Donnerstag, 11. Februar 2016

Nicht nur in Frankfurt: Schweinefleisch in Kindertagesstätten? -- Bloß nicht!

Schweinefleisch ist in Kindertagesstätten (und Schulen) immer proble-
matischer. Vor allem aus Rücksicht auf Muslime und Bio-Fans wurde es besonders
in großstädtischen Kantinen immer häufiger abgesetzt. Gerade berichtet die "FAZ" darüber am Beispiel von Frankfurt.
Wahrscheinlich ist man vor
Ort auch die nervenden Querelen leid, und ein erweitertes Menü-Angebot bringt auch organisatorische Probleme. Da ist man schnell bei der Hand, das Schweinefleisch zu streichen, und Ruhe ist...   - Immer wieder auf-
tauchende Gerüchte, das sei im Falle von Frankfurt so von "oben" vorge-
geben, kann die "FAZ" nicht bestätigen. Die Nachfrage ist eben einfach so gesunken... ---> HIER !

Die Alternative, die man nun anpreist, heißt: möglichst viel Bio, und beim Fleisch allem Ärger aus dem Wege gehen, indem man nur Hühnerfleisch bestellt. Dass dies auch nicht der Weisheit letzter Schluss sein muss, be-
legen immer wieder auftauchende Probleme mit deren Qualität. Aber das ist wohl für die meisten das geringere Übel... ---> HIER !
Ich vermutete ja bereits früher mal, dass unter dem Etikett der Toleranz vielleicht auch mal Bequemlichkeit und Konfliktscheu verborgen sein könnten... ---> HIER !

Kommentare:

  1. Laut Statistischem Bundesamt, unterstützt von
    Umfragen, geht man für 2015 von etwa 5,3 Millionen
    Vegetariern aus.
    Das ist dann ein Anteil von weniger als 7 Prozent
    an der Bevölkerung.
    Die Argumentation der "FAZ" ist Augenwischerei.
    Wenn es so geht wie bei uns im Ort, dann hilft man
    gezielt nach, indem man einfach nur noch ein einziges
    Schweinfleisch-Gericht in der Woche anbietet,
    aber vier mit Huhn und etliche vegetarische.
    Die Umerziehung des deutschen Volkes ist in vollem
    Gange.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das sehe ich ähnlich:
      Wenn ich unsere Enkelkinder frage,
      was es in der KITA zu essen gab,
      wissen die das kaum.
      Irgendwas mit Gemüse, oder Fischstäbchen
      (wahnsinnig gesund...!) oder Hühnerklein.
      Und bei uns daheim essen sie mit
      Begeisterung Knackwürstchen, Bratwurst,
      Mini-Schnitzel und Nudeln mit Hackfleisch-
      soße.
      So funktioniert das: Wenn man etwas
      nicht anbietet, wird die Statistik schön!

      Löschen
  2. Seufzender Deutscher11. Februar 2016 um 14:06

    Was soll die künstliche Aufregung?
    Wenn nicht beide Elternteile berufstätig sein
    wollten und eine(r) daheim wäre, könnte man
    den Kindern auch ein ordentliches Mittagessen
    zubereiten!
    Dann kann man Schweineschnitzel braten, so viele
    wie man nur möchte!

    AntwortenLöschen

Bitte beachten: DERZEIT versuchsweise wieder Leserkommentare möglich. Anonyme oder beleidigende Zuschriften haben keine Chance! Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht. Bis zur Freischaltung Ihres Leserbeitrages kann es einige Stunden dauern!
Zuschriften, die nach 19.45 Uhr eintreffen, können zumeist erst am
nächsten Morgen online sein!
=================================================================================