Freitag, 15. Mai 2015

Also, entweder wird Medjugorje vom Vatikan anerkannt oder abgelehnt, und zwar bald oder auch später...

Das musste ja so kommen:
Die Reise von Papst Franziskus nach Sarajewo (6. Juni) rückt näher, und da Medjugorje ge-
wissermaßen nur einen Katzen-
sprung weit entfernt ist, bietet sich wieder eine prächtige Ge-
legenheit für die journalistische Gerüchteküche.
Wird er vielleicht gar Medju-
gorje
besuchen? - So wurde vor Monaten spekuliert. Klare, leicht genervte Antwort von Vatikan-Sprecher Lombardi: "Der Papst hat gesagt, dass er nach Sarajewo reisen wird, nicht, dass er nach Medjugorje reisen wird." - Das war für vatikanische Verhältnisse schon eine Ansage in Großbuch-
staben...
Aber er könnte doch am 6. Juni während des Besuches eines Erklärung
zu den Erscheinungen abgeben?! -- Pater Lombardi zu Pressevertretern: "Ich habe keine Ahnung, ob und wann es eine Erklärung zu Medjugorje geben wird."
Man spürt an der Art der Formulierung schon: Das Thema scheint eher lästig zu sein. Erheblich vermintes Gelände gewissermaßen. Darauf deutet ja auch hin, wie auffallend schleppend man im Vatikan mit der Fra-
ge einer irgendwann fälligen Entscheidung über Medjugorje umgeht.
Immer wieder gibt es öffentliche Spekulationen in diese und in jene Rich-
tung; man möge sich anhand meiner früheren Artikel ausführlicher infor-
mieren. ---> HIER und HIER und HIER und HIER !
Es ist schon mehr als ungewöhnlich: Der Abschlussbericht der Internatio-
nalen Theologenkommission liegt schon über ein Jahr auf dem Schreib-
tisch von Papst Franziskus. Da mag man bei Bedarf darüber spekulieren, was das zu bedeuten hat.

Kommentare:

  1. Man lese, wie skeptisch der international bekannte
    Theologe und Mariologe Prof. Dr. Ziegenaus das sieht:

    http://peter-dueren.de/medjugorje-fkth.pdf

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  2. Klar, die Tradis sind knallhart gegen "Medjugorje" und versuchen das mit teilweise recht unfeinen Mitteln zu hintertreiben. Aus dem einfachen Grund, weil ihnen die Botschaften der Gospa nicht "traditionell" genug sind.

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    1. Häääääh?
      Ich habe immer den Eindruck, es sind genau die Tradis, die sich für Međugorje stark machen.

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  3. Irgendo im Nirgendwo. Genau da liegt Medjugorje. Und wenn der Marien-Tourismus nicht wäre, dann wäre das eine abgelegene bitterarme Gegend.

    Sollten die vatikanischen Behörden also zu dem Ergebnis kommen, dass Medjugorje "nicht echt ist", dann ist das ein herber Schlag für die ganze Gegend.

    Ich kann daher verstehen, dass die vatikanischen Behörden sich sehr viel Zeit lassen. Aber irgendwann einmal werden sie eine Entscheidung treffen müssen.

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