleibigkeit: Geht es jetzt vielen katholischen Würdenträgern an den Kragen / Bauch...?

Achtung, Humor-Modus ist eingeschaltet: Die neue Kampagne der WHO (Weltgesundheitsorganisation) und "foodwatch" tut scheinheilig so, als richte sie sich hauptsächlich gegen die dramatisch zunehmende Fettlei-
bigkeit bei Kindern. In einer aktuellen Kampagne "Aktion: Fettleibig-
keitsepidemie stoppen"
werden wir Verbraucher darüber in Kenntnis gesetzt, dass jährlich Milliarden an Nachfolgekosten auf unser Gesund-
heitssystem zukommen, weil immer mehr Menschen und insbesondere Kinder zu dick sind.
Man fordert schärfere Maßnahmen vom Bundestag, um mehr für die Prävention tun zu können. Die Gene-
raldirektorin der WHO, Frau Dr. Margaret Chan, wirft den meisten Staaten vor, es mangele am politischen Willen, wirklich für gesündere Ernährung zu kämpfen.
Das habe ich natürlich längst durchschaut. In Wirklichkeit ist das mal wieder so eine antikatholische Kampagne, die lediglich besonders geschickt getarnt ist. Man will unseren Prälaten und Kardinälen an die Bäuche - so sieht's doch aus!
Wie jedermann weiß: Wenn man unfreiwillig zur Diät angehalten wird, dann ist man meistens deutlich schlechter gelaunt als üblich. Und mit dieser miesen Laune sollen unsere Anführer dann vernünftig Seelsorge
und Kirchenpolitik betreiben. Das muss einfach schiefgehen und wird die Kirche in arge Bedrängnis bringen. Noch mehr Menschen werden bei so schlecht gelauntem Personal der Kirche den Rücken kehren.
Das also ist das wahre Ziel dieser angeblichen Gesundheits-Kampagne. Schämt euch, ihr seid durchschaut...!

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Kommentare:

  1. Noch viel schlimmer:
    Das geht zielgenau gegen unseren geliebten Papst Franziskus,
    von dem bekannt (und sichtbar) ist, wie gerne er Nudeln ißt.

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  2. Die grundsätzlichen Fragen sind doch: Wann hat jemand Übergewicht? Wer hat dies auf welcher Grundlage definiert?
    Gerne wird auf dem den Body-Mass-Index (BMI) verwiesen und gesagt, daß das Normalgewicht eben zwischen einem BMI von 18,5 und 25 liegt. Einer 1,8 Meter Person wird also eine Gewicht zwischen 60 und 81 kg als Normalgewicht zugestanden.

    Die Festlegung dieser Grenzen wurden von der WHO getätigt und es scheint kaum jemand zu interessieren, wie sie darauf kommen und womit sie es begründen. Diese Grenzen werden einfach unkritisch akzeptiert.
    In der Wikipedia liest man den Satz: »Die Bezeichnung Body-Mass-Index (BMI) entstammt einem 1972 veröffentlichten Artikel von Ancel Keys. Keys empfahl den BMI allerdings nur für den statistischen Vergleich von Populationen, nicht für die Beurteilung der Übergewichtigkeit von Einzelpersonen.«
    Genau das, was nicht intendiert war, wird aber heutzutage gemacht: Der BMI wird zur Beurteilung von Einzelpersonen herangezogen.

    Vor rund 10 Jahren gab es bei der WHO mal eine Diskussion, ob die BMI-Grenzwerte für alle Menschen gleich gelten, oder ob man zwischen Europäern, Asiaten, Afrikanern etc. Unterschiede machen müsse. Das ganze ist aber ziemlich im Sande verlaufen.

    So habe wir nun die unhinterfragten BMI-Grenzwerte und jeder soll sich daran halten.

    Wenn die Kirche irgendwas vorschreibt, dann ist das Geschrei groß; wenn die WHO was vorschreibt, machen alle eine ehrfürchtige Kniebeuge.

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  3. Bekennender Dunkelkatholik30. April 2015 um 10:29

    Wenn man sich mal so umschaut im deutschen Episkopat, dann wird man feststellen, dass die fettesten Herren Bischöfe zugleich auch die liberalsten und ungehorsamsten sind - s. Marx, Lehmann etc.
    Marx zieht sich bekanntlich auch an einem Freitag der Fastenzeit mehrere Portionen Spanferkel und schweren Rotwein rein. Das lässt tief blicken.

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