Mittwoch, 20. Mai 2015

Urteil: Kinder dürfen nicht zur Erstkommunion, weil der muslimische Vater das nicht will!

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Die beiden Kinder leben nach der Scheidung bei ihrer christ-
lichen Mutter in Nordrhein-Westfalen. Sie nehmen am katholischen Religionsunter-
richt teil und gehen regelmäßig in die Heilige Messe.
Ihr Wunsch, getauft zu werden und wie ihre Freunde mit zur Erstkommunion zu gehen, wird allerdings noch lange auf seine Erfüllung warten müssen. Der muslimische Vater hat dagegen Einspruch erhoben und sich damit jetzt sogar in zweiter Instanz gerichtlich durchgesetzt.
Wie der Nachrichtendienst "ZENIT" schreibt, sollen die Kinder nach Mei-
nung der Richter bis zum 14. Lebensjahr warten, bevor sie sich einer der beiden Religionen der Eltern zuwenden dürfen.
Ein Fachanwalt wird zitiert, der sich über dieses harte Urteil wundert.
Er kann nicht erkennen, dass diese Entscheidung dem Kindeswohl dient, da diese jetzt isoliert daständen. Der Anwalt fragt sich auch, ob das Gericht beispielsweise bei einem evangelischen Vater auch so entschieden hätte...

Eine traurige Geschichte ist das! - Man lese ---> HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Diözesaner Bürohengst20. Mai 2015 um 18:01

    Das zeigt uns wieder einmal sehr drastisch, dass es die Kinder sind,
    die entgegen allen anderslautenden Beteuerungen im Falle einer Scheidung
    die Ar...karte gezogen haben.
    Unabhängig von Islam und Christentum gilt, dass sich die Eltern im Streit-
    falle einig werden müssen. Ist das nicht möglich, haben die Kinder, die schon
    genug unter der Scheidung zu leiden haben, eben mal wieder Pech gehabt.
    Und das alles im Namen des Kindeswohls. Es ist zum Kot..n!

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  2. Bitte, wen wundert das?
    Der Vater handelt nach seiner eigenen Logik, dass nämlich die Kinder muslimischer Väter automatisch Muslime sind, das Gericht wiederspricht ihm da sogar.

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  3. Die Argumentation des Gerichtes, die Kinder könnten mit 14 Jahren
    besser beurteilen, welche Religion sie wünschen, ist realitätsfern.
    Genauso könnte man dann argumentieren, es sei nicht zulässig,
    das Kind für eine bestimmte Schulart anzumelden, denn mit 14 könne
    es ja selbst besser entscheiden. Und so geht es dann mit vielen Dingen.
    Im Grunde wollte das Gericht sich die Sache nur elegant vom Hals
    schaffen.

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  4. Was ich unglaublich finde, ist dass sich die Kirche bzw. der Pfarrer diesem ungerechten Urteil beugen! Kein Gericht hat das Recht, jemandem die Sakramente zu verbieten!

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  5. Seit wann benötigt ein Pfarrer für die Durchführung einer Taufe eine Genehmigung durch ein Gericht? Soll er es doch einfach mal darauf ankommen lassen und die Kinder taufen und zur ersten Heiligen Kommunion führen.

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    1. Also sooooo einfach ist das nicht. Weil die Kirche, gerade die Kirche, den Willen der Eltern zu achten hat.

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  6. Dies ist nicht das erste Gerichtsurteil in so einer Situation. Bisher - soweit ich mich erinnern kann - haben die Gerichte immer darauf hingewirkt, dass die Eltern sich einigen. War dies nicht möglich, dann wurde beiden Seiten untersagt für die Kinder eine eindeutige Religionszugehörigkeit festzulegen. Beide Elternseiten durften zwar ihre Kinder in ihrem jeweiligen Glauben unterrichten, mussten aber jeweils bis mindestens 14/18 warten und die Kinder sollten dann selbst entscheiden können.

    Im Grunde doch eine sehr weise Entscheidung. Den Eltern wird nicht verboten ihre Kinder religiös zu unterrichten. Ich denke die Meisten hier vergessen diesen wichtigen Punkt. Denn wo keine religiöse Erziehung, da ist auch keine eventuelle spätere Entscheidung der Kinder für eine Religion möglich.

    Man stelle sich die Situation umgekehrt vor. Ein Muslim klagt darauf, dass er seine Kinder beschneiden lassen darf. Seine christliche Frau ist dagegen. Das Gericht stellt fest, dass die Kinder das Recht haben sich erst mit 14 Jahren zu entschieden und eine Beschneidung wird untersagt.

    Wäre irgendein Kommentator hier dann gegen dieses Gerichtsurteil gewesen?

    Und was den Vorschlag anbelangt die Kinder heimlich zu taufen bzw. heimlich Erstkommunion bzw. Firmung zu machen? Hätte irgendwer Verständnis dafür, wenn die Kinder heimlich beschnitten werden würden? Ich denke nicht. Und mit Recht nicht.

    Dieses Gerichtsurteil schützt Kinder prinzipiell davor - sei es durch Taufe oder Beschneidung - unwiderruflich einer Religion zugehören zu müssen. Warum respektieren wir dies einige hier nicht und sind für eine heimliche Taufe? Wenn ein Kind dann demnächst heimlich beschnitten wird - was dann? Der eine darf heimlich der andere nicht?

    Und zuletzt: Schadet es wirklich den Kindern wenn sie sich erst mit 14 Jahren BEWUSST entschieden?

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    1. Sie wollen doch nicht Taufe mit Beschneidung gleichsetzen?

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  7. @marram: Die Eltern haben die PFLICHT, alles für das Seelenheil der Kinder erdenkliche zu tun und damit auch die Pflicht, dafür zu sorgen, daß die Kinder getauft werden und im entsprechenden Alter auch die anderen Sakramente empfangen. Widersetzt sich ein Elternteil dem, so ist der andere mehr denn je gefordert, für die heilsnotwendige Sakramentenspendung zu sorgen. Wenn man natürlich Staat und Kirche trennt, müssen zwangsnotwendig solche Gerichtsurteile, wie das oben beschriebene, dabei herauskommen. Die Kinder erst mit 14 selbst entscheiden zu lassen, ist grundlegend falsch. Der Mensch hat zwar die Möglichkeit, aber nicht das Recht, sich für eine falsche Religion zu entscheiden. Man bringt also mit solchem Verhalten die Seelen der Kinder unwillkürlich in eine große Gefahr.

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    1. also ich finde das Gerichtsurteil richtig, einfach, weil ich mal annehme, dass es ein gemeinsames Sorgerecht gegeben hat, von daher ist es eben eine delikate Angelegenheit.
      Die Mutter, ist natürlich, wie viele andere christliche Frauen muslimischer Männer in einer blöden Situation.
      Faktisch ist sie eh geplagt und alleinerziehend, und dann kommt der Mann und redet ihr rein.
      Der Mann selber handelt seiner Religion entsprechend und geht davon aus, dass die Frau sich um alles kümmert, aber für die Außenwelt (und gerade im Islam ist Religion eine sehr öffentliche Angelegenheit) ist er zuständig.
      Theoretisch hätte der Mann, sobald seine Kinder dann mit 14 sich definitiv für den christlichen Glauben entscheiden, das Recht und die Pflicht diese wegen Apostatsie umzubringen.
      Wir sehen das Gericht hat die Religionsfreiheit gegenüber dem Vater verteidigt udn der Katechsimus warnt nicht umsonst vor einer interreligiösen Ehe, weil die Erfahrung dieser Frau nicht neu ist.
      Aber das will ja gerade die Kirche im Westen nicht mehr sehen.

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    2. @Sursum corda

      Durch eine Erziehung im katholischen Sinne ist das Seelenheil der Kinder absolut gewährleistet. Das schöne an dem Urteil ist doch, dass der Mutter NICHT verboten wird ihre Kinder in ihrem religiösen Sinne zu erziehen - im Gegenteil - diese Freiheit hat die Mutter nach wie vor!

      Des Weiteren setzte ich bei gläubigen Katholiken voraus, dass sie wissen was die Begierdetaufe ist. Und selbst wenn diesen Kindern etwas Schreckliches passieren sollte, so würde dies vermutlich durch die Bluttaufe geheilt werden. Das Seelenheil der Kinder ist dadurch jederzeit bis zum 14. Lebensjahr gewährleistet!

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    3. Das ist nicht wahr. Der Katechismus sagt in Nr. 1257: Die Kirche kennt kein anderes Mittel als die Taufe, um den Eintritt in die ewige Seligkeit sicherzustellen.

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    4. Einfach selbst taufen und die Taufe dann der Diözese melden.

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