Donnerstag, 27. August 2015

Predigt und Linktipps zum 22. Sonntag im Jahreskreis B --- 30.8.2015


Evangelium:  Mk 7,1-8.14-15.21-23                                                            In jener Zeit hielten sich die Pharisäer und einige Schriftgelehrte, die aus Jerusalem gekommen waren, bei Jesus auf. Sie sahen, dass einige seiner Jünger ihr Brot mit unreinen, das heißt mit ungewaschenen Händen aßen. Die Pharisäer essen nämlich wie alle Juden nur, wenn sie vorher mit einer Handvoll Wasser die Hände gewaschen haben, wie es die Überlieferung der Alten vorschreibt. Auch wenn sie vom Markt kommen, essen sie nicht, ohne sich vorher zu waschen. Noch viele andere überlieferte Vorschriften halten sie ein, wie das Abspülen von Bechern, Krügen und Kesseln.
Die Pharisäer und die Schriftgelehrten fragten ihn also: Warum halten sich deine Jünger nicht an die Überlieferung der Alten, sondern essen ihr Brot mit unreinen Händen?                                                                                     Er antwortete ihnen: Der Prophet Jesája hatte recht mit dem, was er über euch Heuchler sagte: Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, sein Herz aber ist weit weg von mir. Es ist sinnlos, wie sie mich verehren; was sie lehren, sind Satzungen von Menschen.                                                                   Ihr gebt Gottes Gebot preis und haltet euch an die Überlieferung der Menschen. Dann rief Jesus die Leute wieder zu sich und sagte: Hört mir alle zu und begreift, was ich sage: Nichts, was von außen in den Men-
schen hineinkommt, kann ihn unrein machen; sondern was aus dem Menschen herauskommt, das macht ihn unrein.
Von innen, aus dem Herzen der Menschen, kommen die bösen Ge-
danken, Unzucht, Diebstahl, Mord, Ehebruch, Habgier, Bosheit, Hinter-
list, Ausschweifung, Neid, Verleumdung, Hochmut und Unvernunft. All dieses Böse kommt von innen und macht den Menschen unrein.

GEDANKEN ZUR SONNTAGSPREDIGT  

Knöllchen für Jesus ?

So etwas Ärgerliches!                Ich wollte doch nur gerade      mal ganz schnell die dringende Medizin für den bettlägerig kranken alten Nachbarn ab-
holen, eine Sache von höchs-
tens fünf Minuten, normaler-
weise.
Ausgerechnet jetzt sind vor der Apotheke alle vier Parkplätze besetzt. - Kurzes Überlegen meinerseits: Ach, es wird schon jetzt gerade keiner kommen!  Sonst macht man das ja nie, aber jetzt wird mal aus-
nahmsweise in der 2. Reihe auf der Fahrbahn geparkt. Der Patient wartet schließlich schon auf die Hilfe!
Leider geht es mit der Bedienung ausgerechnet heute auch alles andere als zügig voran, und so nimmt das Schicksal in Form einer pflichtbewuss-
ten Politesse seinen Lauf.
An meiner Windschutzscheibe prangt bei Rückkehr eine Zahlkarte mit der dringenden Empfehlung, der Stadt baldigst einen meiner Zwanzig-Euro-
Scheine zur weiteren Nutzung zu überlassen.
Letztlich ärgert man sich in solchen Situationen über sich selbst am meisten. Ich weiß wirklich nicht, was mich da geritten hat, so zu parken und damit den fließenden Verkehr zu behindern. Ordnung muss sein  –
das verstehe ich sehr wohl und kann es nur unterstützen!    Es erspart den Autofahrern Krankenhausaufenthalte und Reparaturen, dass wir nicht auf jeder Kreuzung neu miteinander diskutieren müssen, wer denn eigentlich gerade Vorfahrt hat.
Ordnung muss sein, das ist gar keine Frage. Nur so kann eine Gesellschaft funktionieren, und die Kirche im Grunde auch. So sind z.B. weder Bade-
kleidung noch das Handy-Klingeln im Gottesdienst erwünscht.
Im heutigen Evangelium bekommt Jesus   - bildlich gesprochen -  auch
ein „Knöllchen“ verpasst: Jesus hat „hohen“ Besuch bekommen, nämlich Schriftgelehrte und Pharisäer aus Jerusalem...

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