Donnerstag, 21. Mai 2015

Predigt und Linktipps für Pfingsten 2015


Evangelium Joh 20,19-23:                                                                          Am Abend des ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor
den Juden die Türen verschlossen hatten, kam Jesus, trat in die Mitte
und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch!
Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite.
Da freuten sich die Jünger, daß sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.
Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.

                SONNTAGSPREDIGT:
  Bitte stören!                                                                                                Kennen Sie diesen Witz? - Zwei Pfarrer unterhalten sich über ihren Religionsunterricht. Der erste stöhnt: „Meine Schüler sind eine echte Plage. Ich habe sie nach den Namen der vier Evangelisten gefragt, und als Antwort kam nur "Josef und Nepomuk" –  es ist einfach furchtbar!“  Da spendet ihm sein Kollege Trost mit den Worten: "Seien Sie doch froh, dass die Schüler wenigstens zwei gewusst haben!"
Trotz bester deutscher Sprachkenntnisse kann über diesen Witz nicht jeder lachen. Um Witze verstehen zu können, muss man sich in ihrem Thema auskennen, man muss etwas wissen. Dass die vier Evangelisten Matthäus, Markus, Lukas und Johannes heißen, dürfte nicht nur jedem Priester bekannt sein, sondern sicher auch den meisten Kirchenbe-suchern.
Mit dem Pfingstfest ist das auch so eine ähnliche Sache. Die Bibelstelle der heutigen ersten Lesung aus der Apostelgeschichte ist vielen be-
kannt: ein Brausen vom Himmel her, Zungen wie von Feuer und schließlich die Jünger als mutige Prediger, die jeder in seiner Mutter-
sprache verstehen konnte.                                                              Der Text des heutigen Evangeliums dagegen kommt nicht so ge-
waltig daher, sondern eher leise, fast unauffällig. Aber er hat es in sich.
Johannes schildert zu Beginn zwar auch, wie die Jünger Jesu sich aus Angst vor Verfolgung durch die Juden eingeschlossen haben. Sie sind aus der Öffentlichkeit verschwunden, einfach untergetaucht.
Bitte nicht stören  – so etwa könnte es draußen an der Tür ange-
schrieben stehen!  Ihre Angst war nicht unbegründet: die ersten Christen waren aus der jüdischen Synagogen-Gemeinschaft ausgegrenzt worden und wurden jetzt zum Teil von Mitbürgern regelrecht verfolgt... 

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Den kompletten Text zum Lesen, die download-Möglichkeiten
und die anklickbaren Linktipps finden Sie auf der Fortsetzungs-
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