Samstag, 9. April 2016

Papst Franziskus: Gebt Bettlern Geld auch ür Alkohol...!

Der Bettler, der sich eine Flasche Wein kaufe (und sich damit zudröhnt), tue das, "weil es keinen anderen Weg für ihn gibt." - Papst Franziskus er-
klärte heute in einer Sonderaudienz, Almosen geben sei barmherzig und solle auch dann erfolgen, wenn man annehme, dass das Geld nur in Alko-
hol
umgesetzt werde. ---> HIER und HIER !
Auf meine Meinung dazu kommt's nicht an, aber ich stimme dem Papst da zu, wenn auch mit einigem Bauch-
weh. Und etwas humorvoll hinzu-
gefügt: Hier kommt es nicht auf die Einzelfallprüfung an, da ich das meistens nicht prüfen kann. Es gilt
die Norm: Gib dem, der in Not ist!
Es gibt aber sicher etliche Sozialarbeiter, die wegen der Papst-Äußerung den Kopf schütteln: Wenn jemand alkoholkrank ist, sollte man ihn nicht auch noch in seiner Sucht, die ihm über kurz oder lang den Tod bringen kann, mit einer Spende unterstützen. 

Soll man Bettlern etwas geben oder nicht? - Die uralte und ewig neue Frage, die Papst Franziskus eindeutig beantwortet hat, weil er weiß,
wie schnell es eine Ausrede gibt, um sich von der Hilfe zu dispensieren...

Man schaue ---> HIER und HIER und HIER ! 

Kommentare:

  1. Das finde ich schlicht unverantwortlich!
    Weiß der Papst denn nicht, was so alles im Suff passiert?
    Wenn ich mich nicht irre, gilt für die meisten Pfarrämter,
    die von Bettlern oft aufgesucht werden,
    die Regel: Es gibt kein Bargeld, sondern Essen oder einen
    Gutschein zum Essen in einem Schnellimbiss oder so.
    Papst Franziskus sollte wissen,
    dass man jemand mit falsch verstandener Barmherzigkeit
    auch ins Verderben schicken kann.
    Was würde der Papst wohl sagen, wenn sich ein derart
    Betrunkener in seinem Zustand plötzlich torkelnd auf
    die Fahrbahn begibt und überfahren wird???

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  2. Was ein guter Katholik ist, der ist einem
    Gläschen in Ehren nicht abgeneigt.
    Ich bin dafür, Alkohol für alle,
    keine Klassenunterschiede beim Besäufnis!

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    1. Bingo! Das Alleinstellungsmerkmal des Katholischen gegenüber den aseptischen Evangelen, die Dauer Abstinenz sind und zum Lachen in den Keller gehn, ist die Sinnenfreude. Gut essen, gut trinken, gut lieben. Wir haben ja die Beichte!
      Trinkfest und arbeitsscheu,
      aber der Kirche treu,
      Halleluja!!

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  3. Hinweis eines Katholiken9. April 2016 um 18:56

    10 % des Almosens darf der Bettler behalten,
    den "Rest" kassieren ominöse Aufpasser im Hintergrund.

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  4. Man studiere mal die verlinkten Texte,
    insbesondere den blau markierten vom Kölner Domradio.
    Dann sollte einem eigentlich dämmern,
    dass Polemik fehl am Platze ist.
    Das Hauptanliegen des Papstes ist doch, dass man
    als Christ immer bereit sein soll, seinem Nächsten
    zu helfen, aber nicht nur das Hinwerfen einer Münze,
    sondern vor allem durch Zusendung.

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  5. Was ist aus der Lehre geworden, dass Trunkenheit eine Todsünde (bzw. schwerwiegende Materie) ist?

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  6. Wer von den hier empörten würde denn Bettlern so viel geben, dass er sich davon so viel Alkohol kaufen kann, dass er betrunken ist ? Und nur um Sorge das Seelenheil des Bettlers (weil Trunkenheit ja Todsünde ist), gibt man dann nix... oder wie?

    Soll der Kerl dann halt verhungern - aber Trunkenheit unterstützt man nicht. Ah ja.

    Ähm... und gehört zur Todsünde ausser dass es sich um was wesentliches handelt nicht auch noch mehr dazu?

    Ist Völlerei nicht auch eine Todsünde? Welche der hier Empörten gibt Besuchern, die hier offensichtlich ein Problem haben, nichts zu Essen und zu Trinken?

    die Tablettenabhängige

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  7. Almosen sind gute Werke,
    wenn uns das Herz dazu drängt

    Almosen geben ist das letzte der leiblichen Werke. Auch hier haben sich die Zeiten geändert. Einerseits hat auch hier der Staat viele Aufgaben übernommen, die früher durch Almosen abgedeckt wurden. Andererseits sind das professionelle Bettlertum und das Betteln der Drogensüchtigen eine relativ neue Erscheinung. „Seid klug wie die Schlangen und arglos wie die Tauben.“ gilt auch hier.

    Gut gemeint ist nicht immer gut. Einerseits sollten wir mit unserem Geld keine Fehlentwicklungen in unserer Gesellschaft unterstützen, aber andererseits stehen immer Menschen in ihrer persönlichen Situation vor uns. Und nicht zuletzt ist auch mein Geldbeutel nicht so dick gefüllt, dass ich jede Not der Welt, die mir begegnet, heilen oder zumindest lindern könnte. Wie sieht also die richtige Haltung, das richtige Handeln eines Christen aus?

    „Geh auf den Wegen, die Dein Herz Dir sagt,“ höre auf deinen Verstand, gestatte deinem Herzen ihn zu korrigieren und lege alles in Gottes Hand. Dein Entscheid muss, gerade hier, nicht immer richtig sein. Aber deine Liebe muss es sein, auch dort, wo du nichts geben kannst oder dies dir unvernünftig erscheint.
    Quelle: Gottesbeziehung heute

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