Dienstag, 21. April 2015

Wie "kath.net" KNA bei der Bischofskonferenz anschwärzt und dabei Gratiswerbung für einen Transgender-Film macht

"Man glaubt es nicht!" - So beginnt "kath.net" auf seiner Facebook-Seite ganz empört einen kurzen Beitrag.
Und dann folgt der Hinweis auf die Katholische Nachrichtenagentur KNA, die heute "eine völlig unkritische Werbe-
story"
für einen Fernsehfilm mache, der am Freitag um 20.15 Uhr in der ARD laufen wird.
Grund der Aufregung: Es handelt sich
bei dem Film um "Mein Sohn Helen",
der als sogenannte Tragikomödie die Geschichte des 17-jährigen Finn aus Berlin erzählt, der als junger Mann
zu einem Austauschjahr nach Kalifornien reist, um dann zum Mädchen umgewandelt zum Vater zurückzukehren, also eine mehr oder weniger originelle Transgender-Geschichte.

Man schaue bezüglich der Beschreibung z.B. ---> HIER und HIER !
Das provoziert "kath.net" zu einem Aufschrei unter Angabe einer ganz bestimmten E-Mail Adresse, und die lautet pressestelle@dbk.de, was ja wohl nur als Aufforderung an die Leser verstanden werden kann, sich dort zu beschweren.
Nun, KNA hat offensichtlich einen 10-Zeilen-Text einer Presse-Voran-
kündigung übernommen, ohne hinzuzufügen, dass die katholische Kirche das ganze Transgender- und GENDER-Mainstreaming-Gedöns sehr kri-
tisch sieht. Vielleicht wäre es in der Tat noch besser gewesen, als KNA gar nicht erst auf den Film hinzuweisen.
Andererseits finde ich es erstaunlich, dass "kath.net" deswegen derart aufdreht. Im Facebook-Artikel steht dann auch noch unmissverständlich: "P.S.  Was sagen hier die Bischöfe dazu? Was sagt die Dt. Bischofskonfe-
renz dazu?"
- Es folgt die besagte E-Mail-Adresse...
Hoffentlich fällt man bei "kath.net" nicht in Ohnmacht, wenn ich jetzt auch noch darauf hinweise, dass Papst Franziskus bereits eine "Werbe-
story" für Transgender gemacht hat. Man schaue zur Erinnerung mal auf meinen diesbezüglichen Artikel ---> HIER

Es würde mich auch nicht wundern, wenn um die Ecke denkende Leser darauf kommen würden, dass "kath.net" gerade mit seinem Aufschrei, der Neugier erzeugt, im Grunde selbst erst recht Werbung für den betreffenden Fernsehfilm macht...

Kommentare:

  1. Herrlich, mal wieder ein echter "Kreuzknappe":
    Für "kath.net" gilt in diesem Falle: Volltreffer und versenkt...!

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  2. Ordinariatsgeschädigter21. April 2015 um 19:00

    Sie haben ja schon verschiedentlich sehr erhellend über "kath.net"
    geschrieben. Die heutige Geschichte passt da voll ins Bild.
    Bei anderen würde "kath.net" sowas wahrscheinlich als "mobbing" bezeichnen.
    Im Austeilen ist das Portal offensichtlich nach wie vor schnell bei der Hand.
    Ich hatte eigentlich ein wenig Hoffnung, dass diejenigen Recht behalten würden,
    die nach der Schelte in den letzten Wochen eine Kursänderung erwartet hatten.
    Dem ist dann wohl doch nicht so. Eigentlich schade.

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  3. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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    1. an Leser "Medjugorje":
      Ein Wort in Ihrem Leserkommentar gilt gemeinhin als beleidigend;
      deswegen musste ich Ihren Kommentar löschen.
      Wenn Sie mögen, können Sie in einem zweiten Anlauf etwas
      höflicher formulieren...

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    2. Möglicherweise besteht das Problem gerade darin,
      dass man kaum etwas gegen kath.net schreiben kann,
      ohne gleich als beleidigend zu wirken.
      Und das hat ebenso möglicherweise etwas mit dem
      Schreibstil bei kath.net zu tun.

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  4. herzlichst Ihr Transgender21. April 2015 um 19:35

    Danke, liebes kath.net-Team, für die Gratiswerbung!

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  5. Meiner Meinung nach macht "kath.net" da mal wieder viel Wind
    um fast nichts: Warum schaut man sich den Film nicht erst mal an,
    bevor man ihn verurteilt?
    Im übrigen habe ich eben den besagten Facebook-Artikel von "kath.net"
    gefunden und war doch etwas erstaunt: Ganze drei (!) Leserkommentare!
    Also entweder interessiert das die "kath.net"-Leser ziemlich wenig,
    oder aber "kath.net" hat nur wenige Leser...

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  6. Zitat: "Nun, KNA hat offensichtlich einen 10-Zeilen-Text einer Presse-Voran-
    kündigung übernommen, ohne hinzuzufügen, dass die katholische Kirche das ganze Transgender- und GENDER-Mainstreaming-Gedöns sehr kritisch sieht."

    Können Sie mir bitte Hinweise geben, wo sich deutsche Bischöfe klar gegen GENDER ausgesprochen haben. Im voraus herzlichen Dank.

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    1. Sorry, aber ich muss Sie da aus Zeitgründen bitten,
      selbst zu recherchieren. Mein Hinweis bezog sich nicht speziell
      auf deutsche Bischöfe. Spontan fällt mir Kardinal Müller ein.
      http://www.wochenblatt.de/nachrichten/regensburg/regionales/Regensburgs-Bischof-glaubt-Feminismus-und-Gender-Wahn-sind-schuld-an-Ehescheidungen;art1172,280144

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  7. Sesam öffne dich!22. April 2015 um 08:10

    Mit "kath.net" ist das wie mit Knoblauch:
    Der eine mag's, der andere nicht.
    Ich mag kein Knoblauch.
    Bevor "kath.net" seine verbalen Ausrutscher beendet,
    wird Russland eher katholisch...

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  8. Wie gut, dass es eine größere Zahl katholischer Blogs gibt.
    So kann man bei den jeweils anderen negativ kritisieren.
    Mir gefällt das in der Blogoezese nicht.
    Und ich hoffe jedes Mal, wenn ich auf dieses negative Phänomen
    stoße, dass der jeweilige Blogger seine negative Kritik zu Beginn
    dem anderen in einer Mail/einem Kommentar mitgeteilt hat.

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  9. Gender-Gedöns? Nicht verschwiegen werden sollte, dass Gender Mainstreaming auch ein wenig ungesund für Frauen, Mütter und Kinder ist. Zum Beispiel das Negieren bedeutsamer und dem Mann überlegener weiblicher Eigenschaften mit der Folge, dass häufig der Body nur noch wichtig und die an sich höhere weibliche Depressionsneigung noch gesteigert werden. Vergessen der für Sprach- und Kognitiventwicklung wichtigen frühkindlichen Mutterbindung (infolge des frühen flüssigkeitsgekoppelten Hörens des Foeten im Mutterleib) mit der Folge von Sprach-, Lese- und Rechtschreibstörungen durch Fremdbetreuung. Probleme durch Cortisolausschüttung (gefährliches Stresshormon) und Schlafmangel mit entsprechendem Wachstumshormonmangel von Krippenkindern mit Hippocampusminderung (Lernmaschine des Gehirns). Erschreckende Zunahme von Depressionen auch bei Kindern und Jugendlichen. [siehe „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ ...

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    1. Sie haben vergessen, in Ihrem copy-and-paste-Kommentar (der wie so viele andere auf jedem Board zu finden ist), den Logos-Verlag zu erwähnen. Nicht, dass Ihnen noch etwaige Vergütungen durch die Lappen gehen.

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