Freitag, 22. Mai 2015

Kommunion für Wiederverheiratete "beleidigt Christus", sagt Kardinal Sarah

"Wir haben Leute für ihren Glauben sterben sehen, also können wir nicht mit dem Glauben Witze machen"
So sieht es Kardinal Robert Sarah, Präfekt der Kongrega-
tion für Gottesdienst und Sa-
kramente.
Wie "Radio Vatikan" bereits gestern schrieb, würden Pries-
ter, die die Kommunion an wiederverheiratete Geschiedene austeilen, damit Christus beleidigen. - Wer dafür eintrete, der täusche die Menschen nur, wenn er in diesem Zusammenhang von Barmherzigkeit rede. 

Man lese den Artikel ---> HIER
Wie man an diesem aktuellen Beispiel sieht, sind in Deutschland recht beliebte Meinungen andernorts zuweilen alles andere als willkommen.

Kommentare:

  1. Diese Argument ist eine Beleidigung aller Wiederverheirateten", äh, sorry, ich muss natürlich politisch korrekt sagen: der Todsünder, die exkommuniziert bleiben müssen, weil sie den Herrn dauerhaft beleidigen.
    Und da wundert sich noch einer, dass die Menschen einer solchen eiseskalten Kirche, die die Hartherzigkeit als wahre Barmherzigkeit propagiert, zu Hunderttausenden verloren gehen?!

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    1. Man sollte schon etwas Ahnung von der Lehre der Kirche haben, bevor man einen Kommentar schreibt. Wiederverheiratete Geschidene sind nicht exkommuniziert.

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  2. Stimmt, Eure Eminenz: die Christen, die sich von den IS-Kämpfern den Kopf abschneiden lassen, tun das, damit bloss keine "wiederverheirateten Geschiedenen" zur Kommunion zugelassen werde und den Herrn beleidigen. Danke, das Sie uns das vor Augen geführt haben. Jeder Märtyrer im Orient ist ein flammendes Fanal gegen diese Beleidiger des Herrn.

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  3. Jetzt kriegen ein paar Hartgesottene mal wieder Schnappatmung.
    Was der Kardinal da gesagt hat, ist Teil eines längeren Interviews.
    Aber das spielt für Trolle gar keine Rolle, sie hecheln auf's Stichwort.
    Es ist doch klar und fast allen bekannt, dass die Medien sich immer das
    herauspicken, wovon sie sich den größten Effekt versprechen.
    Der Kern der Aussage des Kardinals ist leicht erkennbar, wenn man
    wenigstens das unvollständige Interview bei "Radio Vatikan" liest.
    Es geht nicht hauptsächlich um Wiederverheiratete, sondern es geht
    generell um Menschen, die nicht wirklich bereit sind, ein sündiges
    Verhalten (in diesem Beispiel also den Ehebruch) zu bereuen.

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  4. Diözesaner Bürohengst22. Mai 2015 um 18:11

    Lesen sollte man schon können.
    Die Zielrichtung der aus dem Interview herausgerissenen Aussage
    sind nicht die Wiederverheirateten, sondern die Priester.
    Der Kardinal empört sich völlig zu Recht darüber, dass geweihte
    Priester, die bei ihrer Weihe Gehorsam gelobt haben, sich jetzt
    aufführen wie Diktatoren.
    Sie haben bei sich selbst beschlossen, die zumindest jetzt noch
    geltenden kirchlichen Richtlinien zum Kommunionempfang einfach
    mal so zu ignorieren und das Gegenteil zu machen.
    In jedem Betrieb hätte man sie deswegen fristlois gekündigt.
    Dem Kardinal ist nur zuzustimmen: Solche Priester benehmen sich
    unsolidarisch und unverantwortlich!

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