Samstag, 19. September 2015

Heutiger "Marsch für das Leben" in Berlin: Lebensschützer auch von Teilen der Presse diskriminiert!

Dass Teilen der Linken nichts Besseres einfällt, als zu juristisch problematischen Blockaden des heutigen Marsches für das Leben aufzu-
rufen, wundert einen angesichts der seltsamen Toleranz solcher Leute schon fast nicht mehr. Wer eine angemeldete Demo behindert oder blockiert, macht sich strafbar (---> HIER !).
Wenn heute in Berlin ca. 5000 "Lebensschüt-
zer" und ca. 4000 Gegendemonstranten er-
wartet werden, wird es für die Polizei nicht gerade langweilig. In der Vergangenheit kam es schon zu einigen Übergriffen, zum Entreißen von Kreuzen usw. 

Einen recht guten und neutralen Überblick zur Lage gibt's z.B. beim evangelischen Medienmagazin "pro" ---> HIER !
Es ist interessant, wie in manchen Medien regelrecht Stimmung gemacht wird gegen die Teilnehmer des Marsches für das Leben. Noch einiger-
maßen harmlos z.B. die "taz" ---> HIER !
Von "selbsternannten Lebensschützern" schreibt dagegen Redakteur Walter Bau in "Der Westen/WAZ". Wohlgemerkt, nicht etwa in ei-
nem als Kommentar deutlich gekennzeichneten Meinungsbeitrag, sondern in einem berichtenden Artikel.
Selbsternannt - schreibt er so etwas auch über Grüne? Auch über Volker Beck, der dann ein selbsternannter Kritiker wäre? Gehört Walter Bau auch zu den selbsternannten Journalisten? - Ingesamt ist der Artikel ja gar nicht so übel, wenn auch erkennbar einseitig, aber das "selbsternannte" klingt doch ziemlich diskriminierend, oder...? ---> HIER !

Kommentare:

  1. Was soll daran neu sein?
    Die deutsche Presse war noch nie neutral,
    von Ausnahmen abgesehen.
    Es gibt Statistiken über Journalisten, wie viele von denen
    überhaupt verheiratet sind und Kinder haben: es ist eine
    Minderheit.
    Für Kirchliches haben auch nur wenige einen Sinn;
    viele sind nicht in der Kirche bzw. ausgetreten.

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    1. Es ist auch nicht die Aufgabe der Presse, stets neutral zu sein. Im Genre des Kommentars hat die Presse das Recht und die Pflicht, Meinung zu sagen. Katholische Presseerzeugnisse wie z.B. die "Tagespost" oder "kath.net" tun das genauso und ganz eindeutig.

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