Freitag, 17. April 2015

Germanwings-Trauergottesdienst im Kölner Dom: Auch für den Co-Piloten eine Kerze...

Heute um 12 Uhr beginnt im Kölner Dom unter starkem Aufgebot von Sicher-
heitskräften der öku-
menische Trauer-
gottesdienst für die Opfer des Flugzeug-
absturzes von "Germanwings". 

Wegen der zahlreich teilnehmenden Politik-Prominenz und auch aus Res-
pekt vor den trauernden Angehörigen gibt es Einschränkungen rund um den Dom, (hoffentlich) auch für allzu aufdringliche Reporter.
Der Gottesdienst wird im Fernsehen und im Internet übertragen, ansons-
ten sind Kameras und Handys nicht erwünscht.
Im Vorfeld hatte es hier und da etwas Unmut darüber gegeben, dass Kardi-
nal Woelki angekündigt hatte, auch für den Copiloten beten und eine Kerze anzünden zu wollen. Es stehe uns nicht zu, zu urteilen, hatte er erklärt.

Liebe Leser, vielleicht haben auch Sie die Gelegenheit, daheim oder bei der Arbeit der Toten im Gebet zu gedenken?  
Vorab-Infos z.B. ---> HIER und HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Ordinariatsgeschädigter17. April 2015 um 11:23

    Kardinal Woelki hat vollkommen recht.
    Der Absturz hatte 150 Opfer, nicht 149. Mit dem Gebet und der Kerze
    spricht ja schließlich niemand den Copiloten von Schuld frei.

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  2. Alle diejenigen, die Schuld auf sich geladen haben, benötigen das fürbittende Gebet. — Ein Heiliger braucht keine Fürbitte, er ist selbst Fürbitter beim Herrn.

    Ein letztgültiges Urteil darüber wer Schuld auf sich geladen hat und wer nicht, steht allein Gott zu.

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  3. Ich halte es für bedenklich einen Selbstmörder, als Opfer im klassischem Sinn zu bezeichnen. Die Erklärung von Woelki kein Urteil über einen Selbstmörder zu fällen, ist leichter gesagt als getan. Eigentlich kann man einen Amokläufer der zahlreiche Menschen in den Tod schickt und sich danach "selber richtet" wohl kaum als ein Opfer bezeichnen. Oder sehe ich das zu eng? Wenn der Copilot ein Opfer war, für was hat er sich denn geopfert?

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    1. Den Begriff „Opfer“ kann man unter verschiedenen Aspekten verstehen.
      - Opfer an eine höhere Macht oder Gott(heit)
      - Opfer im Sinne von Selbstverzicht (Herr X hat große Opfer gebracht um seine Frau zu pflegen)
      - Opfer im Sinne von Schaden erleiden (Opfer des Erdbebens, der Flut, des Flugzeugabsturzes)

      Für den heutigen Gottesdienst finde ich ihn eher unpassend. Statt zu sagen: "für die Opfer", wäre es m.E. besser zu sagen: „für die Verstorbenen“.

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  4. Das finde ich sehr gut, daß Kardinal Woelki auch für den Co betet.

    Davon abgesehen, bleiben bei bei dem Absturz noch viele Fragen offen, die am liebsten niemand stellen will.

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  5. Es ist - wieder einmal - ein verheerendes, das Katholische verdunkelndes Signal, das der Kardinal damit setzt. Selbstmord bleibt schwerste Sünde, und dieser Selbstmord in Tateinheit mit 149fachem Mord erst Recht. Vor dem "Konzil" hätte man niemals für so einen eine Kerze entzündet. Man hätte ihm eine kirchliche Bestattung verweigert, und das war Recht so.

    Aber heute leben wir ja in der "Who I'm to judge"-Liberallala-Kirche, die ihre fast 2.000jährige Tradition verachtet.

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    1. Was wollen Sie denn von dem Homo-Versteher anderes erwarten? Der zündet für alles und jede eine Kerze an...

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  6. Ich verrate Ligori jetzt ein ganz großes Geheimnis:
    Homosexuelle sind auch Menschen!
    Katholiken, die den Katechismus kennen, wissen auch,
    dass man ihnen mit Achtung zu begegnen hat.
    Bei einigen Tradis scheinen da ein paar Seiten heraus-
    gerissen zu sein!

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    1. Man soll sie ja nicht verprügeln, das sagt kein "Tradi". Aber die Sünde muss immer noch Sünde genannt werden, und der Sünder muss in aller Klarheit ermahnt und zur Umkehr gerufen werden. Das gilt auch für Homos.

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