Samstag, 23. Mai 2015

Der Papst, "katholisch.de", die neue SPIEGEL-Ausgabe und Martin Mosebach...

"DER SPIEGEL" freut sich über jeden, der sich am Kiosk die neue Ausgabe kauft.
Und wenn dann auch noch "katholisch.de" auf das neue Heft hinweist, um so besser. Der konservative (Roman-) Schriftsteller Martin Mosebach übt gerade mal wieder Kritik an Papst Franziskus, und das ist dann für "katholisch.de" Anlass, ihn mit Riesenfoto und -schlagzeile den Lesern zu präsentieren: "Die Theologie interessiert ihn einfach nicht". ---> HIER !
Schon in der Einleitung zum Artikel bei "katholisch.de" gibt's starken Tobak: Papst Franziskus, so Mosebach, betreibe "Stimmungsmache gegen die eigene Kirche". - Normalerweise genügen solche Sätze wie die beiden gerade zitierten, um mich zu warnen: Das solltest du besser nicht lesen, denn solche Plattitüden lohnen keine Investition von eigener Zeit.
Aber da es für "katholisch.de" offenbar eine bedeutsame kirchliche Wortmeldung ist, schaue ich mal hin.
Ach du liebe Zeit, da erfahre ich beispielsweise so Wichtiges wie die Information, dass Mosebach die Namenswahl des neuen Papstes nicht gefällt. Auch den Umgang mit Papst em. Benedikt findet Mosebach nicht gut. Weil Franziskus "alles anders" mache, setze er damit das Signal,
"dass das, was vorher war, falsch war."

Ich schätze mal, ich verzichte auf den Kauf des neuen SPIEGELS.
Bei solcher "Theologie" ist mir die des Papstes doch deutlich lieber...
Pater Bernd Hagenkord von "Radio Vatikan" hatte auch schon mal ei-
ne besondere 'Begegnung' mit Herrn Mosebach. Man lese ---> HIER !

Was ich mich allerdings frage: Was will uns "katholisch.de" mit diesem Artikel eigentlich sagen?