Freitag, 29. Mai 2015

"Geheimtreffen" in Rom: Offenbar wurde den angereisten Journalisten alles bezahlt...!

Das seltsam geheimgehaltene Treffen ganz bestimmter Bischöfe am Pfingstmontag
in Rom (siehe meinen Artikel darüber ---> HIER !) zieht trotz der nachträglichen Be-
schwichtigungsversuche wei-
tere Kreise.
Journalist Edward Pentin veröffentlichte die auf-
schlussreiche Teilnehmerliste (---> HIER !), und offizielle Seiten wie "katholisch.de" schrieben reichlich schwammig über die Tagung und über eine "Theologie der Liebe", die man suchen wolle ( ---> HIER !).

Dann kam heute der Knalleffekt in Form eines Artikels bei "kath.net": Offenbar wurde am Geld nicht gespart. Sogar die ausgewählten Journa-
listen, die an diesem "Hintergrundgespräch" teilnehmen durften, bekamen demnach die Reise- und Übernachtungskosten bezahlt, obwohl dafür üb-
licherweise die Redaktionen selbst aufkommen und man dies auch steuer-
lich geltend macht. Selbst bei Papstreisen bezahlen die mitfliegenden Journalisten ihre Tickets selbst!
Geld spielt keine Rolle? - Ein Musterbeispiel an Transparenz, die man sonst so gerne bemüht, war die Veranstaltung jedenfalls nicht. Es bleibt ein bitterer Nachgeschmack.

Artikel über die bezahlte Reise bei "kath.net" ---> HIER !

Kommentare:

  1. Die katholische Kirche, wie man sie kennt,
    mauscheln, täuschen, tarnen.
    Oder um mit der Bibel zu sprechen: Seht, wie sie einander lieben!

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    1. Frei nach Ihrem Kommentar:
      "Kath.net, wie man es kennt ..."

      Die Deutschen Journalisten leben in Rom
      Von den Franzosen lebt einer seit über 12 Jahren in Rom, der andere lebte zumindest noch 2013 in Rom.
      usw.

      Welche Flug- und Reisekosten fallen denn da an?
      Wurden die vom römischen Flughafen Leonardo da Vinci/Fiumicino zum Militärflughafen in Rom geflogen oder wie oder was???

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  2. Ordinariatsgeschädigter29. Mai 2015 um 15:36

    Mit Verlaub, aber das wirft mal wieder kein sonderlich
    gutes Licht auf Kardinal Marx.
    Die ganze Geheimniskrämerei war sowieso für die
    deutschen Bischöfe ein Schuss in den Ofen!

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  3. Ich gehe mal davon aus, dass der Kardinal Marx an Pfingsten um das Kommen des Heiligen Geistes gebetet hat. Offensichtlich hat er nicht geglaubt, dass der dann wirklich kommt und schon überhaupt nicht, dass er seine geheimen Mauscheleien aufdeckt. So kann's gehen ... Jedenfalls ist vom geheimen Treffen nicht viel übrig geblieben. Ob der Kardinal was draus lernt?

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  4. Wenn ich schon so viel Kirchensteuern bezahle,
    erwarte ich beim nächsten Geheimtreffen ebenfalls
    eine Einladung mit Gratis-Service.
    Wo kann man sich bewerben?

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  5. Da dies ja offensichtlich keine offizielle Veranstaltung
    der Bischofskonferenzen war, zu der jeder Bischof eingeladen war,
    sondern nur ein informelles Treffen, dürfte m.E. eine Bezahlung
    aus Mitteln der Bischofskonferenz auch nicht in Frage kommen.
    Jeder (!) Teilnehmer hätte das selbst privat bezahlen müssen!
    Die finanzielle Selbstbedienung empfinde ich als Skandal.

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  6. Wenn Kardinal Marx etwas mehr Mumm hätte,
    würde er jetzt als Vorsitzender der Bischofskonferenz
    zurücktreten!

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  7. Kleine Korrektur:

    Zumindest die aufgelisteten deutschen Journalisten sind alle in Rom ansässig. Und damit sind da keinerlei Kosten für Flüge und Übernachtungen angefallen. Sowas hätte kath.net mit den angeblich guten Beziehungen nach Rom eigentlich wissen müssen.

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  8. Wenn etwas von Edward Pentin recherchiert und von kath.net berichtet wird, gehe ich erst einmal davon aus, dass es der Lüge näher steht als der Wahrheit. Damit liege ich meist richtig.

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