Mittwoch, 28. Oktober 2015

Krebsgefahr: Klostergaststätten, die Wurst- und Fleischgerichte anbieten, exkommunizieren...?

Es wird mal wieder eine neue Sau durch's mediale Dorf ge-
trieben: Wurst- und Fleisch-
produkte sind laut Welt- gesundheitsorganisation un-
ter bestimmten Umständen krebsauslösend!
Müssen gute Eltern alle Wurstwaren sofort entsorgen und nur noch Salatblätter auf's Pausenbrot legen?
Das Satiremagazin "Postillion" unkte schon, die Bahn habe neben markierten Raucher-
flächen auf Bahnsteigen nun auch solche für Wurstesser eingerichtet. Panik auf der Titanic?

Naja. Man lese z.B. die Presseartikel ---> HIER und HIER und HIER !
Das Interessanteste sind oft die Leserkommentare. Da hat einer schnell ausgerechnet, dass die von der WHO gezählten 34.000 Krebstoten wegen (hohem?) Genuss von bestimmten Fleisch- und Wurstsorten einen statis-
tischen Anteil von 0,061 % aller Toten bzw. 0,46 % aller Krebstoten er-
geben. - Es ist was dran, wie so oft bei Warnungen, aber es wird (in den Medien) auch gerne mal übertrieben, oder...?

Müssen die katholischen Betriebe wie etwas Klostergaststätten, die z.B. leckere Würstchen anbieten, jetzt vorsorglich exkommuniziert werden? 
Also locker bleiben, Leute! - Was die "WHO" offenbar nicht weiß: Eine andere Studie, im "Ärzteblatt" veröffentlicht, weist nach, das Vegetarier
fast genauso oft an den genannten Krebsarten wie Darmkrebs erkranken. Was nun...? ---> HIER !

Die Katholiken sind mal wieder doppelt und dreifach gefährdet und ste-
hen vermutlich kurz vor der Ausrottung, denn angeblich kann der Ruß von Kerzen ebenso krebserregend sein wie Weihrauchduft! - Inzwischen würde es mich auch nicht mehr wundern, wenn jemand nachweisen würde, dass laute Kirchenorgeln und viel genutzte Weihwasserbecken gesundheits-
schädigende Wirkungen haben. Beichtstühle werden ja schon länger ge-
mieden, wahrscheinlich wegen der stickigen, verschmutzten Atemluft...

Kommentare:

  1. Das Thema betrifft doch unsere Familien
    und hätte auf die Familiensynode gehört... :-)
    Da es hier zwei Lager bei den Katholiken gibt,
    die Reformer, die auf vegetarisch umsteigen wollen
    und die Tradis, die nach wie vor auf eine herzhafte Wurst setzen,
    bleibt auch hier, ganz ohne Schlussabstimmung:
    Der Papst sollte das in seine Synodenzusammenfassung einarbeiten
    und den Katholiken sagen: Wurst - oder nicht Wurst !!!

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  2. Die WHO sollte sich lieber damit beschäftigen,
    wie viele Millionen Menschen durch Ausbeutung und miese
    Arbeitsbedingungen sterben als so ein Randthema!
    Wir fahren seit vielen Jahren immer mal wieder in den
    Schwarzwald und erleben dort Bauern, die seit 60 oder
    70 Jahren viel Geräuchertes und "rotes" Fleisch essen,
    das sie selbst hergestellt haben, wie Salami und Schinken,
    und das regelmäßig tagtäglich zum Frühstück und zum
    Abendessen. Und dabei sind sie putzmunter und keineswegs
    krebskrank!

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  3. Semper Catholicus28. Oktober 2015 um 12:10

    Das wäre ja noch schöner, dass ich mir von den lebensfernen und -feindlichen Linksgrünen jetzt auch noch den Genuss der Wurst verderben liesse. Die haben mit ihrer Verbotskultur sowieso schon viel kulturellen Schaden angerichtet. Ein wirklich treuer Katholik darf guten Gewissens rauchen, trinken und Fleisch essen, ja er soll es sogar und sich dabei an Gottes guten Gaben freuen. Und wenn er es dabei etwas übertreiben sollte geht das nur ihn und ggf. seinen Beichtvater was an!

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  4. Ich hatte gerade Currywurst mit Pommes.
    Muss ich das jetzt beichten?

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