Mittwoch, 20. Mai 2015

Journalist Verbitzky: Er beschuldigte Papst Franziskus und gerät jetzt selbst ins Visier...

Wer anderen eine Grube gräbt... -
Der Journalist aus Argentinien hatte mehrfach behauptet, Papst Franziskus habe in seiner Zeit als Provinzial der Jesuiten mit der dortigen Militärdik-
tatur zusammengearbeitet, siehe z.B.
---> HIER !
Diese Anschuldigungen wurden zwar nach einiger Zeit widerlegt, aber sie sorgten erst einmal für einen dement-
sprechenden medialen Empörungssturm über Papst Franziskus.
Nun sind offenbar neue Erkenntnisse aufgetaucht. Jedenfalls behaupten zwei Journalisten, genügend Beweise dafür zu haben, dass ausgerechnet die-
ser Beschuldiger selbst für das Regime gearbeitet hat. Das ist dann sogar "Radio Vatikan" eine Meldung wert.

Man lese und staune ---> HIER und HIER und HIER !
Ob "eifrige" Medien daraus etwas lernen? - Ich fürchte, nein. 
Video über Journalist Verbitzky ---> HIER !

Kommentare:

  1. Der Thuriferar20. Mai 2015 um 09:20

    Das war mal wieder so eine mediale Seifenblase,
    mit der jener Journalist sicher gut verdient hat.
    Ansonsten: Außer Spesen nichts gewesen. Aber alle haben es
    gierig nachgedruckt.
    Wo bleiben eigentlich jetzt die Entschuldigungen für die üblen
    Anschuldigungen?
    Aber ich vergaß: Journalisten machen ja nur ihre Arbeit,
    auch wenn sie mit Dreck werfen.

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    1. Glaubenstreuer20. Mai 2015 um 09:52

      "Üble Anschuldigungen"? Es würde eher FÜR diesen Papst sprechen, wenn die sog. "Anschuldigungen" stimmen würden. Immerhin hat das Militär seinerzeit dafür gesorgt, dass Lateinamerika nicht dem gottlosen Kommunismus anheim gefallen ist. Das kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Auch die Kirche hat damals, jedenfalls in Teilen, noch eine positive Rolle in der Eindämmung der kommunistischen Gefahr gespielt. Aber angesichts der linksgrünen Töne, die von diesem Papst immer wieder kommen, hat er wohl - leider - nicht mit der damaligen Regierug zusammengearbeitet.

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    2. Mit dieser Ansicht dürften Sie ziemlich allein
      dastehen, Glaubenstreuer!
      Ein bisschen googlen, und auch Sie erfahren mehr
      von den Greueltaten, die dieses Militärregime verübt hat.
      Aber wer nur einen blinden Antikommunismus im Kopf
      hat, kann wahrscheinlich nur in eine Richtung denken.

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    3. Die Kirche war, jedenfalls bis zu "das Konzil", immer und überall antikommunistisch. Aus gutem Grund.

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    4. Burke für Pope!20. Mai 2015 um 13:21

      @Ligori: Sie haben sehr Recht!
      In diesem Zusammenhang sei auch einmal ausdrücklich eine Lanze gebrochen für den heiligmäßigen Papst Pius XII. und sein damaliges Staatssekretariat, der nach 1945 gegen den allgemeinen Mainstream den mutigen Entschluss fasste, führende Nazi-Vertreter, die sich unter den Schutz des Vatikan begeben hatten, nicht an ihre blutrauschenden Häscher auszuliefern, sondern ihnen die sichere Auswanderung nach Südamerika zu ermöglichen.
      Der weitsichtige Pius XII., der einen glasklaren Kurs gegen die kommunistische Bedrohung hielt und genau wußte, dass diese sich nach dem Untergang der Nazis gegen "den Westen" richten würde, hatte bald erkannt, dass diese kampferprobten Männer, die vielfach trotz ihrer Karriere im NS-Regime treue Söhne der Kirche geblieben waren, in Lateinamerika unschätzbare Dienste gegen die kommunistische Infiltration würden leisten können. Was sie dann auch taten. Ohne Klaus Barbie, ohne Josef Mengele wären Bolivien, Argentinien und Paraguay sehr wahrscheinlich kommnistisch geworden.

      Das waren noch gute Zeiten für die Sache des Katholischen, als die Kirche noch wusste, dass ihre irdische Existenzweise die der ecclesia militans ist.

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    5. Nun weiß ja jeder, der googlen kann,
      das genau das, was "Burke für Pope" hier behauptet,
      höchst umstritten ist. Gerade in den letzten zwei Wochen konnte
      man von Historikern lesen, die zwar ein System von Helfern erkannt
      haben wollen, die bei der Flucht mitgeholfen haben, aber für die
      Beteiligung von Papst Pius XII. fehlt jeder Beweis.

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    6. Bekennender Dunkelkatholik20. Mai 2015 um 14:18

      Weshalb diese verdruckst wirkende "Verteidigung"? Erstens ist es realistischerweise nicht vorstellbar, dass eine so weitreichende Operation ohne Wissen des Papstes durchgeführt worden wäre. Das würde sowohl dem damaligen Papst wie auch der Kurie ein schlechtes Zeugnis ausstellen. Zweitens liegt die aktive Durchführung durch den Papst auf der Linie seiner damaligen Politik. Und drittens muss sich die Kirche hier für NICHTS "entschuldigen", sondern aufgrund der Bewahrung Lateinamerikas vom Kommunismus gereicht ihr diese Operation zur Ehre!

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    7. Dunkelkatholik,
      Sie verdrehen die Fakten, wie anerkannte Historiker sie
      veröffentlicht haben, völlig.
      Pius XII. war Unterstützer der Juden und Feind der Nazis:

      http://www.kath-info.de/piusxii.html

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    8. Häresienjäger20. Mai 2015 um 15:24

      @Theodora: Mit den Juden, das überlassen wir mal den Fachhistorikern, die darüber bis heute vehement streiten.
      Dass er kein Freund der Nazis war, keine Frage. Noch viel mehr aber war er ein Feind des Bolschewismus. Und mit den Nazis hat er nach dem Krieg nach dem schlauen Motto agiert: der Feind meines Feindes ist (vorübergehend) mein Freund! Das ist übrigens beste thomistische Tradition.

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  2. Dunkelkatholik, Burke, Glaubenstreuer:
    Ein dickes Kompliment für Ihren Mut und die Unangepaßtheit an den linken Mainstream.

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