Freitag, 3. Juni 2016

"Bürgerwehr" geht in Supermarkt auf kranken Flüchtling los !? -- Staatsschutz ermittelt...

Ich bilde mir nicht ein, als Außen-
stehender bei solchen Skandal-
meldungen wirklich durchzublicken, mal ganz abgesehen davon, dass es möglicherweise noch wichtigere Themen gibt.
Dennoch: Der "rassistische" Fall aus Arnsdorf in Sachsen hat in den sozia-
len Netzwerken und in der Presse hohe Wellen geschlagen, und wie bei sowas üblich, gibt es da verschiedene Inter-
pretationen des Vorgefallenen, je nachdem, welche Brille der Schreiber aufgesetzt hat. 

Fangen wir mal mit dem Nachrichtenmagazin "DER SPIEGEL" an.
Wenn Sie den Artikel mal überflogen haben, achten Sie insbesondere auf das integrierte Video (leider mit Werbung). Merken Sie sich, mit welcher Szene das Video beginnt. ---> HIER !
Nun zum Vergleich aus der anderen politischen Ecke ein Artikel der "Jungen Freiheit" dazu; man achte auch hier auf die Szenen im einge-
bauten Video - und man wird den Unterschied zum "SPIEGEL" sofort bemerken... ---> HIER !
Sie haben es schon bemerkt - in Wort und Bild sind die Aussagen der beiden Medien alles andere als identisch. Wer da näher dran ist an der Wahrheit, kann und will ich nicht beurteilen, aber es ist schon lehrreich, was man den "SPIEGEL"-Lesern nicht zeigt...

Noch etwas komplizierter wird es, wenn man weitere Quellen hinzunimmt, wobei man sich selbst in Kleinigkeiten uneins ist - Journalisten können beispielsweise offenbar zum Teil nicht bis zwei zählen, was die Weinfla-
schen angeht, die der Asylbewerber hinter seinem Rücken hält...

Man schaue ---> HIER und HIER und HIER !
Es ist schon spannend mit der Berichterstattung, wie man sieht. Das Bei-
spiel zeigt vor allem, dass man sich besser niemals auf nur eine Quelle verlassen sollte.
 


Kommentare:

  1. Ein Münchner auf Erden3. Juni 2016 um 06:29

    Das nenne ich guten Journalismus,
    den man beim SPIEGEL so vermisst - der Kreuzknappe
    weist auf verschiedene Informationen hin,
    ohne seinen Lesern ein vermeintliches "Ergebnis"
    zu liefern. Selber denken ist also erforderlich.
    Mit der Kürzung des Videos um die Vorgeschichte hat
    sich der SPIEGEL mal wieder blamiert.

    AntwortenLöschen
  2. Der Asylbewerber ist offenbar psychisch krank und
    Patient eines örtlichen psychiatrischen Kranken-
    hauses. Die Polizei ist wohl auch genervt, weil sie
    von diesem Supermarkt an diesem Tag schon dreimal
    gerufen wurde - das heißt doch, die Nerven lagen
    blank, und als der junge Mann, wie im Video zu sehen,
    absolut uneinsichtig war, meinten die Bürger,
    eingreifen zu müssen.
    Ich hätte das nicht so gemacht, aber ich kann das
    durchaus verstehen.
    Mir ist allerdings unklar, warum dieser Mann immer
    wieder im Supermarkt auffiel. Hat das Krankenhaus
    keine Aufsichtspflicht?

    AntwortenLöschen
  3. Die ganze Angelegenheit wird vom Staatsschutz
    untersucht, dann sehen wir weiter.
    Was jetzt in den Medien betrieben wird,
    ist eine viel zu simple Darstellung eines komplexen
    Sachverhaltes.
    Es stellt sich auch die Frage, warum man diesem
    Flüchtling im Supermarkt nicht längst Hausverbot
    erteilt hat?!

    AntwortenLöschen
  4. Zitat aus der verlinkten "JUNGEN ZEIT"

    Zeugenaussage:

    „Da sind wir rüber gelaufen in den Laden. Wir haben gesehen, daß der aggressiv mit den Flaschen rumfuchtelte und die Kassiererin bedrohte. Also sind wir dazwischen. Wir haben dem die Flaschen abgenommen, einfach, damit nichts passiert“, erzählt der CDU-Politiker. Danach wollten er und seine Bekannten den Iraker aus dem Laden drängen, damit er keinen weiteren Ärger mache, verteidigt Oelsner sein Eingreifen.

    Plötzlich sei der Asylbewerber aber aggressiv geworden und habe auf sie eingetreten und -geschlagen. „Da haben wir ihn gepackt, es gab eine Rangelei und dann hatten wir ihn draußen. Ich habe dann sofort die Polizei gerufen.“ In der Zwischenzeit hätten sie den Mann fixiert, da die Polizei aber länger gebraucht habe, habe sich der Iraker losgerissen und sei erneut auf Oelsner und seine Freunde losgegangen."

    Das deutet an, dass der Mann nicht so harmlos ist,
    wie die Medien ihn gerne hätten.
    Für das Personal des Supermarktes ist sowas eine
    Zumutung!

    AntwortenLöschen
  5. Vor allen Dingen ist es Quatsch,
    wenn die Medien uns weismachen wollen, die "Bürgerwehr"
    zeige mit ihrer Aktion einen "rassistischen Hintergrund".
    Mit Rassismus hat das nichts zu tun,
    sondern schlicht mit einem Querulanten, sei er gesund
    oder krank.
    Die Bürgerwehr hätte den Mann aber nicht fesseln dürfen,
    finde ich.

    AntwortenLöschen
  6. Katholiken nehmen Flüchtlinge auf3. Juni 2016 um 09:35

    KREUZKNAPPE,
    Sie verbreiten hier mal wieder ein dummes,
    widerliches Zeug, das keiner lesen will!
    Ersparen Sie uns solche Hetztiraden,
    wenn Sie nicht eine Anzeige am Hals haben wollen!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. DER KREUZKNAPPE3. Juni 2016 um 09:56

      Ja prima, zeigen Sie mich ruhig an,
      denn die Polizei und ich sind durchaus
      an Ihrem wirklichen Namen interessiert...
      Aber mal im Ernst:
      Sie können mich gerne per E-Mail erreichen;
      ich nehme dann detailliert Stellung.
      Mit Sicherheit bin ich kein Hetzer -
      das weise ich schärfstens zurück.
      Und dass keiner meinen Blog lesen will,
      ist sowieso Käse. Sie sind ja das beste
      Beispiel gegen ihre Behauptung.
      Gerade habe ich mal nachgeschaut: Gestern
      waren es 3.353 Besucher, vorgestern sogar
      3.529. Im Monat sind das, wenn das so weiter-
      geht, fast 100.000 Klicks.
      Ob das für einen katholischen Blogger viel
      oder wenig ist, überlese ich Ihnen...

      Löschen
  7. "Bürgerwehren" sind schlicht verfassungsfeindlich und Rechtsbrüche, weil sie das grundgesetzlich fixierte Gewaltmonopol des Staates angreifen. Völlig richtig, dass jetzt gegen die Bürgerwehrhelden in Sachsen ermittelt wird.

    AntwortenLöschen
  8. Ich beobachte gerade mit Erstaunen,
    dass sich die komplette Riege der linksgrünen
    Katholiken, die hier sonst so gerne herummäkeln,
    bei diesem Thema in gemeinsames Schweigen hüllt.
    Ist das ein Eingeständnis?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. @Beobachter:
      Keineswegs alle, die den Rechtsaußen-Kurs, der hier Mainstream ist, nicht mitfahren, sind deswegen schon "linksgrün". Diese Termini sind eh öde und veraltet. Es sei denn, für Sie (was wohl zu befürchten ist) ist bereits jeder CDU- und Merkel-Sympathisant ein "Linksgrüner"...

      Löschen
  9. Eine hervorragende Analyse dazu:

    http://soznet.org/?p=603

    AntwortenLöschen

Bitte beachten: DERZEIT versuchsweise wieder Leserkommentare möglich. Anonyme oder beleidigende Zuschriften haben keine Chance! Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht. Bis zur Freischaltung Ihres Leserbeitrages kann es einige Stunden dauern!
Zuschriften, die nach 19.45 Uhr eintreffen, können zumeist erst am
nächsten Morgen online sein!
=================================================================================