Sonntag, 19. März 2017

Das Jugendrotkreuz Wien verteilt Ramadan-Kalender, ein Aufreger für Presse und Leser!

Alarm-Meldung in österreichischen Medien und erboste Leserreaktionen - das gilt für eine Aktion des österreichischen Jugendrotkreuzes: In der "Frühjahrsauswahl 2017" werden diverse Materialien und Karten angeboten, und darunter auch ein "Ramadankalender"
Der Clou: Alles ist über die Schulen z.B. in Wien bestellbar, über Sammelbestellungen, die klassenweise organisiert werden können. Das Jugendrotkreuz verteidigt den Ramadan-Kalender, für den eine "Spende" von 1,80 Euro erbeten wird, mit dem Argument, dafür be-
stehe nun mal ein "Bedarf", während die meisten der zahlreichen Leserbriefschreiber dem Jugendrotkreuz vorwerfen, damit quasi die weitere "Islamisierung" in Wien zu fördern. -  Die Aufregung darüber gab's übrigens genau so be-
reits im vorigen Jahr, wie ein früherer Artikel von mir belegt. Übrigens bie-
tet das Jugendrotkreuz im Herbst auch Weihnachtskarten an...

.
Meine Frage:  Kann es sein, dass man da  - berechtigt oder nicht - auf das Jugendrotkreuz verbal eindrischt und dabei das eigentliche Problem etwas aus den Augen verliert?
Statistiken besagen, dass es in Wien inzwischen schon mehr muslimi-
sche Schüler
gibt als Katholiken, und die Auswertung der PISA-Studie ergab, dass der Anteil von Schülern, deren Muttersprache NICHT Deutsch ist, inzwischen bei ca. 70 % liegt, Tendenz steigend.
Man kann sich also leicht ausrechnen, wie die Verteilung der Religionen in Wien in ca. 20 Jahren aussehen wird...

Man lese und staune... ---> HIER und HIER und pdf HIER und HIER und dann noch HIER und HIER und HIER und HIER !