Mittwoch, 8. Juni 2016

Journalist Püttmann, Schützenhilfe für die AfD - und ganz klar verdrehen Andersdenkende alles!

Es ist immer wieder drollig, wenn Leute andere kritisieren, dann aber selbst andere Meinungen ihnen gegenüber gleich diffamieren, die würden ja alles "verdrehen".
Ob das beim heutigen Artikel von Publizist Andreas Püttmann bei "katholisch.de" auch der Fall ist, dürften meine Leser vermutlich sehr verschieden beurteilen. Ausgangspunkt für den Meinungsartikel von Püttmann ist die "rechtskon-
servative Kirchen-Subkultur"
, was auch immer er damit meinen mag. "Subkultur" ist dabei schon ein aufschlussreicher Begriff: Die anderen sind "Kultur", die "Rechtskonservativen" (die Abgrenzung zu den Links-
konservativen würde mich interessieren) sind aber nur "Subkultur", irgend sowas wie die Schmuddelkinder.
Diese Untergrundmenschen würden derzeit "katholische Bischöfe" be-
schimpfen
in einer bislang "nicht gekannten Schärfe". ---> HIER !

Wenn Journalisten-Kollegen die Sache aus einem anderen Blick-
winkel betrachten
als Püttmann, dann sollten sie sich vorsehen, denn der Zorn des Herrn kommt über sie: Die Fronleichnamspredigt von Kar-
dinal Woelki ist selbstverständlich laut Püttmann von Kollegin Hildegard Stausberg in der "WELT" verdreht worden - soll wohl heißen: sie schreibt da einfach Käse und hat überhaupt nichts kapiert! ---> HIER !

Apropos Standpunkt:  Auto-Pionier Henry Ford hat einmal gesagt,
"das Geheimnis des Erfolges" sei es, "den Standpunkt des Anderen zu verstehen". Da besteht wohl noch Übungsbedarf...

Kommentare:

  1. Püttmann gefällt mir von Kommentar zu Kommentar besser! Er hat den Mut, die schmerzhafte Wahrheit zu sagen: Die Kirche hat ein massives Glaubwürdigkeitsproblem durch ihren rechten Rand, der zunehmend ins Völkische driftet.

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    1. Genau so ist es. Das Völkische wird vor allem in der vom rechten Rand dominierten "Blogozoese" sichtbar. Kardinal Marx hatte Recht. Verbloggung kann zur Verblödung führen! Und offenbar auch zur Verbräunung.

      Witzig nebenbei, das gerade die, die gerne gegen die von ihnen sog. "deutsche Nationalkirche" wettern, sich in allen sonstigen Dingen an Nationalismus und Deutschtümelei von niemandem übertreffen lassen wollen.

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  2. Schade, dass Püttmann bezüglich seiner Themenvielfalt
    so "überschaubar" ist - seit Jahr und Tag...
    Jeder, der was gegen einige (!) Bischöfe sagt, wird
    undifferenziert von ihm kritisiert. Allmählich wird das
    langweilig!

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  3. Das Problem des Artikels von Püttmann ist,
    dass er nur mit Schablonen arbeitet und keine
    echten Argumente liefert.
    Andersdenkende kann Herr Püttmann gar nicht abhaben,
    da wird man direkt zum "Verdreher" ernannt.
    Den Artikel in der "WELT" habe ich gelesen -
    dreimal besser als der von Püttmann!

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  4. Bis zur Causa Protzbischof in Limburg war Püttmann noch eine Lichtgestalt der Tradis. Das verschweigen sie heute gern.

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  5. In seiner betont "liebevollen" Ausdrucksweise
    widmet sich Püttmann hingebungsvoll seinen Gegnern.
    Die betitelt er dann auch entsprechend, z.B.
    als "Putins nützliche Idioten".
    Auf dieses Niveau einer journalistischen Subkultur
    muss man sich nichtt herablassen.

    http://kath.net/news/47665

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    1. Der Ausdruck "Putins nützliche Idioten" ist tatsächlich unzutreffend. Das setzt voraus, dass die vielen Putin-Anhänger unter den katholischen Traditionalisten nicht wüssten, was sie denken und tun.

      Sie wissen aber sehr genau, was sie wollen: Überwindung des verachteten "westlichen Liberalismus" mit seinen Erscheinungsformen von Demokratie, kultureller Moderne, Vielfalt, Menschenrechten und Toleranz, und statt dessen ein "östliches", religiös imprägniertes autoritäres, möglichst national abgeschlossenes Staatsmodell, wie Putin es in Rußland errichtet.

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  6. Man kann es aber bald nicht mehr lesen,
    dieses ewige Gejammere von Püttmann!

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    1. Wenn das Ihr einziges Argument gegen Püttmann ist...
      "Ewiges Gejammere" kann man mit noch viel mehr Recht gerade der "rechten katholischen Subkultur" vorhalten.

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