Freitag, 27. Mai 2016

Von wegen Dialog-Kultur des ZdK -- Jetzt hat auch Moses auf dem Katholikentag Hausverbot!

Sorry, wenn bei einigen wenigen Lesern der Eindruck entsteht, Häufigkeit und Inhalt meiner Artikel sprächen dafür, dass ich gene-
rell gegen Katholi-
kentage sei. Das ist nicht der Fall! - Jenseits von lob-
hudelnden Artikeln in vielen Medien schreibe ich lediglich ergänzend über Sachverhalte, die sonst vielleicht bei vielen Katholiken so nicht wahrgenommen würden. 

Zur Sache:  Im ZdK legt man trotz gegenteiliger Beweislage (Ablehnung der AfD) großen Wert darauf, als Katholikentag der Dialog-Kultur dar-
gestellt zu werden. Dialog, wohin man schaut: Präsident Sternberg wirbt sogar für Dialog, und der Verantwortliche für Organisation seitens des zuständigen Bistums Dresden-Meißen, Propst Gregor Giele, erklärt gegenüber den Medien reichlich vollmundig: "Diskussion, meinetwegen auch Streit, das ist der Ansatzpunkt. Der Grundgedanke des Katholikentags ist nicht, eine katholische Familienfeier zu veranstalten, sondern mit Men-
schen von heute mit ihrer Vielfalt von Lebenseinstellungen und Lebens-
gestaltungen ins Gespräch zu kommen."
- Man lese und staune ---> HIER und HIER !

Halten wir also fest:  Die Katholikentagsverantwortlichen wollen un-
bedingt den Dialog mit allen! - Soweit die warmen Worte. Die Praxis sieht anders aus, und damit meine ich nicht nur die Verweigerung des Gespräches mit der AfD. Heute erfährt man (wohl kaum in den großen Medien Deutschlands), dass man auch anderen den Dialog glattweg verweigert hat, und zwar auf die brutale Art: Mittels Durchsetzung eines etwas problematischen Hausrechts und damit mit Platzverweis für alle Veranstaltungsorte in Leipzig.
Ich hätte mir nicht träumen lassen, dass ich eines Tages auch mal als Fürsprecher von Atheisten & Co. in Erscheinung treten würde, aber heute ist es so weit. Ich brauche das gar nicht weiter zu kommentieren, die Schil-
derungen sprechen für sich. Ist Fremdschämen angesagt ---> HIER und HIER !

Man sollte stets unterscheiden. Den normalen Teilnehmern (diese Formu-
lierung ist gut überlegt) wünsche ich von Herzen ein paar schöne, geistlich bereichernde Tage!