Mittwoch, 27. Mai 2015

Es kommt, wie man es voraussehen konnte: "Pille danach" wird zum Verkaufsschlager!

Viele hatten es kommen sehen: Seit es die "Pille danach" auch in Deutschland rezeptfrei gibt, hat sie sich zu einem riesigen Geschäft entwickelt: Die Branche spricht von Um-
satzsteigerungen um ca. 40 % auf jetzt ca. 14.000 Packungen pro Woche!
Die Warnungen von Kirchen-
leuten und Frauenärzten wur-
den in den Wind geschlagen; man sah sich genötigt, den Vorgaben der EU schließlich Folge zu leisten. -- Mal sehen, wie das in bewährter Salami-Taktik noch weiter geht.
Meine früheren Artikel dazu
---> HIER und HIER !

Artikel im "FOCUS" ---> HIER !

Kommentare:

  1. und dann, wenn die ersten Todesfälle kommen, wird man es verschweigen oder doch erwähnen? Die Pille danach ist nämlich kein Bonbon für alle Fälle, sondern ein Arzneimittel mit Nebenwirkungen und vor allem , was wohl nicht so recht geglaubt oder bekannt ist, wirkt die normale Pille vier Wochen nicht. Und was dann? Noch mehr Pille danach? Krebsgefahr? Ist scheinbar egal. Leichtsinn und Dummheit pur!!!!!
    Warum spricht niemand von Keuschheit? Die ist gesund und nebenwirkungsfrei.

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  2. Wenn ich sowas lese, dann denke ich
    mittlerweile nur noch:
    Es geht bei uns im reichen Westen immer nur noch
    in eine Richtung: Moralisch abwärts!
    Um meine Enkelkinder habe ich Angst. Welche Welt
    müssen sie aushalten?
    Ich bete jeden Tag.

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    1. "Um meine Enkelkinder habe ich Angst. Welche Welt
      müssen sie aushalten?"

      Sollte eins Ihrer Enkelkinder homosexuell sein, wird es leider dank Gestalten wie Parolin oder Pierre Vogel einiges aushalten müssen. Beten Sie, dass es nicht durch religiösen Wahn in den Selbstmord getrieben wird.

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    2. Ich muss Sie da bitter enttäuschen:
      Keines meiner drei Enkelkinder ist homosexuell.
      Also zumindest bei uns ist es da nichts
      von wegem religiösem Wahn...!

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  3. "Die Warnungen von Kirchen-
    leuten und Frauenärzten..."

    Zu Risiken und Nebenwirkung sollte man auch keine Kirchenleute fragen. Bei geschätzten 20.000.000 Beischläfereien (was ist der Plural von Beischlaf?) sind die kolportierten Wochenverkäufe kaum der Rede wert.

    Interessanter wird allein ein langfristiger Vergleich (einige werden zur Vorsorge kaufen), bevor der Teufel ins Netz geschrien wird.

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    1. Helmut Schneider27. Mai 2015 um 20:10

      Haben Sie, Herr Meyer,
      schon mal was über den katholischen Katechismus gehört,
      insbesondere auch über den Wert des menschlichen Lebens
      und über das Thema Abtreibung?

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    2. "Haben Sie, Herr Meyer,
      schon mal was über den katholischen Katechismus gehört..."

      Ja, das habe ich, Herr Schneider. Bis 1869 war es Kirchenrecht, dass ein Fötus erst ab dem 80ten Tag beseelt ist.

      Da hat die Kirche anscheinend 1869 Jahre geirrt?

      Nichts für ungut, aber wenn die katholische Kirche krampfhaft an der Vergangenheit festhält, dann aber bitte auch richtig, und nicht mit dem Zeitgeist gehen.






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    3. zu Chris Meyer:
      Ich wusste nicht, dass Sie so sehr in der Vergangenheit leben.
      Für mich gilt der aktuelle Katechismus.
      Sie können sich im Internet ja mal schlau machen, wie die Verhältnisse
      im 18. Jahrhundert waren.
      Bei Wikipedia erfahren Sie dann z.B., dass man in der Kirche halt so
      dachte, wie man damals insgesamt dachte.
      "Entsprechend diesen Moralvorstellungen stand auch nach weltlichem Recht, etwa der für Jahrhunderte maßgebenden Gerichtsordnung Kaiser Karls V. von 1532, nur die Abtreibung der drei Monate alten beseelten Leibesfrucht unter die Todesstrafe durch das Schwert."
      http://de.wikipedia.org/wiki/Schwangerschaftsabbruch

      Mit anderen Worten: Auch führende Leute in der Kirche sind Kinder
      ihrer Zeit, so wie wahrscheinlich Ihr Großvater, Herr Meyer,
      auch noch vehement gegen die Gleichberechtigung der Frauen war.

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  4. witzige Anmerkung29. Mai 2015 um 02:35

    „Bei Wikipedia erfahren Sie dann z.B., dass man in der Kirche halt so dachte, wie man damals insgesamt dachte.“ Cool, dann besteht ja doch noch Hoffnung, dass Wiederverheiratete und Homoehen mal den sakramentalen Segen bekommen, wenn die Kirche auch mal das denkt, was alle denken. Spass beiseite, dass zeigt doch, dass auch die Kirche ihr Fähnchen in den Wind hängt. War früher zwar nicht so offensichtlich, da Kirche und Obrigkeit in trauter Zweisamkeit schon darauf achteten, dass das gemeine Volk nicht allzu häufig auf neue Ideen kommt. Obwohl, heute ist das schon ein bisschen problematischer – da müsste man jedes Jahr einen neuen Katechismus veröffentlichen und das würde in Arbeit ausarten und einen dicken Strich durch Bergoglio´s Reiseplanungen machen. Da muss schließlich an jedem Buchstaben herumgefeilt werden. Nee, also dann lieber in der Vergangenheit stecken bleiben.

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