Mittwoch, 24. Februar 2016

Das wurde aber auch Zeit: Dieter Bohlen und DSDS-Show im Kloster Eberbach...!

"Deutschland sucht den Superstar" - wer's mal gesehen hat, der hat dazu
eine Meinung, so oder so.
Was mich betrifft, eher so.  Diese kulturell wertvolle Sendereihe macht also demnächst auch Station
im Kloster Eberbach              im Rheingau.
Auch darüber gehen die Meinungen sehr weit aus-
einander. Die einen verweisen z.B. darauf, dass jenes "Kloster", das be-
kanntlich auch schon als Filmkulisse diente und viele Veranstaltungen organisierte, schon seit mehr als 200 Jahren kein Kloster mehr ist,
sondern wirtschaftlich betrachtet eher ein Geschäftsunternehmen mit kulturellem Hintergrund.
Andere finden, es sei nach wie vor kein Ort für solch eine Show und sehen "die Würde" bedroht, und die ganz Kessen geben Dieter Bohlen den Tipp, er möge es doch mal in einer Moschee versuchen.
Der Geschäftsführer sagt, er habe abwägen müssen, und da er den Auftrag habe, die Anlage "wirtschaftlich zu führen", profitiere man von solchem "Marketing", wodurch noch mehr Besucher kämen... ---> HIER und HIER !

Ja, heutzutage zählt das Geld, der Gewinn. Das ist auch bei kirchlichen
und kirchennahen Unternehmungen nicht anders, wenn man sie für die Zukunft gut aufstellen will...

Kommentare:

  1. Klar, wenn es vor allem um Gewinnmaximierung geht,
    ist Dieter Bohlen im Kloster genau richtig.
    Anschließend empfehle ich die RTL Würmerfresser-Show
    zu Gast in diesen Mauern, oder auch eine Verkuppel-Show.
    Aber andererseits:
    Papst Franziskus hat's bekanntlich vorgemacht,
    z.B. mit der Vermietung (gegen großzügige Spende in
    unbekannter Höhe) der Sixtinischen Kapelle an die
    Firma Porsche für ein Firmen-Event.
    Da der Kölner Dom ohnehin so gut wie nicht geheizt ist,
    schlage ich vor, dort im nächsten Winter eine Eislauf-
    bahn einzurichten.

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    1. Freund von Eberbach24. Februar 2016 um 07:55

      Mit solchen Verallgemeinerungen ist
      niemandem geholfen.
      Im Kloster Eberbach wie anderswo auch
      bei kirchlichen Einrichtungen geht es nicht
      nur um hohe Kosten für den Erhalt der
      kompletten Anlage, sondern auch um etliche
      Arbeitsplätze, das sind alles in allem
      mehr als 200!
      http://kloster-eberbach.de/

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  2. Ordinariatsgeschädigter24. Februar 2016 um 08:23

    Es leuchtet mir ein, dass der Manager von
    Kloster Eberbach die finanzielle Zukunft
    sichern will.
    Doch mir kommt es so vor, als diene dies oft genug
    als Grund, um immer mehr Gewinne zu erwirtschaften.
    Da stellt sich doch die Grundsatzfrage,
    ob man für kirchliche Unternehmen andere Prioritäten
    setzen sollte.
    Mit anderen Worten: Lieber mal eine Nummer kleiner,
    und sich dafür nicht an den Mammon verkaufen!

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  3. Ich frage mich schon, was wohl der heilige Bernhard dazu sagen würde.

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  4. Hoffentlich wird daran gedacht alle Kreuze abzuhängen und nicht von einem Kloster zu sprechen. Eher "Gebäude einer Glaubens-WG" oder so. Damit keiner benachteiligt wird, gell.

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  5. http://kloster-eberbach.de/aktuelles/details/news/dsds-in-kloster-eberbach

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