Montag, 20. April 2015

Tragisch: Vater von sieben Kindern wird auf dem Weg zur Geburt des achten Kindes getötet

Eine amerikanische katholische Familie steht nun plötzlich ohne Vater da: Wie ein Blogger-Kollege aus den USA schreibt, war die kirchlich engagierte Familie auf dem Wege ins Krankenhaus, da die Geburt des achten Kindes bevorstand.
Plötzlich lief ein Hirsch vor ein ent-
gegen kommendes Fahrzeug und wurde dann mit aller Wucht gegen die Windschutzscheibe von Mike Rogan geschleudert. Dabei verletzte das Tier den Fahrer tödlich.
Die jetzt alleinstehende Mutter von acht Kindern muss nun sehen, wie sie mit Hilfe von Freunden über die Runden kommt.
Es ist tragisch und für uns immer wieder ein Rätsel: Während dem einen wundersam geholfen wird (siehe meinen vorigen Artikel), erlebt der andere eine Katastrophe. Die Wege Gottes sind unergründlich.

Artikel des amerikanischen Bloggers ---> KLICKEN !

Kommentare:

  1. Zufälligerweise habe ich gerade eine Betrachtung vom Sel. John Henry Newman gefunden, die uns einen tieferen Blick auf solche Vorkommnisse werfen lässt:

    "Es widerfährt uns Beschwerliches oder Angenehmes: Wir erkennen nicht sogleich seine Bedeutung und nehmen nicht die Hand Gottes wahr. Wenn wir den rechten Glauben haben, bekennen wir, was wir nicht sehen, und nehmen alles als von ihm kommend an. Ob wir es aber in gläubiger Haltung annehmen oder nicht – es gibt jedenfalls keine andere Möglichkeit als es anzunehmen. Wir sehen nichts. Wir verstehen nicht, warum etwas Bestimmtes geschieht und worauf es abzielt. Eines Tages rief Jakob: „Nichts bleibt mir erspart!“ (Gen 42,36). Es hatte gewiss den Anschein, dass dem so war… Und doch wendete sich all sein Missgeschick zum Guten. Schaut euch seinen Sohn Josef an: Er wurde von seinen Brüdern verkauft, nach Ägypten verschleppt, in Ketten gelegt, deren Eisen ihm bis in die Seele drangen, und er wartete darauf, dass ihm der Herr einen wohlwollenden Blick zuwerfe. Wiederholt heißt es in dem heiligen Text „Der Herr war mit Josef“. Im Nachhinein begriff er, was für den Augenblick so rätselhaft war, und er sagte zu seinen Brüdern: „Gott hat mich vor euch her geschickt, um euer Leben zu retten. Also nicht ihr habt mich hierher geschickt, sondern Gott“ (Gen 45,7). Wunderbare Vorsehung, so lautlos und doch wirksam, beständig und unfehlbar! Sie setzt die Macht Satans außer Kraft: Er kann im Lauf der Ereignisse nicht erkennen, dass die Hand Gottes am Werk ist. "

    gefunden bei: http://www.evangeliumtagfuertag.org/

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  2. Wir fragen bei allen kleinen und großen Katastrophen immer sofort,
    warum Gott das zulässt.
    Ich bezweifle, dass wir das Recht haben, so zu fragen.
    Dass wir überhaupt leben dürfen bzw. durften, ist schon unfassbares
    Geschenk. Gott ist so unendlich viel größer als unser menschliches
    Denken, daher sollten wir besser den Mund halten, anstatt uns anzu-
    maßen, ihn zu kritisieren.

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    1. Zustimmung. Zumal die meisten Katastrophen, bei denen wir so schnell und bequem Gott anklagen, dass er das "zulässt", bei Licht besehen menschengemacht und damit erklärbar sind.

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