Samstag, 30. Mai 2015

Hat "kath.net" da einen Bock geschossen? - Kosten für das "Geheimtreffen" in Rom...

Gestern schrieb ich noch einmal über das merkwürdige "Geheimtreffen" von Bischöfen mit Journalisten in Rom, siehe ---> HIER !
Dabei schrieb ich auch von dem "Knalleffekt", den das Portal "kath.net" gestern mit der Infor-
mation lieferte, dass sämtliche Kosten des Tref-
fens, also auch die Anreise- und Übernachtungs-
kosten der an diesem "Hintergrundgespräch" teilnehmenden Journalisten übernommen wor-
den sind.
Das sorgte in meinem Blog für einigen Wirbel, und bei "kath.net" selbst gibt es eine Rekord-
zahl von ca. 40 empörten Leserzuschriften.
Doch auf meine Leserinnen und Leser ist Ver-
lass; sie denken mit  - und entdecken zuweilen auch Zusammenhänge,
die mir gar nicht aufgefallen sind.
In diesem Falle bedeutet das: Durch Leserkommentar und durch eine detaillierte E-Mail eines anderen Lesers (danke!) mit genauen Linktipps (E-Mail-Hinweise an mich sind privat und werden nur dann veröffentlicht, wenn dies ausdrücklich gewünscht wird!) wurde ich darauf gestoßen, dass "kath.net" in einem Punkt offensichtlich trotz seiner Beziehungen in Rom einen ziemlichen Bock ( ---> HIER !) geschossen hat:
Der Aufreger über die Kosten der teilnehmenden Journalisten geht ins Leere, weil die meisten ohnehin als Korrespondenten in Rom arbeiten und auch wohnen. Also weder Anreise- noch Übernachtungskosten!
Dieses pikante Detail ändert zwar nichts am Gesamtproblem der Veran-
staltung, aber es ist schon eine Frage des guten Stils, ob man Journalisten für solch ein nicht offizielles Treffen auch noch freihält oder nicht.
Ich werde gleich mal schriftlich bei "kath.net" anfragen...

Kommentare:

  1. Ordinariatsgeschädigter30. Mai 2015 um 08:20

    Wir erinnern uns an die Kritik an kath.net,
    vor wenigen Wochen von Bischof Oster ausgelöst.
    Ob man bei kath.net wirklich dazugelernt hat...?

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  2. "kath.net" will sich halt durch besondere Sensationsmeldungen
    hervortun und interessant machen. Aber da gibt es in der Szene
    der ach so katholischen Blökozese bekanntlich auch etliche
    Kandidaten, die den Mund stets ganz weit aufreißen!

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  3. kath.net sollte mal von den jährlichen Geheimtreffen der romtreuen Publizistik in Rom in einem Palazzo mit Herrn Gänswein berichten, wo Verschwörungstheorien über die "deutsche Nationalkirche" erdacht werden. Das wäre Enthüllungsjournalismus ;-)

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    1. Apropos Geheimtreffen.
      Es gab ja auch ein Treffen von osteuropäischen (eher konservativen) Bischöfen am 10./11. Mai in Bratislava. Das muss so "geheim" gewesen sein, dass kath.net anscheinend nichtmal über eine Liste der Teilnehmer verfügt (Artikel 50736 ;-)

      Aber das wird bei kath.net nicht "Geheimtreffen", sondern "Vernetzungstreffen" genannt.

      Noch ein skuriles Detail. Das angebliche Geheimtreffen fand ja in Räumen der Gregoriana in Rom statt. Ich dachte immer, dass da Kardinal Burke auch seinen Wohnsitz hat? Und der war doch zu der Zeit in Rom wegen Marsch des Lebens usw.? Wie geheim ist das denn?

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  4. Der Kreuzknappe hat also an "kath.net" geschrieben.
    Guter Witz!
    Glauben Sie ernsthaft, dass man Sie dort einer Antwort würdigt?!
    Auf Kritik pflegt man bei "kath.net" sehr verschnupft zu reagieren.

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    1. ZEITUNGSFRAU: Auch ich habe wiederholt an kath.net geschrieben und eine Antwort der kath.net - Redaktion erhalten! Warum schreiben Sie dies über kath.net? Haben Sie ihr vermutendes Urteil schon einmal an kath.net geschrieben? Christlich ist es, miteinander zu sprechen und nicht übereinander, oder? Dies wirkt gewinnender auf andere, weil es wahrhaftig ist.

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    2. Da gibt es offenbar sehr verschiedene Erfahrungen.
      Ich hatte ja schon einige Artikel über "kath.net" geschrieben,
      und da haben sich einige Leser beklagt, dass man dort keine
      Antwort bekam bzw. Kommentare gelöscht oder nicht ver-
      öffentlicht wurden.
      Mir ist es in den letzten Wochen gleich zweimal passiert,
      dass ich auf eine höfliche (!) Anfrage per E-Mail keinerlei
      Antwort bekommen habe.

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  5. Sachliche Berichterstattung ist wichtig. Der springende Punkt ist wohl darin zu sehen, dass diese Veranstaltung als Ganze von den beteiligten Bischofskonferenzen für alle Teilnehmer bezahlt wird, Journalisten und der Rest. Dazu gehören sämtliche Kosten. Und das ist problematisch wie wir schon in der Causa Limburg gesehen haben. Bei dem, was sich die DBK insgesamt erlaubt, sind das Peanuts, auch wenn sachliche und faire Berichterstattung Not tut.
    P.S.: An die Erleuchteten! Das Journalistentreffen in Rom versammelt Journalisten jeglicher Couleur. Zudem gibt es Berichte. Auch das Treffen in Bratislava hatte anderen Charakter. Es wurde darüber durch fremdsprachige Agenturen und Medien berichtet, nur brauchte es etwas länger, bis es auch in teutonischem Land registriert wurde. Da war kath.net auch ziemlich spät dran. Am deutschen Wesen wird die Kirche sicherlich nicht genesen! Bei soviel Häresie in D ist die "Theologie der Liebe" ein weiterer Schritt.

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