Dienstag, 27. Oktober 2015

Deutsche Bischöfe wollen ein Hirtenwort zu Ehe und Familie veröffentlichen, warten aber lieber erst mal ab...

Die deutschen Bischöfe sind schon wieder fleißig bei der Schreibarbeit.
Wer von denen nun genau, ist zumindest nach außen noch nicht bekannt.
Aber Kardinal Marx hat der Presse jeden-
falls schon mal ver-
raten, dass die deut-
schen Bischöfe jetzt schon an einem Hirtenwort zu Ehe und Familie arbeiten. Wie weit der Text schon gediehen ist, erfuhren die Journalisten nicht. Allzu weit will man sich aber offensichtlich lieber nicht mit den Hirtenratschlägen ans Kirchenvolk vorwagen: Man wolle erst noch die ausführliche Stellungnahme zum Schlussdokument der Synode abwar-
ten
, die Papst Franziskus in den nächsten Monaten vorlegen werde. Dann sieht man als Bischof auch, wo es lang geht bzw. lang gehen soll.
Richtig so! - Vorsicht ist nach wie vor die Mutter der Porzellankiste.
Ich vermute allerdings, dieses Prinzip gilt für die Pastoral nicht immer...

Meldung der Nachrichtenagentur "kathpress" ---> HIER !

Kommentare:

  1. Ein weiteres dickleibiges "Papier", das niemand braucht und keinen interessiert. Die Bischöfe sollten, statt sinnfreie "Hirtenworte" in Dutzendware zu produzieren, lieber zwei tage in der Woche den Ordinariaten entfleuchen und ihren Pfarrern in der ganz konkreten Pastoral unter die Arme greifen. Das hält sie erstens frisch, und zweitens erfahren sie dann mal wirklich, wo die Menschen der Schuh drückt. Sie wollen doch immer "nah bei den Menschen" sein. Durch das Schreiben von "Hirtenworten" schafft man das aber sicher nicht.

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  2. Ich empfinde die großartige Ankündigung ohnehin als Witz.
    Also entweder man veröffentlicht ein Hirtenwort, und jeder kann es lesen,
    oder aber man hat noch keines fertig, dann hält man den Mund.
    Oder soll das eine Drohung sein: Achtung, Leute, in einem halben
    Jahr kommt da noch was von uns!?

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  3. Diese Papier wird allerdings kein unbedeutendes sein, das keinen interessiert. Was da drin steht, wird Realität in den Pfarreien werden, soweit es nicht schon von der Realität überholt ist, danach werden die Pfarrer handeln (müssen).

    Umso vorauseilender, jetzt mitzuteilen, das Papier wäre schon in Arbeit, am Ende sogar schon seit vor der Synode, wo doch das alles entscheidende Papstwort noch nicht gesprochen ist, das die Bischöfe abzuwarten und zu befolgen ja auch gleichzeitig versprechen. Und wenn es nie gesprochen wird, was dann?

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