Donnerstag, 21. Mai 2015

Na, hoffentlich geht das gut: Papst rät Eltern zu "Feingefühl" in der Kindererziehung...

Gerade mal gut drei Monate ist es jetzt her,
da gerieten die Journalisten international in Schnappatmung: Papst Franziskus hatte neben-
bei Zustimmung zu der Aussage geäußert, ein Vater müsse seinen Sohn auch schon mal "ein wenig verhauen, aber nie ins Gesicht, um ihn nicht bloßzustellen..." - Siehe meinen früheren Artikel dazu mit weiteren Links zum Thema.
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Bis sich alle fertig auf- und abgeregt hatten,
ging gut eine ganze Woche ins Land, und heute kräht kein journalistischer Hahn mehr danach. Abgehakt, nächstes auflagensicherndes Thema...!
Ob sich ein ganz cleverer Qualitätsschreiber jetzt daran erinnern wird, wenn er den von "Radio Vatikan" veröffentlichten Bericht über die gestrige Generalaudienz liest?
Um es vorwegzunehmen: Papst Franziskus hat recht. Im Rahmen seines großen Themas "Familie" erklärte er vor Zehntausenden von Zuhörern, dass Erziehung heute schwieriger sei als früher. So manche Familie sei erst abends wieder beisammen, und dann seien alle Beteiligten eigentlich nur noch müde. In der Erziehung seien aber insbesondere Liebe, Feingefühl und Geduld notwendig. Getrennte Paare sollten darauf achten, dass sie die Kinder nicht als "Geiseln" nähmen, um damit den anderen Partner zu erpressen.
Angesichts der vielen Einflüsterungen der modernen Gesellschaft sollten die Eltern ihre Kinder nicht überfordern, nicht zu viel von ihnen verlangen.

Artikel bei "Radio Vatikan" ---> HIER !