Freitag, 29. Mai 2015

Ein schwuler Atheist stößt die Kirche mit der Nase auf das Kernproblem...

              Predigt und Linktipps zum Dreifaltigkeitssonntag: Siehe weiter unten!
.
Manchmal hilft es, den Blick über den Tellerrand zu wagen. So macht ausgerechnet ein schwuler Atheist in einem Ar-
tikel in "THE SPECTATOR" die Kirche darauf aufmerksam, wie weit sie es "mit ihrer Anbe-
tung soziologischer Wahrhei-
ten"
gebracht hat.
Die zeitgeistigen Katholiken nähmen offenbar nicht mehr wahr, dass "die moralischen Grundlagen ihres Glaubens nicht in der Arithmetik der Meinungsforscher gesucht werden" dürfen.
Wenn wie in Irland die Mehrheit der Bürger bei einer Abstimmung für etwas sei, was der Lehre der Kirche widerspräche, dann sei das doch kein Grund, "das Verhältnis zwischen Tugend und Laster umzukehren".
Entdeckt vom "TheoBlog" ( ---> HIER !); englischer Original-Artikel ---> HIER !
Selbstverständlich ist es ein Recht der Gläubigen, den katholischen Standpunkt in der Öffentlichkeit in die bunte Suppe der Meinungsvielfalt einzubringen und dafür zu werben. Aber  - das sieht der schwule Atheist klarer als mancher Kirchenobere -  letztlich ist der Staat eben Staat, und
die Kirche ist eben Kirche.

Sie sollte also so klug sein, nicht den zeitgeistigen Trends der Saison hinterher hecheln zu wollen. Das verwirrt nur die Gläubigen und bringt
bei den Gegnern auch keine Bonus-Punkte. Oder...???

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